Rock Tech Lithium erhält erste Teilgenehmigung in Guben

Rock Tech Lithium hat die erste immissionsschutzrechtliche Teilgenehmigung für seinen Lithium-Konverter im brandenburgischen Guben erhalten. Der offizielle Spatenstich ist für den 27. März 2023 geplant.

Bei dem Spatenstich wird es sich aber um eine reine Zeremonie handeln, denn wie im Januar berichtet, hat das Unternehmen vom zuständigen Landesamt für Umwelt die Zulassung zum vorzeitigen Beginn für den Bau seines Lithium-Konverters im brandenburgischen Guben erhalten. Die ersten größeren Arbeiten vor Ort wurden also bereits vor dem offiziellen Spatenstich angestoßen.

Wie das Unternehmen nun mitteilt, wurde auch der erste Teilantrag für den Lithium-Konverter durch die zuständige Genehmigungsverfahrensstelle Süd des brandenburgischen Landesamtes für Umwelt genehmigt. Die nun erteilte Genehmigung sichert laut Rock Tech rechtlich die ersten Arbeiten vor Ort ab, die kürzlich an ein regionales Bauunternehmen vergeben wurden.

Die Genehmigung erlaubt die komplette Errichtung aller „nicht-prozessrelevanten Gebäude“ und der Infrastruktur am Standort. Außerdem wurde damit auch das allgemeine Anlagenkonzept und die Funktionen für die Umwandlung von Spodumen in batteriefähiges Lithiumhydroxid gebilligt, wie es in der Mitteilung heißt.

„Es ist ein großartiger Tag, und ein wichtiger Meilenstein. Das liegt auch daran, dass wir in den relevanten Planungen bereits wesentlich vorangekommen sind und Vorvereinbarungen für die Bestellung wichtiger Bauteile bereits getroffen haben“, sagt Klaus Schmitz, Chief Operating Officer von Rock Tech. „Außerdem ist das Basic Engineering abgeschlossen. Die Banken-Studie dafür haben wir im letzten Jahr abgeschlossen und die Front-End-Loading-Studie Stufe 3 (FEL3) befindet sich in der Endphase. Die erste Teilgenehmigung für dieses einzigartige Projekt in Europa ist ein wichtiger Fortschritt und wird die Realisierung beschleunigen.“

Bei Rock Tech Lithium handelt es sich um ein deutsch-kanadisches Unternehmen mit Hauptsitz in Vancouver, das den Rohstoff für das Lithiumhydroxid aus seinem Minenprojekt in Georgia Lake im kanadischen Ontario gewinnt. Dieses Material soll unter anderem in Guben zu batteriefähigen Produkten veredelt werden. Rund 24.000 Tonnen batteriefähiges Lithiumhydroxid pro Jahr will das Unternehmen wie berichtet ab 2025 in Guben produzieren. Mercedes-Benz hat sich bereits eine jährliche Lieferung von durchschnittlich 10.000 Tonnen Lithiumhydroxid aus Guben gesichert.
finanznachrichten.de, cloudinary.com (PDF)

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