Bielefelder H2-Müllwagen stillgelegt – mangels Tankstelle

Die Stadt Bielefeld muss ihre sieben Wasserstoff-Müllautos ausmustern, weil das Septett seit Kurzem zu weit fahren muss, um an den Kraftstoff zu kommen. Schon bisher war die Situation mit 80 Kilometern Hin- und Rückweg zu nächstgelegenen H2-Zapfsäule grenzwertig. Doch die hat nun dicht gemacht.

h2 mobility h2 tankstelle 350 bar 2024
Symbolbild: Eine Wasserstofftankstelle mit 350 bar.
Bild: H2 Mobility

Die Stadt Bielefeld hatte 2021 mit finanzieller Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums sieben mit Wasserstoff betriebene Müllwagen beschafft. Diese wurden nun stillgelegt, wie die Satiresendung Extra 3 berichtet.

Bisher mussten die H2-Müllwagen nach Rheda-Wiedenbrück zum Tanken gefahren werden – eine Strecke von insgesamt 80 Kilometern für Hin- und Rückfahrt. Fast ein Drittel der 300 Kilometer Reichweite ging also nur für die Betankungsfahrt drauf. Seit Anfang 2026 ist die Tankstelle in Rheda-Wiedenbrück jedoch geschlossen. Die einzige Alternative zum Tanken liegt nun im 90 Kilometer entfernten Münster – insgesamt 180 Kilometer für Hin- und Rückfahrt nur für die Betankung. Das ist nicht mehr darstellbar.

Dabei gibt es in Bielefeld eine Wasserstofftankstelle, die ebenfalls staatlich gefördert wurde. Hier dürfen allerdings aufgrund der Förderbedingungen nur die H2-Busse der Stadt betankt werden, nicht aber die H2-Müllwagen. Eine bessere Vorlage kann man Satirikern in der Tat nicht machen.

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38 Kommentare

zu „Bielefelder H2-Müllwagen stillgelegt – mangels Tankstelle“
Micha
09.02.2026 um 15:49
Einerseits völlig erwartbar, andererseits umso erstaunlicher, dass das Thema Wasserstoff im Straßenverkehr vor allem von Seiten der Politik immer noch nicht totzukriegen ist. Ein Lehrstück über erfolgreiche Lobbyarbeit, die auf unwissende Politiker trifft.
Andreas
18.04.2026 um 15:19
Nach den vielen hochqualifizierten Kommentaren, gibt es doch nur eine logische Lösung, die übrig bleibt: Der Müll muss mit den Bussen eingesammelt werden. 😉 Eine Kommentarfunktion ist keine geeignete Plattform um für solche Probleme eine Lösung zu finden.
Manfred
12.02.2026 um 13:58
Wer sich vor einer Bewertung sachlich mit Ziel, Einsatzbereich und langfristigem Nutzen solcher Infrastruktur beschäftigt hätte, wüsste, dass es sich hierbei nicht um Geldverschwendung, sondern um einen notwendigen Baustein für eine emissionsfreie Mobilität handelt. Aber dennoch da fragt man sich schon: Wie kann es sein, dass öffentlich finanzierte Fahrzeuge und öffentlich finanzierte Infrastruktur vorhanden sind – aber nicht zusammengebracht werden dürfen? Hier fehlt es offensichtlich an Pragmatismus und Abstimmung.Gerade bei einem Zukunftsthema wie Wasserstoff sollte man Lösungen ermöglichen statt sie durch Bürokratie zu blockieren. Alles andere ist den Bürgern schwer zu vermitteln
Ben Becker
15.02.2026 um 09:53
Wer sich sachlich seit zwei Jahrzehnten mit Wasserstoff zur Fortbewegung an Land auseinandersetzt, die Technologiesprünge von Batterien der letzten 10 Jahre mitbedenkt, muss unweigerlich anerkennen, dass Wasserstoff kein effizienter Baustein und damit kein nachhaltiger Baustein emissionsfreier Mobilität sein kann. Investitionen in Wasserstoff bremsen (gewollt) die Transformation hin zu batterieelektrischer Mobilität. Dass es in 2026 immernoch Menschen gibt, die ernsthaft Wasserstoff als Lösung anbieten wollen, ist allein Ihrer Lobby-Tätigkeit als Wasserstoffler geschuldet.
Ingo Gahr
10.02.2026 um 10:36
Wasserstoff macht schon Sinn und ist wenn Grün sogar Umweltfreundlicher als Strom (Kosten der Batterieherstellung, nach 6 Jahren Batterie kaputt da muss ne teure neue her). Nur alles setzt ja auf Elektro Lobby. Immer schön Atomstrom tanken voll umweltfreundlich!!. Wo ist den der Windkraft Ausbau? Wasserstoff hat es da noch schwerer keiner will ne Tanke bauen und betreiben bei den unsicheren Aussichten. Sieht man ja jetzt. Da hat die Politik und die Elektro Lobby ganze Arbeit geleistet.
NoFake
12.02.2026 um 14:11
Ach was und Wasserstoff wächst auf Bäumen und benötigt keinen Strom zur Erzeugung und ist von der Gesamtenergiebilanz noch ökologischer?!? Wie kann man nur solch Stuss zusammenschreiben ga(hr) denken....
T
10.02.2026 um 16:50
Passend zur Satiresendung Extra 3 haben wir hier im Forum den Satireaccount "Ingo Gahr". Denn dass das, was von diesem Account geschrieben wurde, niemand ernst nehmen kann, sollte offensichtlich sein...
Kalli
10.02.2026 um 14:29
Du weist aber schon das ein Wasserstoffauto auch eine Batterie hat
sunthomic
10.02.2026 um 14:15
Eine Frage: Welches eFhzg. fahren Sie, dass dort nach 6 Jahren die Batterie "tot" ist? Oder woher ist sonst die Info? Noch ne Frage: Wie lange hält ein H2-Speicher? Dazu hat selbst der TÜV -mangenls Menge- noch keine Erfahrung!Also: Unser eAuto (iON) hat nach > 13 Jahren ca. 95% Kapazität also Reichweite, und beim eMotorrad (BMW-evolution) kann ich da nach 10 Jahren eigentlich eher noch 100% fahren.Ansonsten verweise ich hier noch auf die Wirkungsgrade von direkter (EE)-Strom in der Batterie (nahe 90%) und den Weg über die Umwandlung zu H2 (deutlich < 30%) und von eFuels wollen hierbei leiber gar nicht erst reden bzw. schrieben. Doch der Hinweis sei noch erlaubt: Batterien sind nicht "irgendwann tot", sondern verlieren Kapazität, also Reichweite und können nach einem -langen!- Autoleben noch mal so lange als "einfacher" Stromspeicher (kleine Ströme) weiter leben.Ich gehe davon aus, dass ich so alt nicht mehr werde, als dass ich ds mit den Fahrzeugbatterien noch erlebe. Und der Batteriespeicher an unserer PV in der Garage hat 10 Jahre Garantie. Anders gesagt: Die beschriebenen Probleme kann ich nicht ansatzweise erkennen und empfehle eine etwas umfassendere Lekture zum aktuellen Sachstand (idealerweise in seriösen Medien)
Holger
10.02.2026 um 13:28
Kauf dir ’nen Nexo/Mirai von der H2-Resterampe, zahl den dreifachen Kilometerpreis und fahr, bis die Zulassung der Hochdrucktanks explodiert. Wobei, FCEVs haben ja auch NMC-Batterien? Dann ab auf den Schrott nach 6 statt 15 Jahren!! Der dreifache Strombedarf für grünen Wasserstoff kommt woher? Kernfusion?? ... Parasitären Wasserstoff-Würmern stehen harte Zeiten bevor. Zeit für eine finale Wurmkur!
Manfred
12.02.2026 um 14:21
Die polemische Wortwahl zeigt eher fehlende Information über Zweck und Bedeutung dieser Infrastruktur als einen fundierten inhaltlichen Einwand.
Holger
16.02.2026 um 14:06
Sie könnten problemlos meine Fragen beantworten, ergehen sich jedoch in unzutreffenden Vorwürfen. Fundierte, inhaltliche Gegenargumente finden sich überall! Zweck und Bedeutung der H2-Infrastruktur im Straßenverkehr ist nicht gemeindienlich, sondern gemeinschädlich! Der Treiber dieser H2-Infrastruktur ist das Spekulationsinteresse der Investoren! Wer sollte ein Interesse daran haben, eine Tankindustrie aufrechtzuerhalten, Gase und Flüssigkeiten über Pipelines zu pumpen, wenn nicht die Nachfolgeunternehmen der Erdgas- und Erdöl-Oligarchen, die unseren Planeten seit anderthalb Jahrhunderten systematisch und mutwillig zerstören? Warum soll eine zum Scheitern verurteilte Randtechnologie im Individualverkehr gefördert werden, wenn Elektromobilität für alle zugänglich ist? Nein, Wasserstoff hat keine Berechtigung im Straßenverkehr und wird sie niemals haben!
Markus
10.02.2026 um 11:43
Zeigen Sie mir mal die 6 Jahre alten Batterien aus Elektrofahrzeugen (Ausnahme Nissan Leaf) die vor allem nicht weiterverwendet werden können.
Wat Weiß Ich schon
09.02.2026 um 15:49
Der Titel hätte vielleicht sowas sein sollen wie "Wenn Korruption doch ein bisschen zu auffällig ist: Bielefelder H2-Müllwagen stillgelegt" :D Ist ja sowas von offensichtlich, dass ein H2 Truck absolut keinen Sinn macht für so eine super planbare Aktivität wie einen Müllwagen. Ich habe doch auch keinen H2 Staubsauger, wenn ich den nur für 1 Stunde brauche. H2 ist nur die absolute Notlösung, wenn man um jeden Preis klimaneutral werden will. Der Preis dabei ist allerdings enorm hoch und die Akteure, die dann dabei mitverdienen, sind i. d. R. aus der Politik von der CDU/CSU oder FDP :)
Manfred
12.02.2026 um 21:50
Zunächst ein Punkt:Wer so deutliche Vorwürfe in den Raum stellt, sollte zumindest bereit sein, offen mit seinem Namen dazu zu stehen. Anonym polemisch zu schreiben ist einfach – sachlich und transparent zu diskutieren deutlich konstruktiver.Wenn wir wirklich über die beste Lösung sprechen wollen, dann bitte mit Argumenten statt mit Spitzen und Unterstellungen.Zum Thema!Ja – Müllabfuhr ist planbar. Aber genau deshalb testen Kommunen unterschiedliche Technologien im Realbetrieb. Batterieelektrische Fahrzeuge funktionieren in vielen Fällen sehr gut. Wasserstoff kann dort Vorteile haben, wo: hohe tägliche Reichweiten plus Nebenverbraucher zusammenkommen kurze Betankungszeiten wichtig sind Fahrzeuge im Mehrschichtbetrieb laufen große Batterien zu Lasten der Nutzlast gehen würden. Es geht also nicht um „Notlösung“, sondern um Technologieoffenheit. In manchen Szenarien ist Batterie die bessere Lösung, in anderen kann Wasserstoff wirtschaftlich oder betrieblich sinnvoller sein.Zum Thema Kosten: Jede neue Infrastruktur ist anfangs teuer. Das war bei Windkraft, Photovoltaik und E-Mobilität genauso. Mit steigenden Stückzahlen sinken Kosten – das ist kein politisches Phänomen, sondern Industrieökonomie.Und was die parteipolitische Spitze angeht: Wasserstoffprogramme wurden und werden von unterschiedlichen Bundesregierungen, Ländern und auch auf EU-Ebene getragen. Das Thema auf Parteizugehörigkeit zu reduzieren, hilft der sachlichen Diskussion nicht weiter.Man kann über Effizienz, Förderhöhe oder Prioritäten diskutieren – aber pauschal zu behaupten, H2 mache „absolut keinen Sinn“, ignoriert reale Anwendungsfälle, in denen er technisch durchaus funktioniert.Technologieoffenheit statt Schlagworte bringt uns weiter.
Ben Becker
15.02.2026 um 09:39
Manfred setzt offensichtlich KI für seine Kommentare ein. Ihr Framing-Versuch alles in Richtung Technologieoffenheit zu rücken, ist allzu durchschaubar. Ob Polemik oder nicht, eine Name tut bei Kritik nichts zur Sache. Es existieren in der Realität KEINERLEI Anwendungsfälle im Landverkehr in denen Wasserstoff unbedingt von Nöten ist. Allein das Narrativ der Wasserstoff-Lobbisten es müsse Technologieoffen verfahren werden, ist im Jahr 2026 vollkommen absurd. Technologieoffenheit war vor 15 Jahren angebracht. Heute muss es längst heißen: Technologieentschlossenheit. Da gehört Wasserstoff NICHT dazu. Nur noch sehr wenige Länder in Europa engagieren sich aktiv "pro" Wasserstoff im Straßenverkehr. Die überwiegende Mehrzahl der Länder sagt vollkommen offen "Wasserstoff ist eine idiotische Idee" für die Straße. Dass Deutschland als eines der wenigen Länder an dieser idiotischen Idee für die Straße festhält, ist allein der Lobbyarbeit der Wasserstoffler zu verdanken.
Mark Müller
10.02.2026 um 21:04
Der Fall ist einfach. Ohne Wasserstoff braucht man für den Ersatz eines Diesel-Müllwagens zwei BEV-Müllwagen und den gleichen Job zu erledigen.
Dirk Schmid
12.02.2026 um 16:57
Stammtischweisheit. Unsere MB Econic e300 (BEV) in Karlsruhe fahren mit einer Batterieladung mindestens 2 komplette Sammeltouren = zwei Arbeitstage. Vollwertiger 1:1 Ersatz.
Ben B.
11.02.2026 um 05:19
Falsch! Typische Desinformation vom schweizer Märchen-Mark. Batterieelektrische Abfallsammelfahrzeuge ersetzen Diesel-Müllwagen konsequent 1:1. ___Immer! ___ Mark's angeblicher Mehrbedarf an BEV-Müllfahrzeugen ist frei erfunden.
Gregor
09.02.2026 um 16:32
Sofort sollte die Förderung zurück verlangt werden. Wer mit so einem Schrott wie H2 anfängt, der sollte es auch selbst zahlen müssen wenn er es nicht durchzieht. eLkw sind das einzige in Zukunft, was es braucht.
Andre
09.02.2026 um 23:37
H₂ ist nicht „Schrott“, sondern für diesen Einsatzzweck ineffizient. Förderprogramme sollten technologieoffen sein, aber stärker an realen Wirkungsgraden und Gesamtkosten ausgerichtet werden. Für kommunale LKW spricht aktuell fast alles für batterieelektrische Antriebe.
Egon Kohler
09.02.2026 um 17:14
Das Hirnrissigste daran ist wohl, dass die nicht irgendeinen Dreh finden, dass die Müllwagen doch an der Bus-Tankstelle tanken dürfen, und sei's um einen überteuerten Ad-hoc Preis wie beim Ladesäulen-Roaming. Hätten die Satiriker sich das selbst ausgedacht, hätte man ihnen wohl masslose Übertreibung vorgeworfen.
Jürgen Baumann
09.02.2026 um 17:18
Bielefeld gibt es doch gar nicht ... ?
Matthias
09.02.2026 um 22:36
Doch, Bielefeld ist ein Meme das Memes produziert.
TeeKay
09.02.2026 um 20:31
In Berlin gabs auch ein Förderprojekt für Schnelllader für Unternehmen - auch nur für die interne Nutzung. Wer denkt sich solche Förderbedingungen aus?
Matthias
09.02.2026 um 22:57
Einen H2-Tank auf LKW-Anhänger in Bielefeld abstellen ist wohl keine Lösung?
gehtschon
10.02.2026 um 09:29
Und dann mit Eimern vom Tankwagen in die Müllwagen kippen ;-)
Tim N.
09.02.2026 um 23:17
Bundesbehörde für Milliarden-Verschwendung. Oder, etwas schärfer formuliert: Für Veruntreuung. Man kennt das seit 43 Jahren, und es hört einfach nicht auf.
Robert
10.02.2026 um 07:29
"Dabei gibt es in Bielefeld eine Wasserstofftankstelle, die ebenfalls staatlich gefördert wurde. Hier dürfen allerdings aufgrund der Förderbedingungen nur die H2-Busse der Stadt betankt werden, nicht aber die H2-Müllwagen. Eine bessere Vorlage kann man Satirikern in der Tat nicht machen." Nun datu gibt es jetzt zwei Möglichkeiten 1. Die Müllabfuhr kauft die stillgelegte H2 Tankstelle und siedelt sie nach Bielefeld um um Ortsnahes Betanke nder superteuren auf Steuerzahlerkosten beschafften Fahrzeuge weiter zu betreiben. 2. Die Förderbedingungen der vorh. Wasserstofftankstelle wird um die Nutzung durch dei H2-Müllwagen erweitert ganz einfach und unkompliziert. Ansonsten muss man sagen die Asterix und Obelix die spinnen die Bielefelder. Man könnte auch sagen der Bielfelder Schildbürgerstreich. Das kann man isch nicht ausdenken sowas
Jörg
10.02.2026 um 11:58
Eventuell lassen sich die Müllwagen noch als Junge Gebrauchte nach Bayern verkaufen. M.S. und H.A. stehen doch auf sowas.
Robert
10.02.2026 um 07:57
nur mal so zur ergänzung des Artikel habe ich gerade im Internet recherchiert kosten die 7 H2-Müllwagen rund 7,5 Millionen Euro Artiekl dazu im Westfalen-Blatt vom 28.11.2025 & 14.01.2026 einfach unfassbar wie mit unserem Steuergeld umgegangen wird
Wolfgang
12.02.2026 um 08:34
Die H2-Müllwagen sind Brennstellen Fahrzeuge, fahren also letztendlich elektrisch. Gibt es von dem Hersteller keinen Umrüstsatz auf Vollelektrisch? Brennstoffzelle und H2-Tank raus, Batterien rein. Nur so ein Gedanke zur Werterhaltung und evtl. als Vorlage für zukünftige gescheiterte H2- Straßenverkehrs Projekte.
Peter
12.02.2026 um 19:06
Zum Glück ist ja genug Steuergeld vorhanden Und wenn’s alle ist gibt’s die nächste tolle Steuer Idee um so ein Sch… zu fördern
Fritze
12.02.2026 um 21:48
Das ist garantiert nur passiert, weil in deutschen Behörden alle nur noch in Lifestyle-Teilzeit arbeiten.
Rak
13.02.2026 um 10:14
Wer fragt nach dem Verantwortlichen des Desaster. Pause.
Rak
13.02.2026 um 10:16
Nennt sich schnelle Amortisation. 7,5 Mio in 5 Jahren.
loerkebe
14.02.2026 um 18:18
das sind ja aus den Konsenz gerissene Berichte. soweit ich weiss, produzieren die Stadtwerke Bielefeld den Wasserstoff selber. Dieses mit der Müllverbrenungsanlage. Die Busse der Stadtwerke werden an der eigenen Wasserstofftankstelle betankt. das sollte auch mit den Wasserstoff-Müllwagen passieren. Also ein geschlossener Kreislauf. Nur die Stadtwerke mussten dieses einstellen, weil der Amtsschimmel, die Förderung nur für die Busse erteilt hatte. Statt sich zu freuen und dieses erweitert zu fördern ,fährt der dumme Amtsschimmel alles vor die Wand. das ist kein Wunder das Deutschland immer mehr den Anschluss verliert.
Ben Becker
15.02.2026 um 10:03
Die Schuld trägt garantiert nicht der "Amtsschimmel". Das Problem liegt allein darin, der Verheißung "Wasserstoff sei eine Lösung" auf den Leim zu gehen. Die Welt ist voll von gescheiterten Wasserstoff-Projekten und zugleich voll von sehr erfolgreichen Batterie-Projekten! Warum weiter eine Technologie fördern, die in allen relevanten Kriterien unterlegen ist? Wie es richtig geht, zeigt sich z.B. hier: www.electrive.net/2026/02/12/oesterreich-brantner-setzt-seine-muellwagen-unter-strom/

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