09.02.2022 - 10:20

„Electric City“: Ladesäulen-Ausbau auf Rüsselsheimer Parkplätzen komplett

Die Stadt Rüsselsheim hat gemeinsam mit Opel am Grundweg eine weitere Ladefarm mit 190 Ladepunkten in Betrieb genommen. Sie ist die dritte und damit letzte Ladefarm, die innerhalb des vom Bund geförderten Ladeinfrastruktur-Aufbauprogramms „Electric City Rüsselsheim“ ans Netz geht.

++ Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Sie finden die neuen Infos ganz unten. ++

Der Ladepark befindet sich laut einer Mitteilung der Stadt auf einem öffentlichen Parkplatz unmittelbar hinter dem Adam-Opel-Haus, der Unternehmenszentrale von Opel und Stellantis Deutschland. Damit ist er für die Mitarbeitenden attraktiv, aber auch für andere Zielgruppen: Der Ladepark liegt nur wenige Gehminuten von der Innenstadt und vom Bahnhof entfernt.

Aufgebaut wurden 96 AC-Ladesäulen, die insgesamt das Laden an 190 Stellplätzen auf dem Parkplatz ermöglichen. Dabei handelt es sich um 22-kW-Ladepunkte. Die Stadt weist aber darauf hin, dass trotz des Betriebsstarts noch „geringfügige Restarbeiten“ zu erledigen seien. „Dies betrifft die nördlichsten neun Ladepunkte, die zwar funktionstüchtig sind, aber noch von Bestandspollern und Schildern blockiert sind“, schreibt die Stadt. „Diese werden im Lauf des Februars entfernt. Auch folgt in den nächsten Wochen die ordnungsgemäße Beschilderung, die rechtlich erforderlich ist, um Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor das Parken an der Ladesäule untersagen zu können.“

Sind diese Punkte ausgeräumt, können die Opelaner und Besucher dort parken und laden. „Die örtliche Lage ist auch ideal für die zunehmend wachsende Gruppe der Opel-Mitarbeitenden, die ein elektrisch betriebenes Fahrzeug von Stellantis fahren. Inzwischen ist schon jedes fünfte von Stellantis an seine Mitarbeiter verkaufte Auto elektrisch betrieben“, sagt Lars Steinweg, der bei Stellantis in Rüsselsheim den Aufbau der Elektroladeinfrastruktur für Mitarbeiter als Hauptansprechpartner der Stadt Rüsselsheim verantwortet.

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Würth

Dominik Düber vom Amt für Umwelt und Klimaschutz der Stadt Rüsselsheim ergänzt: „Der Standort ist aber natürlich auch für alle anderen perfekt. Insbesondere für Bürgerinnen und Bürger, die elektrisch zum Einkaufen in die Innenstadt fahren. Aber auch für Pendlerinnen und Pendler, die vom nahegelegenen Hauptbahnhof mit dem Zug zur außerhalb von Rüsselsheim gelegenen Arbeit fahren.“

Mit der dritten Ladefarm sind somit 542 öffentliche Ladepunkte auf den Parkplätzen in Betrieb, die erste Ladefarm wurde im September 2021 eröffnet. Für Rüsselsheim ist der Ladesäulen-Aufbau aber nicht vorbei: Nun soll der flächendeckende Aufbau von Ladestationen im Stadtgebiet vorangetrieben werden. Von den insgesamt geplanten rund 125 Ladesäulen hat die Stadt bislang 50 (100 Ladepunkte) aufgestellt und in Betrieb genommen. Bis zum Sommer sollen (inklusive der drei Ladefarmen) 800 Ladepunkte im Betrieb sein. Zum Projektstart 2018 wurde das Frühjahr 2022 als Ziel genannt, dieses wurde also noch vor der Corona-Pandemie ausgegeben.

Für die Betriebsführung der Ladestationen sind im Auftrag der GP Joule Connect die Stadtwerke Rüsselsheim zuständig. Alle Ladepunkte sind in den Roamingverbund „Ladenetz.de“ eingebunden und können somit auch über die Ladedienste anderer Anbieter genutzt werden.

Update 15.06.2022: Im Rahmen des Projekts „Electric City Rüsselsheim“ zum Aufbau von 1.300 öffentlichen Ladepunkten im Stadtnetz von Rüsselsheim am Main werden im Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain parallel dazu die Auswirkungen auf das Stromnetz untersucht. Zu diesem Zweck wurden auf dem Campusgelände in Rüsselsheim nun zwei stationäre Batteriespeicher aufgestellt, die das Netz stabilisieren und eine Speicherung von erneuerbarer Überschussenergie zum Ausgleichen von Lastspitzen ermöglichen – etwa am frühen Abend, wenn besonders viele Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden.
ruesselsheim.de, idw-online.de (Update)

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09.02.2022 10:31