Irizar erhält ersten E-Bus-Auftrag aus den Niederlanden

Elektrobusse des spanischen Herstellers Irizar werden demnächst auch in den Niederlanden zum Einsatz kommen. Betreiber Arriva Personenvervoer Netherland hat bei Irizar 39 E-Busse des Typs ie tram bestellt – 18 Exemplare mit einer Länge von 12 Metern und 21 mit einer Länge von 18 Metern.

Irizar ie tram e bus
Bild: Irizar

Die E-Busse von Irizar werden in der Region Oost-Brabant zum Einsatz kommen – konkret in und um die Städte Tilburg und ’s-Hertogenbosch. Dort werden sie vor allem auf einer BRT-Linie („Bus Rapid Transit“) pendeln. Solche Schnellbuslinien verfügen in Städten häufig über eigene Spuren und teils auch über Ampel-Sensorensysteme zur Erkennung und Bevorzugung der Busse an Kreuzungen.

Die Fahrzeuge werden mit Batterien mit einer Gesamtkapazität von 615 kWh ausgestattet und stets im Depot per Stecker geladen. Als Reichweite gibt der Hersteller bis zu 350 Kilometer an. Wie der Name ie tram nahelegt, ist das Design der E-Busse in Straßenbahn-Optik gehalten. Generell bietet Irizar das Modell in einer 10-, 12- und 18-Meter-Variante an.

Die Auslieferung der Irziar Busse ist für Dezember 2026 geplant. Es wird sich dann um die ersten E-Fahrzeuge des spanischen Herstellers in den Niederlanden handeln. „Wir danken Arriva für das entgegengebrachte Vertrauen. Dieser Auftrag ist für uns sehr wichtig, da er ein neues Land in unser Portfolio bedeutet und den Ausbau unserer Elektromobilitätslösungen weiter vorantreibt“, kommentiert José Antonio Sola, Global Sales Director von Irizar e-mobility.

„Wir sind begeistert von diesen wunderschönen Bussen. Sie erfüllen perfekt die Anforderungen der stark frequentierten Stadtlinien in Tilburg und ’s-Hertogenbosch. Viel Licht, viel Platz, schnelles Einsteigen und ein unverwechselbares, futuristisches Design“, äußert Jan Pieter Been, Regionaldirektor Süd bei Arriva Niederlande.

irizar-emobility.com

3 Kommentare

zu „Irizar erhält ersten E-Bus-Auftrag aus den Niederlanden“
Peet
22.01.2026 um 14:08
Bei diesem Bus wird durch die extrem runde Form doch unnötig Platz im Innenraum geopfert. Der darf doch auch nur 18 Meter lang sein. Bei einem Nutzfahrzeug ist doch "form follows function" die Devise. Aerodynamik kann bei einem Stadtbus auch nicht der Grund sein. Also ich finde das Konzept quatsch.
Volker Jaschke
23.01.2026 um 12:18
Es geht um eine Schnellbuslinie. Wenn die mit 90kmh im Umland fahren wird das schon relevant sein....aber du wirst schon deine gesicherten Informationen haben....
Bär (NL)
22.01.2026 um 14:34
Als Fahrer zweier Elektroautos und Einwohner Spaniens und der Niederlande begrüße ich das von ganzem Herzen! Es ist so schön, positive Nachrichten zu lesen. :)

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