BMW hebt Preis des iX3 50 xDrive um 2.000 Euro an
Schon zur Weltpremiere auf der IAA Mobility im vergangenen Herbst hatten die Münchner einen Basispreis von 68.900 Euro für den neuen iX3 kommuniziert. Dieser Preis gilt für die zum Start angebotene Antriebsvariante iX3 50 xDrive mit einem 345 kW starken Allradantrieb und dem 108-kWh-Akku mit 800 Volt Spannung. Schon damals war die Erwartung, dass der Grundpreis für das Modell mit der Zeit sinken wird, wenn etwa weitere Varianten mit Heckantrieb und/oder einem kleineren Akku eingeführt werden.
Doch jetzt geht der Preis erst einmal in die andere Richtung: In der vergangenen Woche hat BMW nicht nur vorab die ersten Exemplare an Kunden übergeben, sondern auch schon erste Modellpflege-Maßnahmen für den iX3 angekündigt, noch bevor das Modell überhaupt regulär auf dem Markt ist. So ist nun als Sonderausstattung das „AC-Laden Professional“ bestellbar (740 Euro), das Wechselstrom-Laden mit bis zu 22 kW statt der serienmäßigen 11 kW ermöglicht. Damit einher geht auch die zusätzliche Funktion Vehicle-to-Load, mit der das Fahrzeug zur mobilen Powerbank wird, die externe Elektrogeräte mit bis zu 3,7 kW Leistung versorgen kann. Und es gibt neue Lackfarben und Design-Optionen im Interieur.
Was BMW in der Mitteilung zu den Modellpflege-Maßnahmen nicht erwähnt hat, aber im Konfigurator geändert hat: Der iX3 wird teurer, denn im Konfigurator wird der iX3 50 xDrive jetzt mit einem Grundpreis von 70.900 Euro geführt, also 2.000 Euro mehr als noch bei der Weltpremiere angekündigt. Das Portal „Autonotizen“ hat zuerst darüber berichtet.
Da die Preiserhöhung nur im Konfigurator vollzogen wurde, gibt es kein Statement seitens BMW zu dem Vorgang. Klar ist aber, dass der iX3 50 xDrive sehr gefragt ist, denn schon mit den Blind-Bestellungen (ohne, dass die Kunden das Auto gesehen oder zur Probe gefahren sind) ist quasi die gesamte, geplante Produktion des Jahres 2026 bereits vergeben. Die Serienfertigung im Werk Debrecen in Ungarn läuft seit Oktober 2025. BMW selbst hatte zuvor bestätigt, dass man aufgrund der hohen Nachfrage eine zusätzliche Schicht einführen will, um die iX3-Produktion schneller hochzufahren.
Dabei ist der iX3 bisher nur in Europa verfügbar, in den USA soll das erste Modell der Neuen Klasse ab Mitte 2026 angeboten werden. Auch diese Exemplare werden dann vorerst in Debrecen gebaut – die Fertigung in San Luis Potosi in Mexiko soll erst Mitte 2027 anlaufen. Die Langversion des iX3 für China ist jedoch eine asiatische Variante, die in China im Werk Shenyang gebaut und in einigen asiatischen Märkten angeboten werden soll.





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