Chinas meistverkauftes E-Auto ist der Geely Galaxy Xingyuan
Der Wuling Hongguang Mini EV war zwar im vergangenen Jahr nicht mehr das meistverkaufte Elektroauto Chinas, weit gefallen ist der Mini-Stromer aber nicht: Das Fahrzeug von SAIC-GM-Wuling hat 2025 Platz 2 belegt – hinter dem Geely Galaxy Xingyuan und vor dem Tesla Model Y.
Der neue Bestseller unter den New Energy Vehicles (NEV) ist ebenfalls ein eher preiswertes, Batterie-elektrisches Modell: Der Kompaktwagen Xingyuan wird zu Preisen ab 68.800 Yuan (aktuell rund 8.500 Euro) angeboten und ist in zwei Batterie-Varianten erhältlich: Für den genannten Basispreis bietet der Xingyuan 310 Kilometer Reichweite nach CLTC, der größere Akku für 410 Kilometer im chinesischen Normzyklus steht mit mindestens 81.800 Yuan (ca. 10.100 Euro) in der Liste. Das Modell wurde früher unter der Marke Geely Geometry angeboten. Da die Submarke Geometry Geely-intern aber mit der eigentlich höher positionierten Marke Galaxy fusioniert wurde, firmiert der Xingyuan inzwischen unter dem Namen Geely Galaxy.
Dass das Modell mit 465.775 Einheiten im chinesischen Einzelhandel (also wirklich jenen Fahrzeugen, die in China verkauft wurden) die Liste des Jahres 2025 anführt, war jedoch keine große Überraschung: Der Xingyuan lag auch in vielen Monaten bereits ganz vorne. Mit 435.599 Verkäufen bleibt der Wuling Hongguang Mini EV auch weiterhin ein Bestseller – 2025 hat es mit diesem Ergebnis aber nur für Platz 2 gereicht.
Mit 425.337 Einheiten schließt das Tesla Model Y das Podium ab. Das Mittelklasse-SUV von Tesla ist das meistverkaufte Modell einer ausländischen Marke, ist in China aber bekanntlich kein ausländisches Auto: Tesla fertigt das Model Y und das Model 3 in der Giga Shanghai in China. Das Model 3 liegt mit 200.361 Verkäufen auf Rang 9. Damit sind das Model Y und Model 3 übrigens die beiden einzigen Modelle einer ausländischen Marke unter den Top-20 der meistverkauften New Energy Vehicles.
Alle anderen 18 Modelle stammen also von chinesischen Marken. Am stärksten vertreten ist dabei – wenig überraschend – der chinesische Marktführer BYD, der gleich neun der 20 meistverkauften BEV, PHEV und FCEV stellt. Allerdings hat es keines der BYD-Modelle unter die Top-3 geschafft, was aber auch an der Modellpolitik des Unternehmens liegt: BYD hat ein sehr großes Portfolio, bei dem sehr ähnliche Modelle etwa einmal unter dem Label einer der „Dynasty“-Serien oder der „Ocean“-Serie für unterschiedliche Zielgruppen angeboten werden – und auch innerhalb der Serien gibt es teils eng verwandte Fahrzeuge, die in der Statistik eben als eigenständige Modelle gelten. Und anders als viele der hier genannten Autobauer bietet BYD neben Batterie-Elektroautos auch noch Plug-in-Hybride an, was das Modellangebot weiter vergrößert. Zwei Beispiele für recht ähnliche Modelle: Der BYD Qin Plus liegt mit 387.315 Verkäufen auf Platz 4, der Qin L mit 264.671 Verkäufen auf Rang 6. Und der BYD Song Plus auf Platz 10 (200.276 Einheiten) unterscheidet sich nicht stark vom BYD Song Pro auf Platz 12 (180.661 Einheiten).
Neben den etablierten Herstellern wie Geely, Tesla und BYD schlagen sich auch die NEV-Startups zunehmend besser und können ihre Volumina deutlich steigern. Der Xiaomi SU7 hat in seinem ersten vollen Verkaufsjahr mit 258.164 Einheiten den siebten Platz unter allen New Energy Vehicles belegt, das Xiaomi-SUV YU7 ist direkt auf Platz 18 eingestiegen (153.673). Mit dem Xpeng Mona M03 (Platz 13 mit 175.345 Fahrzeugen), dem Li Auto L6 (166.516 Fahrzeuge auf Rang 14) und dem Aito M8 (150.420 Einheiten auf Platz 19) haben es weitere Modelle kleinerer Unternehmen in die Top-20 geschafft.
carnewschina.com (mit vollständiger Tabelle der Top-20)





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