Roaming: DCS präsentiert fixe Lade-Tarife bei Premium-Partnern

Die Digital Charging Solutions GmbH (DCS) startet ihr neues "Preferred Partner Network" in 19 Märkten. Nutzer von Charge Now sollen so bei ausgewählten Ladeanbietern in ganz Europa vergünstigt laden können. Zur Auswahl stehen zwei Tarife.

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Bild: Volvo Cars

Der Trend, neben den Preisstufen für das AC- und DC-Laden noch eine dritte Rubrik für ausgewählte Roaming-Partner zu schaffen, hat auch bei DCS Einzug gehalten. Mit dem „Preferred Partner Network“ sei der eigene Ladeservice Charge Now weiterentwickelt worden, wirbt der Anbieter. Und: „E-Fahrer profitieren von besserer Planbarkeit und geringeren Kosten, sowie von Zugang zu hochwertigen Ladepunkten von CPOs mit hoher Netzabdeckung, ohne sich über schwankende oder überhöhte Preise Gedanken machen zu müssen.“ Für DCS-Kunden soll das Laden bei bestimmten Ladeanbietern also zu fixen, berechenbaren Konditionen erfolgen.

Vergangenes Jahr hat DCS als bevorzugte Partner u.a. Ionity, Aral Pulse, E.ON Drive, Mer Germany und Shell (alle Deutschland), sowie Mer Austria, da emobil und EVN (alle Österreich) sowie CDS GOFAST und die Groupe E/MOVE (alle Schweiz) vorgestellt. Grundsätzlich gilt das neue Netzwerk für 19 Länder, neben den DACH-Ländern im Einzelnen Belgien, Tschechien, Dänemark, Spanien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Ungarn, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden und die Slowakei. Grundsätzlich stehen Kunden über Charge Now gut 1,1 Millionen Ladepunkte in 29 europäischen Ländern zur Verfügung. Mit dem Preferred Partner Network stehen Nutzern ab sofort bei bestimmten CPOs diese zwei Tarife zur Auswahl:

Preise (Deutschland)Tarif „Urban“Tarif „Prime“
Grundgebühr0 € / Monat9,99 € / Monat
Aktivierungsgebühr9,90 €0 €
AC-LadenFlexible Preise0,59 € / kWh2
DC-LadenFlexible Preise0,69 € / kWh3
Preferred Partner NetworkAC: 0,49 € / kWh
DC: 0,69 € / kWh
AC: 0,39 € / kWh
DC: 0,55 € / kWh

Quelle: DCS

„Beide Tarife bieten ermäßigte Preise an Ladepunkten der Preferred Partner und machen damit Alltagsladen und häufiges Laden noch attraktiver und besser planbar“, kommentiert DCS. Der Tarif „Urban“ eigne sich für gelegentliche Nutzer öffentlicher Ladestationen, während der Tarif „Prime“ für Vielfahrer oder Nutzer mit höherem öffentlichen Ladebedarf attraktiv sei. „Beide Tarife umfassen vergünstigte Konditionen an Ladestationen der Preferred Partner“, konkretisiert der Anbieter. Ausgewählt worden seien die Partner anhand klar definierter Qualitätskriterien, so DCS weiter, etwa ein leistungsstarkes Ladenetz und hohe Zuverlässigkeit.

„Mit dem Preferred Partner Network liefern wir genau das, was Fahrer am dringendsten brauchen: verlässlichen Zugang zu Premium-Infrastruktur, kombiniert mit maximaler Kostentransparenz“, bekräftigt Petr Füzék, Commercial Director bei Digital Charging Solutions. „Wir haben Ladestationsbetreiber mit besonders leistungsfähiger Infrastruktur ausgewählt, damit Nutzer von CHARGE NOW nicht nur leichter passende Ladesäulen finden können, sondern möglichst stabile und schnelle Ladevorgänge erleben. Indem wir diese Premiumnetze zu klar definierten, ermäßigten Preisen verfügbar machen, wird elektrisches Fahren in 19 Märkten einfach und kosteneffizienter.“

Die neue Tarifstruktur soll nicht nur Privaten, sondern auch Geschäftskunden und Flotten mit unterschiedlichen Marken Vorteile bringen. „Über die direkt in Charge Now integrierte Flottenlösung können Unternehmen mit bis zu 200 Elektrofahrzeugen ihre gesamte E-Flotte auf einer zentralen Plattform verwalten“, teilt DCS mit. Die Einrichtung des entsprechenden Flottenmanager-Accounts sei kostenlos und die Lösung ermögliche den Zugriff auf die neuen Tarife.

digitalchargingsolutions.com

3 Kommentare

zu „Roaming: DCS präsentiert fixe Lade-Tarife bei Premium-Partnern“
Joa Li
20.04.2026 um 18:27
Statt Roaming wäre es sinnvoller, nur 1 Preis pro Ladesäule zu haben für alle und ohne Abos. So wie an einer Tankstelle. Das Roaming und die Abos sollten verboten werden.
erFahrer
22.04.2026 um 08:07
Keine gute Idee wie aktuell sichtbar. Oder wollen sie überall mindestens 70 cent bezahlen und wenn es irgendwo eine Krise gibt auch mal 1.20 € ?
Mr. Floof
21.04.2026 um 22:16
Junge Junge, ein Modell, bei dem ich jedes Mal wieder gucken muss, ob ich an dieser Säule jetzt den überteuerten oder den Wucherpreis zahlen soll. Das kann ja nur ein Goldesel werden. Was rauchen die in der Ladebranche eigentlich?

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