Ampeco bindet Plugsurfing für Managed Roaming in eMSP-Plattform ein
Das Plugsurfing-Ladenetz bietet derzeit eine Roaming-Abdeckung von 78 Prozent, bei DC- und HPC-Ladepunkten sind es laut den beiden Unternehmen sogar mehr als 93 Prozent. Zu den Ladesäulenbetreibern im Netzwerk zählen unter anderem Ionity, Tesla, Fastned oder auch Allego. Allein in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden umfasst das Netzwerk laut Ampeco mehr als eine halbe Million Ladepunkte. Insgesamt kommt Plugsurfing nach eigenen Angaben europaweit auf mehr als eine Million Ladepunkte.
Im Zuge der Partnerschaft soll Plugsurfing vor allem die operative Komplexität reduzieren, heißt es. Dazu zählen unter anderem die Verwaltung der Beziehungen zu den angeschlossenen Ladesäulenbetreibern, die gebündelte monatliche Abrechnung, die Validierung von Ladedatensätzen sowie die Bereitstellung standardisierter Tarifdaten.
Mit der Integration von Plugsurfing erweitert Ampeco seine Plattform somit auf drei Roaming-Ansätze: Für eMSPs soll der Managed-Roaming-Ansatz mit Plugsurfing vor allem dann interessant sein, wenn sie ihren Kunden schnell eine breite europaweite Ladeabdeckung anbieten wollen, ohne dafür eigene bilaterale Roaming-Vereinbarungen mit zahlreichen CPOs schließen zu müssen. Beim selbstverwalteten Modell behalten die Anbieter dagegen mehr direkte Kontrolle über einzelne Partnerschaften und Konditionen. Die hybride Variante soll beide Ansätze verbinden: eine breite Abdeckung über Plugsurfing und direkte Verbindungen zu ausgewählten Ladesäulenbetreibern.
Stefan Ivanov, CRO von Ampeco, verweist auf eine wachsende Nachfrage nach mehr Kontrolle über zentrale Geschäftsbereiche, darunter auch die Roaming-Strategie. Mit der Integration eines Managed-Roaming-Anbieters wolle Ampeco seinen Kunden einen zusätzlichen Weg zur Skalierung eröffnen. Die Plugsurfing-Integration ist laut Ampeco ab sofort für alle eMSP-Kunden in europäischen Märkten verfügbar.





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