Hyundai-Tochter und Kaiwo liefern 249 H2-Busse nach Guangzhou
Die beiden kooperierenden Auftragnehmer haben nun die erste Charge von 249 H2-Fahrzeugen ausgeliefert und damit nach eigenen Angaben „eines der größten Wasserstoffbusprojekte in China“ realisiert. Publik gemacht hatte die Hyundai Motor Group den Auftrag im Dezember. Den Vollzug meldet nun der chinesische Partner Kaiwo Group, der international unter dem Namen Skywell (mit der Marke Skyworth Auto) firmiert. Skyworth war übrigens vergangenes Jahr auch erstmals auf der Busworld in Brüssel – mit drei Batterie-elektrischen Modellen.
Für den Auftrag in Guangzhou haben die Chinesen die H2-Busse in Zusammenarbeit mit HTWO Guangzhou gebaut, dem chinesischen Ableger von Hyundais Wasserstoffmarke HTWO. Zu den Fahrzeugen mit der Typenbezeichnung NJL6856FCEVF selbst ist publik, dass es sich um 8,5 Meter lange Midibusse handelt, die laut Herstellerangaben ein 90-kW-Brennstoffzellensystem mit einem Wirkungsgrad von 64 Prozent und eine recht große CATL-Batterie mit 176 kWh beherbergen.
Die Reichweite wird mit 390 Kilometern mit reinem Wasserstoff-Antrieb und eine (über die Batterie gewährleistete) kombinierte Reichweite von 576 Kilometern angegeben. Die Betankung soll nur drei bis fünf Minuten dauern. Zu den weiteren Merkmalen der Busse gehören ein Niederflurdesign mit einem kurzen hinteren Überhang von unter 1,1 Metern. Das Herzstück der Fahrzeuge, der Brennstoffzellen-Antrieb, stammt dabei aus dem Werk von HTWO Guangzhou in der gleichnamigen Stadt. Es handelt sich bei der 2023 fertiggestellten Fabrik um Hyundais erste Produktionsstätte für Wasserstoff-Brennstoffzellen im Ausland.
Laut Angaben aus dem Dezember setzt sich der Auftrag der Guangzhou Public Transport Group an das koreanisch-chinesische Bündnis über die 249 H2-Busse aus zwei Teilen zusammen – und zwar aus einer Bestellung über 224 und einer über 25 Fahrzeugen. Insgesamt bestellte der ÖPNV-Betreiber rund 450 und dann nochmal 50 Wasserstoffbusse. Die HTWO/Kaiwo-Fahrzeuge der Marke Skyworth machen also je die Hälfte der ausgeschriebenen Busse aus.
Quelle: Info per E-Mail
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