11.08.2022 - 13:49

Viggo plant 60 HPC-Hubs in Europa

Das auf Elektroautos spezialisierte dänische Ride-Hailing-Unternehmen Viggo hat angekündigt, über sein im vergangenen Jahr gegründetes Tochterunternehmen ViggoEnergy selbst ultraschnelle und öffentlich zugängliche Ladestationen in städtischen Gebieten aufzubauen.

Viggo plant, im Rahmen seines europäischen Expansionsplans in den nächsten drei bis vier Jahren mehr als 60 Hubs mit 500 Ladepunkten zu eröffnen. Nähere Details zu den Plänen, etwa konkrete Märkte, nennt Viggo in der Mitteilung nicht. Mit 600 Ladepunkten an 60 Standorten wird jedes HPC-Hub im Schnitt über 8,3 Ladepunkte verfügen.

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen hat Viggo nun nahe des Hauptbahnhofs seinen dritten und bisher größten HPC-Hub eröffnet, der „den Grundstein für unsere zukünftige europäische Expansion“ legt, wie Viggo-CEO Kenneth Herschel angibt. Er umfasst fünf 300-kW-Säulen mit je zwei Ladepunkten. Dabei handelt es sich laut einem Pressefoto des Ladeparks um Hypercharger HYC300 von Alpitronic.

Alle Ladepunkte von ViggoEnergy sind per Roaming über Hubject zugänglich. Viggo ist bislang in Kopenhagen, Aarhus und Oslo aktiv und hat mehr als 135.000 registrierte Nutzer.

„In den vergangenen Jahren haben wir einen massiven Anstieg der Nachfrage nach Ladeinfrastruktur in Skandinavien erlebt“, sagt Herschel. „Anstatt mit unserer wachsenden Flotte Teil des Problems zu sein, haben wir beschlossen, Teil der Lösung zu werden, indem wir unsere eigene öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur aufbauen.“

Der neue Hub in Kopenhagen befindet sich in der Bernstorffsgade 35. Das ist eine sehr zentrale Lage in unmittelbarer Nähe des Kopenhagener Hauptbahnhofs und des Tivoli. Ob grundsätzlich derart zentrumsnahe Standorte geplant sind, ist nicht bekannt.
ritzau.dk

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2 Kommentare zu “Viggo plant 60 HPC-Hubs in Europa

  1. Altglienicker

    Goldgräberstimmung! Mittlerweile hat jeder Depp erkannt, dass die Zukunft elektrisch ist. Wer was vom Kuchen abhaben will, sichert sich strategisch günstige Ladepunkte. Ich begrüße das ausdrücklich.

  2. Mirko Klemm

    Das ist nicht der erste Anbieter von städtischer HPC-Infrastruktur in Deutschland, siehe EnBW und Tesla. Nun scheint sich bei den meisten ernsthaften CPOs der Gedanke durchgesetzt zu haben, dass die Versorgung von Laternenparkern im Großen Stil nur mit einer vernünftigen HPC-Infrastruktur zu schaffen ist.
    Fastned hatte das ja bereits 2016 vorgerechnet – nun scheint der Punkt gekommen, wo das in die Praxis umgesetzt wird.

    Adieu, 22-kW-Bordsteinladesäule, es war schön mit Dir, aber jetzt ist es Zeit, zu gehen.

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11.08.2022 13:05