EU-weite Genehmigung für Tesla FSD (Supervised) kein Selbstläufer

Der US-Hersteller Tesla hofft nach der Zulassung seines Fahrassistenten Full Self-Driving (Supervised) in den Niederlanden auch auf eine zügige Genehmigung in der gesamten EU. Doch das Vorhaben stößt offenbar auf Widerstand, verschiedene nationale Regulierungsbehörden sollen Bedenken haben.

Tesla fsd supervised
Bild: Tesla

Im April hat Tesla von der niederländischen Behörde RDW eine Typgenehmigung für sein System Full Self-Driving (Supervised) erhalten, in Deutschland von Tesla als Full Self-Driving (Überwacht) oder FSD (Überwacht) bezeichnet. Dabei darf der Fahrer die Hände vom Steuer nehmen, während das Fahrzeug die Lenkung verantwortet – aber mit der Einschränkung, dass der Fahrer womöglich eingreifen muss. Deshalb müssen die Augen immer auf der Straße bleiben.

Tesla strebt an, FSD (Supervised) nun zügig in der gesamten EU auszurollen – und die niederländische Genehmigung soll dabei als Vorlage dienen, die andere EU-Staaten auch anerkennen können. Aktuell versucht Tesla nun, gemeinsam mit der RDW direkt eine EU-weite Zulassung zu erreichen. Wenn das nicht klappt, so wäre es aber auch noch möglich, dass verschiedene Länder die Genehmigung eigenständig übernehmen.

Am Dienstag fand nun ein erstes Meeting im Rahmen des Technical Committees on Motor Vehicles (TCMV) der EU-Kommission in Brüssel statt. Waren für die Präsentation der niederländischen RDW ursprünglich nur 20 Minuten eingeplant, wurde der Tagesordnungspunkt später auf 60 Minuten verlängert – offenbar wurde ein längerer Redebarf in die Agenda einkalkuliert. Was dabei herauskam, ist bislang unbekannt, denn die Sitzung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Doch im Vorfeld hatte sich bereits Widerstand gegen die EU-weite Zulassung von FSD (Supervised) angekündigt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Demnach haben sich Regulierungsbehörden in Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen bereits skeptisch gegenüber einer Zulassung des Systems gezeigt. Dabei geht es u.a. um die als für irreführend empfundene Bezeichnung „Full Self-Driving“, also in etwa „vollständiges Selbstfahren“, die selbst mit Zusätzen wie „Supervised“ bzw. „Überwacht“ irreführend sein könnte. Außerdem soll das System laut Skeptikern zu Tempoverstößen neigen. Und es kommt angeblich auch nicht gut mit vereisten Straßen klar.

Zudem hat sich der European Transport Safety Council (ETSC), in der Organisationen für Verkehrssicherheit zusammengeschlossen sind, in einem offenen Brief an die EU-Kommission skeptisch zu FSD (Supervised) geäußert. Ziel ist eine Aussetzung des Verfahrens, bis eine Reihe dringender Fragen beantwortet und die Frage, ob die Gesellschaft solche Systeme überhaupt wünscht öffentlich diskutiert hat. Kritisch sieht der ETSC unter anderem den Punkt, dass je leistungsfähiger ein Assistenzsystem erscheint , desto schlechter gelinge es den Fahrern, es überhaupt noch zu überwachen. Der ETSC moniert ferner, dass es sich beim TCMV-Gremium der EU-Kommission um einen nicht gewählten Ausschuss handelt, der hinter verschlossenen Türen in Brüssel tagt, und durch eine einfache Abstimmung grünes Licht für das freihändige Fahren in europäischen Städten und auf Landstraßen geben könnte – „basierend auf einer einzigen nationalen Genehmigung und trotz laufender Ermittlungen der US-Bundesbehörden gegen genau dieses System“, so der ETSC.

Bei der EU-Sitzung gestern sollte es laut Reuters noch zu keiner Abstimmung kommen. Vielmehr sollen die nationalen Behörden nun wohl die vorgelegten Informationen der niederländischen RDW prüfen, bevor es dann in einigen Wochen bis Monaten zur Abstimmung kommt.

wiwo.de, reuters.com, etsc.eu (Offener Brief)

43 Kommentare

zu „EU-weite Genehmigung für Tesla FSD (Supervised) kein Selbstläufer“
Émanuel R.
06.05.2026 um 13:04
Belgien hier. Das Bundesland Flandern prüft eine schnelle Homologation: Ministerin Annick De RIdder hat nach dem Tesla-FSD-Rollout in den Niederlanden Tesla gebeten, ihr Dossier zu übermitteln, das nun geprüft wird, um bis Ende der Woche eine Entscheidung über eine mögliche schnelle Homologation zu treffen. Ziel ist es, Innovation sicher und verantwortungsvoll zu fördern und Flandern als fortschrittliche Region zu stärken. Quelle: https://x.com/AnnickDeRidder/status/2051622768983093356
Dr. Frak Matschinske
06.05.2026 um 13:36
Ich bin 67 Jahre alt und wünsche mir sehr eine baldige Zulassung in Deutschland. Nicht weil mir das Fahren schwer fällt, sondern weil mir nach 190.000 km Erfahrung mit dem "Autopilot" klar ist, dass ich mich so voll und ganz auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren kann. Damit wird das Fahren für mich nicht nur weniger anstrengend, sondern auch viel sicherer. Bitte bitte keine politischen Spielchen mehr! Traut den Fahrern verantwortliches Handeln zu liebe Regulierer!
Karl Hafer
06.05.2026 um 20:38
Ja, bitte keine Spielchen!Bevor in Deutschland FSD zugelassen wird, sollte es Tesla schaffen die Geschwindigkeitsbeschränkungen zuverlässig zu erkennen. Ohne dies ist keine zuverlässiges FSD möglich. Auch nicht supervised.Habe seit mehr als 3 Jahren einen Tesla Model Y. Die Erkennung der Geschwindigkeitebeschränkungen ist absolut grottig. Schon auf der Fahrt zur Arbeit erkennt er an mehreren Stellen die Geschwindigkeitsbeschränkungen über die Schilder nicht zuverlässig. Das ist auch auf anderen Fahrten so. Bin da absolut ernüchtert.Hatte vor dem Model Y einen BMW, den ich 5 Jahre gefahren bin. Dort war die Erkennung der Geschwindigkeitsbeschränkungen so gut, dass ich mich absolut darauf verlassen haben (>99,9%). Konnte sogar Schilder mit Einschränkungen (z.B. 80 bei Nässe) erkennen und einordnen. Würde mir wünschen, dass das Tesla schafft.Da sind andere Hersteller Tesla weit voraus. Beispiel VW: Das ACC schafft es nicht nur die Geschwidigkeitebeschränkungzu erkennen, sondern passt auch die Geschwinigkeit rechtzeitig an, so dass man die Geschwindigkeit bei erreichen der geänderten Beschränkung nicht überschreitet.Das ist ein imminentes Problem bei Tesla: Statt funktionierende professionelle Schilderkennungssysteme von professionellen Systemen wie Mobileye einzukaufen, macht Tesla es selbst und bekommt es nicht hin.Solange Tesla nicht erst mal nachweist, dass das System in DE mit anderen Schildern wie in NL zuverlässig funktioniert, sollte es keine Zulassung in DE geben. Ich würde mich absolut unsicher auf deutschen Straßen fühlen, wenn beim jetzigen Stand Tesla eine Zulassung für FSD supervised bekäme. Ein Hohn das überhaupt FSD zu nennen. Diese Namensgebung sollte verboten werden.Das sage ich als langjähriger Tesla-Fahrer, der mit dem Auto ansonsten sehr zufrieden ist. Aber die Assistenzsysteme funktionieren halt nur sehr schlecht.
John
07.05.2026 um 17:27
Aus Sicht der Gebrauchssicherheit ist solch ein FSD System gut, denn dann bleibt der Fahrer eingebunden.
R.P.
07.05.2026 um 09:24
Eine Testfahrt mit dem FSDsuperviced welches die RDW getestet hat entkräftigt alle Punkte die sie geschrieben haben. Ich bin selbst jahrelanger Nutzer des bisherigen/alten FSD s. Und kann ihnen beipflichten in jedem Punkt, aber nur für das alte System!
MWF
07.05.2026 um 08:06
Das liegt an der veralteten Software der Teslas in Deutschland. In den USA laufen die Teslas mit der aktuellsten Software und können das selbstverständlich.
Mescht
07.05.2026 um 07:59
Du verwechselst hier zwei komplett unterschiedliche Systeme. Die Geschwindigkeitserkennung ist aktuell brutal schlecht, ja das ist nicht gut. Aber das ist eine alte Software die seit Jahren nicht weiterentwickelt wurde da alles auf FSD gesetzt wurde. FSD ist ein unabhängiges System das damit nicht verglichen werden kann. Und das Thema mit dem zu schnell Fahren, in den Niederlanden ist in den Einstellungen möglich auf genaue Geschwindigkeit oder dem Verkehr angepasste Geschwindigkeit zu fahren. Also ich fahre persönlich oft schneller nicht weil ich ein Raser bin sondern weil es einfach manchmal normal und notwendig ist und ich glaube das muss ein selbstfahrendes System auch können.
Bauri
07.05.2026 um 07:46
Tesla trainiert seit Jahren in allen Europäischen Ländern. Auch in D wird FSD einwandferi funktionieren.
Erri Alset
07.05.2026 um 07:13
Wann wird es endlich begriffen das FSD ein völlig anderer Stack ist wie der jetzige Autopilot!?? Der wird doch schon seit Jahren nicht weiterentwickelt! Der ist zugelassen und FSD nicht! Ein Witz an sich! Aber als Teslafahrer diese Zusammenhänge nicht zu kennen und solch einen Post raushauen...das ist grenzwertig!
Dr. Frank Matschinske
07.05.2026 um 06:39
Was wir hier bisher kennen lernen durften hat doch nichts mit FSD zu tun. Mal angeschaut, wie das in NL funktioniert? Verlassen würde ich mich aber aktuell auf kein System, egal ob von BMW oder Tesla, weil lebensgefährlich.
Hans-Georg Michna
08.05.2026 um 07:40
Ein Mensch am Steuer ist lebensgefährlich.
JOBS
07.05.2026 um 03:18
Sind sie SFSD in Deutschland bei den Testfahrten gefahren? Wenn nein muss ich Ihnen sagen das der AP oder EAP 0 mit dem SFSD Stück zu tun hat. Bedeutet die Schildererkennung ist eine komplett andere. Bei meinen 2 Fahrten hat er rechtzeitig vor dem Schild das Tempo gedrosselt und alle Schilder richtig erkannt. Nicht immer muss alles Jahre getestet werden wenn es so funktioniert. Nochmal der Fahrer hat immer die Oberhand. Es ist ein Assisystem der 0 mit dem AP zu tun hat.
Christoph, NL
06.05.2026 um 22:11
Was Sie da von sich geben, ist in keiner Weise FSD der aktuellen Generation. Ihre veralteten Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen Sie offenbar glauben, Sie könnten daraus auf das neueste FSD schließen. Naiver geht’s kaum! Wenn Sie von Amsterdam nach Tilburg völlig ohne Lenkeingriff und ohne jede andere Einwirkung der Software gefahren werden, natürlich unter Ihrer (überforderten) Aufsicht, dann nennen Sie das nicht ‚Full Self-Driving (supervised)'? Deutsche Logik muss man nicht verstehen! Fahr doch einfach wieder BMW, wenns so toll ist. ;D
Karl Hafer
07.05.2026 um 12:41
Es ist doch wirklich naiv zu glauben, dass eine Mitfahrt mit einem Tesla-Mitarbeiter in einem vorher festgelegten und getesteten Gebiet beweisen kann, dass FSD ordentlich funktioniert. Zumal die Berichte der Tesla-Robotaxis in den USA nichts Gutes verheißen.Es braucht unabhängige Tests und keine Fakes! Schauen wir mal, was wirklich passiert, wenn das Autos in NL fahren, ohne Tesla-Mitarbeiter oder Tesla-Fanboys am Steuer. Da voreilig eine Zulassung für den Rest von Europa zu machen, wäre unverantwortlich. Tesla muss sich erst einmal Vertrauen erarbeiten.Das ständige Wiederholen, dass die Tesla-Software so toll sein und jedem menschlichen Fahrer überlegen, bringt nichts. Wir brauchen Fakten.Wenn Tesla wirklich die normale Software für die Kunden nicht mehr weiterentwickelt, ist das wirklich schlimm. Die bestehenden Assistenzsysteme, die Tesla standardmäßig abliefert sind, sind grauenhaft. Da soll man dann FSD trauen und sich einen neuen Tesla kaufen, weil die HW 3 nicht mehr unterstützt wird? Obwohl Musk früher versprochen hat, dass HW3 unterstützt wird.Das schafft sicherlich kein Vertrauen bei den Kunden. Meine Kollegen, die auch Tesla fahren und ich haben uns damit abgefunden, dass Tesla eines nicht kann: Gute Assistenzsysteme programmieren.Richtige Verkehrszeichenerkennung schafft Tesla nur beim FSD? Warum? So einen Blödsinn habe ich lange nicht gehört.
Thomas Jahn
07.05.2026 um 15:44
Wie schwach muss man sein, so einen Kommentar voller Vorurteile, Verzerrungen, Unterstellungen und Diffamierungen abzusondern? Offenbar haben Sie nicht den Hauch einer Ahnung. Fakt ist: Die nationalen Aufsichtsbehörden, die SFSD intensiv testen, prüfen unabhängig. Ohne Tesla-Mitarbeiter, ohne festgelegte Routen, ohne irgendwelche Einschränkungen. Diese Tests sind Realität, keine Fakes! FSD in Amerika und SFSD in Europa sind nicht identisch. Dass Sie das nicht kapieren, zeigt, wie oberflächlich Sie zu argumentieren versuchen. Niemand verteilt ein Europa Zulassungen voreilig. Die RDW arbeitet sehr verantwortungsvoll! Dass Sie das offenbar anzweifeln, spricht Bände über Ihre intellektuelle Trägheit. Zollen Sie dieser Behörde gefälligst Respekt! Ihr gesamter Kommentar ist eine kümmerliche Ansammlung von veralteten Unterstellungen und gezielter Diffamierungen. Als ob BMW, Mercedes & Co. ihre veralteten Assistenzsysteme weiterentwickeln würden! Mein drei Jahre alter BMW iX3 (NP über 60T€) bekommt genau NULL Updates der Assistenzsysteme. Der spinnt regelmäßig bei tiefstehender Sonne und parkenden Autos in Kurven. Behalten Sie Ihren bedauernswerten Unsinn für sich! Dass Sie Tesla fahren, darf sehr stark bezweifelt werden. Bei so viel kumulierter Inkompetenz in ihren Kommentaren. Sie scheinen einer dieser Dilettanten zu sein, welche von Technik Null Ahnung haben und versuchen mit Halbwissen Seriösität vorzutäuschen. Eine einzige Schande!
Werner
09.05.2026 um 18:28
Eine einzige Schade ist dieser polemische und hetzerische Kommentar der nicht nur unsachlich sondern schlicht falsch ist. Kennt man so auch nicht anders bei Kommentaren die Pro-Tesla sind.
Bazar Lackmonkey
09.05.2026 um 23:40
Nicht doch, Werner. Thomas hat den Karl lediglich auf dessen intellektuelle Insuffizienz hingewiesen.
Erri Alset
07.05.2026 um 10:28
BRAVO! 100% Zustimmung! TOP!
Frank
06.05.2026 um 13:46
hier gibt es einen interessanten Artikel: Autonomer Bus ohne Sicherheitsfahrer in Norwegen wieder spricht sich irgendwie, das Norwegen bereits im Vorfeld sich skeptisch äußert.
Maik
06.05.2026 um 13:55
Der entscheidende Punkt, der in der Kritik oft untergeht: Die niederländische RDW gilt europaweit als eine der strengsten, erfahrensten und kompetentesten Behörden für Fahrzeughomologation. Sie hat Tesla die Typgenehmigung nicht leichtfertig erteilt. Der Zulassung gehen monatelange, rigorose technische Prüfungen, Datenauswertungen und Sicherheitstests voraus.Das Ergebnis der RDW-Zulassung bestätigt implizit, dass FSD (Supervised) die hohen europäischen Sicherheitsstandards für fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme erfüllt. Die RDW hat das System als sicher für den öffentlichen Straßenverkehr eingestuft, unter der strikten Prämisse, dass die Aufmerksamkeitsüberwachung (Driver Monitoring) funktioniert. Die RDW zu dem Schluss kommt, dass das Zusammenspiel aus maschineller Lenkübernahme und menschlicher Überwachungspflicht (daher „Supervised“) verkehrssicher ist, unterstreicht die technische Reife des Systems und entkräftet die pauschalen Sicherheitsbedenken, die oft auf rein theoretischen Befürchtungen basieren.
Karl Hafer
06.05.2026 um 20:52
Fakt ist, dass es in NL andere Schilder für die Geschwindigkeitsbeschränkungen als in DE gibt. Nicht nur bei Ortseinfahrten und Ortsausfahrten, sondern auch die übrigen Verkehrsschilder. Und auch die Verkehrsführung anders ist. Gemäß meiner Erfahrungen schafft es Tesla nicht die Verkehrsschilder in DE zuverlässig zu erkennen. Da wäre es absolut fahrlässig und leichtfertig FSD in DE zuzulassen, ohne dies ausgiebig zu testen und zu verifizieren. Es geht hier immerhin um Menschenleben. Die sollte man nicht leichtfertig auf das Spiel setzen, um irgendeinem Automobilhersteller Vorteile zu geben.Also erst einmal testen, bevor man es zulässt.
Mescht
07.05.2026 um 08:03
Das wurde in ganz Europa getestet. Es gab das letzte Jahr über Probfahrten in vielen EU Ländern wo Teslamitarbeiter das Fahrzeug schon mit FSD führen durften und Kunden dabei waren, bzw. Gibts glaube ich immer noch. Soweit ich mal gelesen habe wurden dabei 1,5 Mio Kilometer in der EU gefahren.
Christoph, NL
06.05.2026 um 22:18
Fakt ist: Sie verbreiten selten d***lichen Unsinn. Ihre vermeintlichen Erfahrungen taugen weder zum Extrapolieren noch zum Generalisieren. FSD sv ist besser als jeder menschliche Fahrer. Dass Sie trotzdem darauf bestehen, Menschenleben in Gefahr zu sehen, ist schlicht irrational. Würden Sie nach Ihrer Logik jeden einzigen menschlichen Autofahrer auf die gleiche absurde Weise kritisieren? Wohl kaum. Kritisieren Sie besser Ihre Regierung, immernoch auf Verbrenner zu setzen. Das kostet Menschenleben!!
Thomas
08.05.2026 um 01:10
Fakt ist sie verbreiten ziemlichen Unsinn. Teslas Software scheint einfach nicht bereit für level 4 weil es zu unsicher ist, daher kommt das auch nicht voran. Level 2 ist einfach und kann jeder und wird eder Hersteller haben, es ist ein Fahrassistent.
Sandra
06.05.2026 um 14:29
Du kannst sicher sein, dass andere Verkehrsaufsichtsbehörden ihre theoretischen Bedenken nicht ganz zufällig mit denen der Automobilverbände teilen. Es geht im Kern um Verzögerung und Ausbremsen technologischen Fortschritts. Dass Belgien bereits angekündigt hat, eine mögliche Entscheidung des TCMV nicht abwarten zu wollen und selbst aktiv wird, begrüße ich ausdrücklich!
D-Tric
06.05.2026 um 18:57
Warum sollten Länder wie Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemerk den technischen Fortschritt ausbremsen wollen? Wäre Deutschland dabei gewesen, würde es jetzt natürlich wieder sofort heissen, das wäre der Einfluß der deutschen Autobauer. Welche Ausrede fällt der Tesla-Fangemeinde denn zu den skandinavischen Ländern ein?
Sandra
06.05.2026 um 21:50
Das habe ich nicht geschrieben. Du warst anscheinend auch nicht dabei, als in den letzten drei Wochen hektisch E-Mails zwischen diversen Verbänden, Automobilindustrien und Aufsichtsbehörden ausgetauscht wurden. Die E-Mails sind keine Ausrede, sondern Fakt! Deutschland enthält sich offiziell in der Frage und setzt auf "eine europäische Lösung". Dänemark ist unabhängig davon seit geraumer Zeit am Prüfen und damit Belgien einen Schritt voraus. Die Skandies haben konrekte Bedenken bei Schnee bedeckter Fahrbahn; diese Bedenken können jedoch problemlos ausgeräumt werden. Für alles Weitere siehe Lothars Kommentar.
Horst Feuser
06.05.2026 um 16:07
Es bleibt dabei, daß ein nur kamerabasiertes System niemals die Zuverlässigkeit eines Lidar/Radar/Kamera/Parksensor-Systems erreichen kann!!!
Bauri
07.05.2026 um 07:49
Wymo beweist doch eindrücklich in den USA dass Lidar nichts bringt.
Robert Clemens
07.05.2026 um 00:24
Horst, das ist ein Stammtisch-Blödsinnsargument. Du hast zwei Augen und das war's. Die gucken in eine Richtung und sind IM AUTO, nicht außerhalb und rundherum verteilt. Man kann Dich ablenken, provozieren, emotionalisieren, irritieren, blenden usw. Ein Computer mit 8 Augen, der auch noch sagt wann er nix sieht, der auch nicht sehen muss, weil er alle emotionslos, permanent und ermüdungsfrei gesammelten Daten zusammenführt ist VIEL SICHERER als jeder menschliche Fahrer. Menschen akzeptieren, dass es alle möglichen nicht fahrtüchtigen Menschen auf den Straßen gibt - Betrunkene, Ermüdete, Alte, Zornige, Träumende, Abgelenkte, Verantwortungslose und und und. Aber eine Maschine muss 99.9999999999% sicher sein?!? Was für ein Irrsinn ! Es geht um das Ausbremsen von Technologie, weil es die europäischen Autobauer nicht gesch*ssen kriegen, um nix anderes. Wir sind Weltmeister im Hinterherhinken bei Innovationen. Transrapid, KI, Computertechnik, Waffentechnik, E-Mobilität...
Erri Alset
07.05.2026 um 10:35
BRAVO! TOP Kommentar! Zu 100% RICHTIG!
Oliver Krekel
06.05.2026 um 18:08
Es bleibt dabei, das der Mensch nur 2 Augen hat und darum Lidar/Radar völlig unwichtig sind, zumal diese Signale zusammen mit den Kameras in Einklang zu bringen so schwer ist, dass Mercedes und BMW bereits alle Aktivitäten dahingehend eingestellt haben. Teslas System funktioniert super und ist einem menschlichen Fahrer in den allermeisten Digen haushoch überlegen. Ich hoffe es bekommt bald die Zulassung denn schöner und stressfreier kann man nicht Auto fahren.
SHausSTA
07.05.2026 um 09:11
Schau dir mal die aktuelle Doku „Elon Musk Uncoverd“ in der ARD-Mediathek an. Dann wirst du hoffentlich eines Besseren belehrt.
Liesbeth
07.05.2026 um 14:45
Süß. Diese "Doku" stammt von einem wahren Filmmeister: Andreas Pichler. Er ist Regisseur deiner Doku und auch von Titeln wie "Gefährlich nah – Wenn Bären töten", "The Milk System", "Yin und Yang im Allgäu" und "Ausgepresst wie Zitronen". Die Titel sind das Highlight seiner Filme, sehr opportunistisch und reißerisch. Für einfache Gemüter ist sicher etwas dabei. ;)
Erri Alset
07.05.2026 um 07:17
100% KORREKT !
Lothar Sturm
06.05.2026 um 18:14
Eine europaweite Zulassung von FSD Supervised würde Tesla einen riesigen Innovationsvorsprung sichern. Das dagegen europäische Autohersteller lobbyieren dürfte klar sein. Die Argumente gegen FSD Supervised sind allesamt unlogisch, da das System jederzeit vom Fahrer übersteuert werden kann und auch muss. Das gilt sowohl wenn das Auto zu schnell fährt, auf glatter Fahrbahn oder bei sonstigen Unzulänglichkeiten. Wer einmal mit einem Tesla mit FSD Supervised mitgefahren ist, hat erlebt, wie sicher das Auto unterwegs ist. Auch der Name ist eindeutig. Ein vollständig selbstfahrendes Auto, dass überwacht werden muss. Aber man wird dennoch versuchen, die europaweite Genehmigung zu torpedieren. Schade
DiDi
07.05.2026 um 07:06
Fortschritt lässt sich behindern, aber niemals verhindern 🍀. Europaweites FSD kommt 👍🏻
Erri Alset
07.05.2026 um 10:33
Langsam gehen den Gegner die Gründe aus es zu verhindern! Ich hoffe auf fortschrittliche Länder wie Italien und Belgien die das eventuell vorab zulassen! Je mehr das tun umso peinlicher wird es für die Verweigerer!
MWF
07.05.2026 um 08:03
Die ETSC wird von Bosch und Toyota sowie anderen Unternehmen aus dem Automobilbau finanziell als Cooperate Partners stark unterstützt. Na, klingelt da etwas?
Frank H
07.05.2026 um 17:15
Länder wie Deutschland und Frankreich werden das zu verhindern wissen. Die heimische Automobilindustrie wird deren Politiker schon sagen wie sie abzustimmen haben. Es geht hier nicht um es letztendlich zu verhindern, vielmehr Zeit zu generieren um die heimischen Automobilhersteller zu schützen. Die können schon Batterie nicht, jetzt noch KI und autonomes Fahren? Dann kauft keiner mehr europäische Autos. Wenn es Tesla schafft die Genehmigung zu bekommen, der Chinese kann KI und BIG Data glaube ich auch ganz gut.
David
07.05.2026 um 18:05
Nein, da hat die deutsche Autoindustrie nicht die nordischen Nachbarn vorgeschickt. Es hat ja schließlich überhaupt keine Bedeutung, weil es ein Level 2 System ist. Es ist nur eine Unterstützung und der Fahrer bleibt nicht nur voll verantwortlich, sondern wird sogar entsprechend überwacht, dass er 100 % fährt. Er darf nichts anderes machen. Und damit ist das System völlig wertlos. Vielmehr ist es sogar so, dass in normalen Fahrzeugen die Leute verbotenerweise das eine oder das andere am Handy machen. Sie wollen das aber machen. Sie haben kein Verständnis für Systeme, die sie bevormunden. Von daher wird es keinen Grund geben, dieses alberne System für 100 € im Monat zu buchen. Wäre es Standard, würden vermutlich viele Leute eher 100 € ausgeben, um das abzuschalten.
Wilf
07.05.2026 um 18:15
Da macht die Autolobby Überstunden. Der Bericht im ARD hat auch noch einmal die Stimmung angeheizt. Völlig egal ob das uralte Kamellen waren. Es wurde als Skandalös verkauft. Wieviel Verkehrstote könnten durch schnelles Einführen des Systems verhindert werden? Auch gerne andersrum, wieviel mehr Verkehrstote wird es durch das System geben? Deutschland hatte 2025 ca. 2800 Verkehrstote, Europa über 19000 Schon eine Reduzierung von 10% wäre doch Argument genug! Liebe Lobby, wollt ihr für hunderte Verkehrstote verantwortlich sein, nur weil ihr das autonome Fahren hinauszögert?
Rico
08.05.2026 um 08:23
Fünf Jahre FSD: Eine Achterbahnfahrt zwischen Adrenalin und Dankbarkeit. Dass ich heute unfallfrei bin, verdanke ich auch diesem System. Wer glaubt, Tesla stagniere, sollte die aktuelle Software-Version (Stand 2026) erleben – der Unterschied ist phänomenal. Besonders fair: Tesla hat meine alte Lizenz gratis auf mein neues HW4 Modell Y übertragen. Ein starkes Statement pro Kunde! Währenddessen kämpft man in Deutschland gegen die Windmühlen der Autolobby. Es ist traurig zu sehen, dass von VW lieber Unsummen in Anwaltsheere zur Abwehr von Diesel-Klagen investiert wurden, anstatt Verantwortung für Umwelt und Gesundheit zu übernehmen. Ich habe meine Wahl getroffen und setze auf Innovation statt auf juristische Schadensbegrenzung.

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