Für den i3: BMW meldet Werk München bereit für die Neue Klasse

Nach dem iX3 aus dem neuen Werk Debrecen sollen ab 2026 auch im Werk München Elektroautos der Neuen Klasse von BMW gebaut werden – die Limousine i3 und später der Kombi i3 Touring. Jetzt hat das Unternehmen die letzten Funktionstests der neuen Anlagen abgeschlossen.

Bmw werk muenchen neue klasse i3
Bild: BMW

Im Münchner Werk wurden im neuen Karosseriebau und der neuen Montage wurden die Produktionsanlagen installiert und die Funktionstests erfolgreich abgeschlossen, wie der Hersteller mitteilt. Das BMW-Werk München sei „bereit für die Fertigung der nächsten Fahrzeuggeneration“.

Bisher wurden auf den neuen Anlagen aber keine Fahrzeuge oder Teile hergestellt, es handelt sich vielmehr um eine Art „Trockenübung“. Bei dem sogenannten „Common Function Test“ prüfen die Produktionsplaner und Anlagentechniker die Maschinen jedoch schon bis ins letzte Detail. „Sämtliche Produktionsschritte werden dabei ohne Bauteile im System ausgeführt. Takt für Takt komplettiert sich somit ein unsichtbares Fahrzeug. Es entsteht zwar kein Auto, aber die Gewissheit: Alles läuft wie geplant“, erklärt BMW.

Die bisherigen Testträger des neuen i3, der abgesehen vom Elektroantrieb und dem Namen nichts mit dem bekannten Elektro-Kleinwagen von BMW aus Leipziger Produktion gemeinsam hat, wurden noch im im nahegelegenen Forschungs- und Innovationszentrum zusammengebaut. Die dort installierte Montage des i3 wird im Januar 2026 ins Münchner Werk verlegt. Dann sind „alle Technologien im Werk München startklar, um das komplette Produktionssystem weiter auf Herz und Nieren zu überprüfen“ – zunächst in Form der Vorserienfahrzeuge. Die Serienproduktion des neuen BMW i3 wird dann in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen.

Auch wenn er schon lange gemunkelt wurde, hat BMW-CEO Oliver Zipse den Namen i3 für die elektrische Limousine im 3er Format erst Anfang November bei einer Telefonkonferenz offiziell bestätigt – und auch den geplanten Start der Serienproduktion in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres. Dabei wird es sich um das intern NA0 genannte Modell handeln, das schon lange ab 2026 für das Stammwerk München angekündigt wurde. Also im Grunde um das Serienmodell zu der Studie Vision Neue Klasse, die BMW schon auf der IAA 2023 gezeigt hatte. 

Auch wenn derzeit in München mit dem 3er und 4er als Verbrenner und Hybrid bereits heute ähnlich große Fahrzeuge gebaut werden, mussten für die neue „iFACTORY“-Produktionslogik des Unternehmens zahlreiche Anlagen umgebaut werden. Auf rund einem Drittel der Werksfläche fanden in den vergangenen 18 Monaten „umfangreiche Umbauten“ statt. „Alte Hallen wurden zurück gebaut, eine neue Montage, Logistik und ein neuer Karosseriebau aufgebaut. All dies bei laufender Produktion von bis zu 1.000 Fahrzeugen der BMW 3er und 4er Reihe pro Tag“, teilt das Unternehmen mit.

„Pünktlich zu den Feiertagen haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Produktionsanlagen sind in allen Technologien startklar und unsere Mitarbeitenden werden bereits für die Produktion des BMW i3 geschult“, sagt Peter Weber, Leiter des BMW Group Werks München. „Damit nähern wir uns in großen Schritten der Produktion von Vorserienfahrzeugen, die dann vollständig aus unserem Werk kommen.“

bmwgroup.com

1 Kommentar

zu „Für den i3: BMW meldet Werk München bereit für die Neue Klasse“
Frank Hewer
27.12.2025 um 09:21
Hallo Die Neue Klasse würde mir sehr gut gefallen. Aaaaaber, wenn das leidige Thema Abo Modell nicht wäre. Wenn ich etwas kaufe, gehe ich davon aus, alles gehört mir, egal wie lange ich das Fahrzeug im Beditz habe. Glück Auf⚒

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