Polestar nutzt Batterien mit 50 Prozent Recycling-Kobalt

Polestar treibt seine Strategie der Batteriezirkularität weiter voran und gibt bekannt, dass die Batterien von Polestar 2 und Polestar 3 nun mindestens 50 Prozent recyceltes Kobalt enthalten. Und auch bei Ersatz-Batterien setzt Polestar auf aufgearbeitete Komponenten.

Polestar poelstar dynamic
Bild: Polestar

Dass in neuen Polestar 2 und Polestar 3 jetzt mehr als die Hälfte des in den Batterien verbauten Kobalts aus Sekundärquellen stammt, feiert das Unternehmen als „Meilenstein einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu reduzieren, die Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erhöhen und wertvolle Ressourcen länger im Kreislauf zu halten“.

Die Strategie rund um die Kreislaufwirtschaft beschränkt sich aber nicht auf die Materialbeschaffung für neue Komponenten. Die Batterien werden so entwickelt, dass die Lebensdauer in der Nutzungsphase möglichst lange ausfällt und so auch der Wert der Fahrzeuge erhalten wird – „zum Vorteil für Umwelt und Kundinnen und Kunden“, wie es Polestar ausdrückt.

Und benötigen Fahrzeuge des Polestar 2 oder Polestar 3 doch einen Batteriewechsel, wird dabei ein aufgearbeiteter Energiespeicher eingebaut. „Kundinnen und Kunden erhalten erneuerte Ersatzbatterien mit gleichwertigem Gesundheitszustand. Zudem baut Polestar in allen Märkten Recyclingpartnerschaften auf“, so das Unternehmen. Polestar arbeitet mit den Batteriezentren von Volvo Cars zusammen, um Hochvoltbatterien aufzubereiten.

Während die Fahrzeuge und deren Batterien meist noch zu jung sind, um die Langlebigkeit und die Nachhaltigkeit abschließend zu bewerten, setzt Polestar in der Kundenkommunikation auf „Klimatransparenz“. Seit 2020 veröffentlicht der Autobauer für jedes Modell eine Lebenszyklusanalyse (LCA) und berichtet darin u.a. über die Emissionen der CO2-Äquivalente entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Polestar gibt etwa an, dass man die CO2‑Emissionen pro Fahrzeug seit 2020 um 25 Prozent reduziert habe.

„Einen Polestar zu fahren ist eine bewusste Entscheidung von Kundinnen und Kunden, die an morgen denken“, sagt Fredrika Klarén, Head of Sustainability bei Polestar. „Elektrifizierung, die mit erneuerbarer Energie betrieben und durch zirkuläre Batteriematerialien ermöglicht wird, lässt ein neues System entstehen: Ressourcen bleiben im Kreislauf und sind stets verfügbar, statt knapper zu werden.“

polestar.com

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