Zaptec und reev bieten Lade-Paket für E-Dienstwagen

Der norwegische Ladeinfrastruktur-Hersteller Zaptec und der Münchner Ladesoftware-Spezialist reev haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Sie bringen gemeinsam eine vorkonfigurierte Lösung auf den Markt, die das Laden und Abrechnen von Dienstwagen zu Hause vereinfachen soll.

zaptec reev kooperation
Bild: Zaptec

Wenig überraschend wird für das Angebot die Hardware von Zaptec – also die Wallbox – mit der Software von reev kombiniert. Dafür werde die reev-Software „nahtlos“ in die Zaptec-Ladestationen integriert, „was nicht nur die Inbetriebnahme der Station erleichtert, sondern auch die Anbindung an die reev Abrechnungsplattform“. Mit der integrierten reev-Software kann die Abrechnung der Heim-Ladevorgänge vollautomatisiert oder durch Belegerstellung erfolgen – „rechtssicher und verbrauchsgenau“, wie es in der Mitteilung heißt. Da die Produktlösung vorkonfiguriert ist, ist die Ladelösung sofort einsatzbereit – sofern sie dann wie angekündigt im Laufe des zweiten Quartals verfügbar ist.

Neben dem aktuellen Produkt für das Laden des Elektro-Dienstwagens zuhause werden bereits weitere Schwerpunkte der Partnerschaft umrissen. Für den deutschen Markt soll reev auch bei der in 2024 geplanten Einführung der Zaptec Pro Eichrecht „ein starker Partner im Bereich der konformen und automatischen Abrechnung sein“. Zudem streben die beiden Partner „eine gemeinsame Expansion über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus an“ – Details hierzu werden aber noch nicht genannt. Es wird nur auf die allgemeine Zielsetzung verwiesen: „Ziel der Kooperation ist es, die Elektromobilität durch gebündeltes Fachwissen voranzutreiben und sie effizienter sowie benutzerfreundlicher zu gestalten. Dies soll durch gemeinsame Produkte, technische Innovationen und konsequente Nutzerorientierung erreicht werden.“

„Die Zusammenarbeit mit reev demonstriert erneut die Wichtigkeit der Sektorenkopplung im Markt. Durch diese Kooperation können wir unseren Kunden eine umfassende Komplettlösung anbieten, die auch das einfache Abrechnen von Dienstwagenladevorgängen zu Hause ermöglicht“, sagt Daniel Gwercher, Geschäftsführer von Zaptec Deutschland. „reev bietet eine exzellente Lösung mit einzigartiger Benutzerfreundlichkeit. Wir sind stolz darauf, einen so innovativen Partner an unserer Seite zu haben und freuen uns auf gemeinsame Projekte im Zeichen der Elektrifizierung.“

Verena Graf, CCO von reev, ergänzt: „Mit Zaptec haben wir einen Key Player als strategischen Partner gewonnen. Die Produkte von Zaptec zeichnen sich durch ihre Qualität sowie Einfachheit in der Installation aus und setzen so nicht nur technisch neue Maßstäbe. Unser gemeinsames Ziel ist es, dem Markt wegweisende, neue Mehrwerte zu bieten. Mit dem abgestimmten Produkt zum Dienstwagen zuhause laden liefern wir bereits ein erstes, konkretes Beispiel. Wir freuen uns darauf, die Synergien zwischen Zaptec und reev weiter zu vertiefen und gemeinsam neue Märkte zu erschließen.“

reev ist aus dem Startup Emonvia hervorgegangen, was seinerzeit ein Joint Venture des Wallbox-Herstellers ABL, dem Energieversorger N-ERGIE Aktiengesellschaft und dem Company Builder Mantro war. Später haben sich die Eigentümer geändert und ABL ist bei reev ausgestiegen, eine enge Verbindung zu ABL-Hardware blieb aber bestehen. In den vergangenen Monaten hat sich reev aber deutlich breiter aufgestellt und ähnliche Partnerschaften mit KEBA, ABB, Schneider Electric und den Walther Werken geschlossen.

zaptec.com, reev.com (PDF)

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