Tesla schließt großen Rahmenvertrag mit Sourcewell
Das heißt: Diese Einrichtungen können E-Autos von Tesla direkt über den Sourcewell-Vertrag erwerben, ohne eigene langwierige Ausschreibungs- oder Angebotsanforderungsprozesse durchführen zu müssen. So teilt es zumindest Sourcewell mit. Die Vereinbarung läuft bis zum 13. November 2029 und beinhaltet Optionen für bis zu drei Verlängerungen um jeweils ein Jahr.
Der Vertrag umfasst das Model 3, das Model Y und den Cybertruck – also alle Fahrzeugmodelle, die Tesla nach dem angekündigten Aus des Model S und Model X noch im Angebot hat. Allerdings sind auch zukünftige Modelle, die Tesla erst zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt bringen könnte, über den Rahmenvertrag verfügbar.
Wie viele Fahrzeuge der Rahmenvertrag potenziell umfasst, ist nicht bekannt. Allerdings sind die wichtigen Preise vorab verhandelt und gedeckelt, was bei den staatlichen Einrichtungen für Transparenz und Planbarkeit sorgen soll – im freien Verkauf ändert Tesla die Preise sonst ohne Ankündigung über Nacht, teils um mehrere Tausend Dollar nach oben oder unten.
Die Behörden müssen sich gemäß der Ankündigung nur einmal bei Sourcewell mit einem eigenen Konto registrieren und können dann Bestellungen aufgeben. Über das Kooperationsmodell von Sourcewell wird die Nachfrage der Mitglieder gebündelt, was den Verwaltungsaufwand und damit die Kosten senken soll. Gleichzeitig werde die Einhaltung der Vergabevorschriften gewährleistet, was bei einer eigenen Beschaffung für mehr Aufwand bei den Behörden sorgt.
Tesla auf der anderen Seite profitiert davon, dass die bisherigen Hürden für den Fahrzeugkauf durch Regierungsstellen sinken und es für die Behörden so attraktiver wird, Teslas über Sourcewell zu bestellen. In Berichten ist die Rede davon, dass sich Beschaffungszyklen im öffentlichen US-Sektor aufgrund von Ausschreibungsauflagen und Ausschussprüfungen oft über 12 bis 18 Monate ziehen.
So kann Tesla seine Präsenz im öffentlichen Sektor vermutlich ausbauen, auch wenn die Beschaffungsprozesse die Anschaffung von Elektroautos zuletzt eher verlangsamt haben. Tesla nimmt da aber eine Sonderrolle ein, wohl auch aufgrund der (früheren) Nähe von Elon Musk zu US-Präsident Donald Trump, der einst öffentlichkeitswirksam für den Kauf von Teslas geworben hatte. Auch wenn Trump und seine Regierung ansonsten keinen Pro-Elektroauto-Kurs verfolgen.
teslarati.com, electric-vehicles.com, sourcewell-mn.gov (Portal), sourcewell.org (PDF)





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