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11.08.2017 - 12:04

SPD will Elektroauto-Quote für Europa

Unverhofft kommt oft: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert als Teil eines Fünf-Punkte-Plans zur Zukunft des Automobilstandortes Deutschland die Einführung einer verbindlichen Quote für Elektroautos in Europa. 

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09.01.2017 - 12:15

Warum die Umweltministerin eine E-Quote fordert

Da ist es wieder, das böse Wort von der Quote. Eine ebensolche fordert Barbara Hendricks (SPD) jetzt für Elektroautos. So richtig dieser Vorstoß im Angesicht des schleppenden Markthochlaufs erscheint, so krachend wird die Umweltministerin an ihren Genossen und den anderen Ministerien scheitern.

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09.12.2016 - 12:51

Bundesumweltministerin sieht Autobranche vor großem Umbruch

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks prognostiziert der Autobranche große Veränderungen in den kommenden Jahrzehnten. Allein bis 2030 müssten die Emissionen um bis zu 42 Prozent sinken. Bisher sei im Verkehr aber nicht viel passiert, die deutsche Automobilindustrie sei „ganz schön spät dran“, so Hendricks.

„Klar ist, dass die Autobauer sich umstellen müssen. Die Energiewende machen wir ja schon seit gut zwölf Jahren, mit der Verkehrswende fangen wir aber gerade jetzt erst an.“

Weiter zeigt sie die Probleme im Verkehrssektor auf. Zwar seien die Motoren effizienter geworden, die Autos aber größer und der Verkehr habe in den letzten 25 Jahren zugenommen. Außerdem sieht Hendricks die aktuelle Lage der Automobilindustrie hin zur E-Mobilität als positiv.
bizzenergytoday.com




07.11.2016 - 08:46

Barbara Hendricks, Anton Hofreiter, Jörg Leichtfried.

barbara-hendricks„Damit zeigen die Chinesen den Investoren, was auf sie zukommt. Das ist genau das, was Wirtschaftsbeteiligte brauchen: Eine klare Orientierung, was von ihnen erwartet wird.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mahnt die deutsche Automobilindustrie, ihre Modellpalette möglichst rasch an den eMobility-Vorgaben der chinesischen Regierung auszurichten, wenn sie den Anschluss auf dem chinesischen Markt nicht verlieren will.
welt.de

Anton-Hofreiter„Es ist das alte Muster: Statt ihre Ingenieure loslegen zu lassen und das Problem zu lösen, schicken sie ihre Lobbyisten vor, um die Technologie zu verhindern. Das ist eine Sackgasse, das wird nicht mehr lange gut gehen.“

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sieht bei der bis dato vorherrschenden Zurückhaltung der Autoindustrie gegenüber Elektromobilität alte Reflexe, wie man sie schon bei der Einführung von bleifreiem Benzin, Katalysator, Partikelfilter, CO2-Grenzwerten und RDE-Tests erlebt habe. Der Kanzlerin attestiert Hofreiter derweil, sie habe noch nicht verstanden, wie schwerwiegend die Umbrüche sind, die Digitalisierung und Elektrifizierung mit sich bringen.
spiegel.de

Joerg-Leichtfried„Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, braucht es einen Ruck durch Europa. Wir müssen das Verkehrssystem völlig umkrempeln, umweltfreundliche Antriebsformen wie Elektromobilität massiv ausbauen, die Bahn stärken und auf erneuerbare Energien umrüsten.“

Der österreichische Verkehrsminister Jörg Leichtfried will sein Land „elektrofit“ machen. Ende November soll dazu ein E-Mobilitätspaket vorgelegt werden, das unter anderem vorsieht, die Ladeinfrastruktur flächendeckend auszubauen. Auch mit einer Kaufprämie für E-Fahrzeuge ist zu rechnen.
oekonews.at

02.11.2016 - 08:38

Barbara Hendricks, Christian Senger, Andreas Knie.

barbara-hendricks„Das macht es manchmal schwierig, wenn man es mit Menschen mit gesundem Halbwissen zu tun hat.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hätte gerne noch vor dem Klimagipfel in Marokko den ohnehin schon entkernten deutschen Klimaschutzplan 2050 verabschiedet, doch daraus wird wegen der Blockade-Haltung der Union nichts. Hendricks äußerte in diesem Kontext den Verdacht, dass manch einer wohl das Pariser Klimaschutzabkommen und dessen Auswirkungen nicht verstanden habe.
wiwo.de

Christian-Senger„Wir respektieren die Arbeit, die Tesla leistet. Aber Volkswagen ist ebenfalls leistungsfähig. Für uns spricht die umfassende Erfahrung mit der Industrialisierung von Technik und deren Verarbeitung.“

Christian Senger, Chef der eMobility-Baureihe bei VW, betont im Hinblick auf die geplante E-Offensive des Konzerns dessen Fähigkeit, „2020 sofort ins Großvolumen“ zu gehen und die Stückzahlen hochzufahren.
automobil-produktion.de

andreas-knie„Erstmals in der jüngeren Geschichte um die Zukunft der Autoindustrie ist in der Öffentlichkeit ein klares Bild entstanden, dass Diesel- und Benzinmotoren nicht nur keine Zukunft mehr haben, sondern dass man praktisch auch heute mit der Sterbehilfe anfangen muss.“

Laut InnoZ-Geschäftsführer Andreas Knie rückt die Dekarbonisierung des Verkehrs durch die jüngsten Diskussionen um ein mögliches Verbrenner-Verbot „von der großen Weltpolitik tatsächlich an den Küchentisch des Alltagslebens“.
klimaretter.info

27.10.2016 - 07:55

Barbara Hendricks, Rupert Stadler, Martin Führ.

barbara-hendricks„Wenn der Fahrzeugbestand 2050 ganz überwiegend aus Fahrzeugen mit Elektroantrieb bestehen soll, kann man sich ausrechnen, dass schon ab 2030 der größere Teil der Neuzulassungen über einen Elektroantrieb verfügen muss – sei es in Form von Plug-In-Hybriden oder reinen Elektrofahrzeugen.“

Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) spricht aus, was eigentlich jedem klar sein müsste. Vor dem Hintergrund der eigenen Umweltziele macht sie sich für ein frühes Umsteuern hin zur Elektromobilität aus.
sharewise.com (Anmeldung erforderlich)

rupert-stadler„Wenn unsere Serienautos mehr und mehr elektrisch werden, müssen das unsere Motorsportwagen als technologische Speerspitze von Audi erst recht sein.“

Audi-Chef Rupert Stadler sieht die eigene Zukunft sowohl im Serienportfolio als auch im Rennsport in der Elektromobilität. Daher müsse nun das jahrelange Engagement in der WEC-Langstreckenmeisterschaft dem tieferen Einstieg in die Formel E weichen.
autogazette.de

anonym„Die Typgenehmigung für Millionen Dieselautos auf deutschen Straßen ist womöglich rechtswidrig und damit ungültig. Das geht aus einem Gutachten des renommierten Umweltrechtlers Professor Martin Führ von der Hochschule Darmstadt für den Bundestag hervor.“

Das berichtet das ZDF-Magazin „Frontal 21“ in genau diesem Wortlaut. Das genannte Gutachten geht davon aus, dass die Genehmigungen durch „unrichtige oder unvollständige Angaben erschlichen“ worden sein müssen. Gemeint sind die reihenweise verbauten Abschalt-Einrichtungen.
zdf.de

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11.10.2016 - 07:16

Dobrindt, Wissmann, Hendricks, Özdemir, Remmel.

Alexander-Dobrindt„Ein Aus für Verbrennungsmotoren in den nächsten 14 Jahren ist unrealistisch.“

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt reagiert auf den Bericht des „Spiegel“ über eine Bundesrats-Forderung, ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos zuzulassen, mal nicht mit einer eMobility-Sonntagsrede wie sonst auf den einschlägigen Konferenzen. Verbrennungsmotoren müssten als „Übergangstechnologie“ erhalten bleiben, glaubt Dobrindt.
rp-online.de

Matthias-Wissmann„Vergessen Sie dieses Papier. Entscheidend ist für uns der Klimaschutzplan der Europäischen Union und der Klimaschutzplan, den die Bundesregierung gerade erarbeitet.“

Schnappatmung kennt man von VDA-Präsident Matthias Wissmann eigentlich nicht. Doch die mediale Bugwelle um den Bundesrats-Beschluss hat ihn am Wochenende voll erwischt. Mit bedenklicher Arroganz tat er das „Papier von Fachbeamten“ im „Deutschlandfunk“ ab. Die Kollegen ließen allerdings nicht locker und so lernten wir eine Menge über synthetische Kraftstoffe, aber wenig über die Chancen der Elektromobilität. Ob Matthias Wissmann die Mobilität der Zukunft noch lange glaubhaft verkörpern kann, erscheint nach diesem Benzin-im-Blut-Auftritt ungewisser denn je.
deutschlandfunk.de

barbara-hendricks„Die deutschen Ingenieure sind ohne weiteres in der Lage, bis 2030 emissionsfreie Autos für alle zu bauen.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks würde ein Aus für Verbrennungsmotoren ab 2030 bei Neuzulassungen hingegen sehr begrüßen – und versucht sich in Positiv-Rhetorik. Die deutsche Autoindustrie müsse sich eben rechtzeitig auf die neuen Herausforderungen einstellen.
automobilwoche.de

Cem-Oezdemir„An E-Mobilität führt kein Weg vorbei – und zwar nicht nur im Sinne des Klimaschutzes, sondern vor allem im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Autobauer.“

Nach Meinung von Grünen-Chef Cem Özdemir sollten die deutschen Autobauer im eigenen Interesse bei der Elektrifizierung kräftig aufs Tempo drücken, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben.
spiegel.de

johannes-remmel„Grundsätzlich brauchen wir eine politische Leitentscheidung, ab 2030 emissionsfreie Mobilität zu haben, um der Automobilindustrie Dampf zu machen.“

Sagt NRW-Umweltminister Johannes Remmel, der nach eigenem Bekunden „große Sorge“ hat, „dass unsere Automobilindustrie am Ende nur die Rücklichter sieht“.
wz.de

Der Vollständigkeit halber liefern wir hier die entsprechende Drucksache des Bundesrats nach. Im Kern ging es dabei um Vorschläge und Ergänzungen zu einer Mitteilung der EU-Kommission zur europäischen Strategie für emissionsarme Mobilität. Der entscheidende Satz der vom Bundesrat beschlossenen Stellungnahme: „Hier gilt es, die bisherigen Steuer- und Abgabenpraktiken der Mitgliedstaaten auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Förderung emissionsfreier Mobilität auszuwerten und Vorschläge zum diesbezüglichen effizienten Einsatz von Abgaben und steuerrechtlichen Instrumenten zu unterbreiten, damit spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden.“
bundesrat.de (Vorgang), bundesrat.de (Beschluss)

13.09.2016 - 07:33

Matthias Müller, Barbara Hendricks, Oliver Krischer.

Matthias-Mueller„Das Thema E-Mobilität hat VW in den vergangenen Jahren sicher noch nicht mit der nötigen Intensität betrieben.“

VW-Chef Matthias Müller betont den großen Stellenwert des alternativen Antriebs unter seiner Führung. Auch beim Thema Schnellladung sei der Konzern nun mit Hochdruck dabei, neue Angebote zu schaffen. Details zu einem gesonderten Projekt wären „bald spruchreif“. Die Standort-Sondierung läuft nach Informationen von electrive.net bereits.
handelsblatt.com

barbara-hendricks„Vor allem durch den Ölpreisverfall sind die Energiepreise in den letzten Jahren stark gefallen. Es ist doch absurd, dass wir beim Umstieg auf Elektromobilität und auf erneuerbare Energien ständig gegen Tiefstpreise bei Öl und Kohle ansubventionieren müssen.“

Umweltministerin Barbara Hendricks moniert fehlende Steuerungsmöglichkeiten zum Schutz bedrohter Umweltgüter. Am Ende wird wohl Elon Musk Recht behalten: CO2 braucht einen Preis. Und zwar in allen Bereichen.
bund.de

Oliver-Krischer„Die Kaufprämie ist ein Rohrkrepierer, weil sie gar nicht bei den Käufern ankommt.“

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer attestiert der Regierung und der Industrie grobe Fehler bei der Ausgestaltung der Zuschüsse. „Miserabel gemacht“ und „handwerklich versemmelt“ führe sie schlicht dazu, dass die Händler schon bestehende Rabatte gegen die Förderung der Regierung austauschen und der reale Preisvorteil auf diese Weise deutlich kleiner ausfalle.
finanznachrichten.de

25.08.2016 - 07:39

Daimler, Barbara Hendricks, Jürgen Gerdes.

anonym„Wir haben immer gesagt, dass man Geld verliert, wenn man zu früh dabei ist. Jetzt ist unsere Ansicht, dass man den Markt verliert, wenn man sich zu lange Zeit lässt.“

Diesem namentlich nicht genannten Daimler-Manager zufolge hat sich bei den Schwaben inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass man mit der eigenen Elektroauto-Offensive nicht zu lange warten sollte. Im Oktober wird deshalb zumindest schon mal die Studie eines 500-Kilometer-Stromers präsentiert werden.
handelsblatt.com

barbara-hendricks„Die Deutsche Post setzt hier ein deutliches Zeichen. Die Paketzustellung ist ein Pioniersegment der Elektromobilität.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks lobt das StreetScooter-Projekt der Deutschen Post, im Rahmen dessen wie gestern berichtet jetzt bereits der 1.000-ste der zur Auslieferung eingesetzten E-Transporter präsentiert wurde.
welt.de

Juergen-Gerdes„Es gibt noch keine finale Entscheidung, ob wir an Dritte verkaufen. Die Nachfrage ist aber sehr, sehr groß.“

Post-Vorstand Jürgen Gerdes schwingt sich zu einem Vorreiter der Elektromobilität auf – und zeigt Volkswagen und Co. die Rücklichter. Die Entscheidung darüber, ob der StreetScooter auch an andere Firmen verkauft wird, soll Anfang 2017 fallen.
onvista.de

18.05.2016 - 08:26

Barbara Hendricks, Hans Gersbach, Paul Willcox.

barbara-hendricksBis 2017 werden wir 1.000 öffentlich zugängliche Schnellladestationen in Deutschland errichten. Dazu kommen die normalen Ladestationen, deren Aufbau wir auch fördern.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks plant bis 2020 mit weiteren 5.000 Schnellladern und 10.000 AC-Ladestationen und fordert „klare Regelungen“ für Mieter und Wohnungseigentümer zum Anspruch auf die Installation einer Lademöglichkeit.
auto-motor-und-sport.de

Hans-Gersbach„Der Beirat hält die vorgesehenen finanziellen Kaufanreize – im Hinblick auf das in beiden Zielen Erreichbare – für zu teure Maßnahmen und empfiehlt daher, von diesem Vorhaben Abstand zu nehmen.“

Schreibt Hans Gersbach, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums, in einem Brief an Sigmar Gabriel. Der Gegenwind in Sachen Kaufprämien weht weiter steif.
wiwo.de

Paul-Willcox„Denken Sie, dass ein Diesel oder Benzinmotor noch viel effizienter werden kann? Man muss den Kunden klarmachen, welche Vorteile es hat, elektrisch zu fahren.“

Nissan-Europachef Paul Willcox nimmt für seinen Konzern in Anspruch, langfristig zu denken. Das Elektroauto will er „als Teil eines größeren Netzwerks“ verstanden wissen.
handelsblatt.com

12.05.2016 - 07:39

Barbara Hendricks, Elon Musk.

barbara-hendricks„Für die Abschaffung des Dieselsteuerprivilegs finden Sie in Deutschland keine politischen Mehrheiten. Es gibt nicht einmal eine Zustimmung der grün geführten Landesregierung aus Baden-Württemberg.“

Angesichts der Haltung der Deutschen zur Dieselförderung sieht SPD-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Einführung der blauen Plakette als alternativlos an, um die Luftverschmutzung in den Innenstädten zu reduzieren.
auto-motor-und-sport.de

Elon-Musk-Twitter„100.000 wäre eine beindruckende Zahl gewesen. Jetzt, mit etwa 400.000 Reservierungen, ist die Zahl kaum zu fassen. Ich kann es kaum erwarten, es nach Norwegen zu bringen. Das Model 3 hat den Rest der Branche wohl endlich aufgeweckt. Als der Roadster auf den Markt kam, schien es niemanden zu interessieren.“

Erwartungsgemäß ist Tesla-Chef Elon Musk nicht ganz unzufrieden mit den Reservierungen für das Model 3. Möge der Weckruf nicht erneut ungehört verhallen.
ecomento.tv

15.04.2016 - 08:33

Barbara Hendricks, Rainer Bomba und Henning Kagermann auf der Schaufenster-Ergebniskonferenz in Leipzig.

barbara-hendricks„Eine Million ist als Anteil der Pkw, die auf den Straßen sind, relativ gering. Ab jetzt müsste jedes fünfte neue Auto elektrisch sein: Das ist eigentlich nicht zu ehrgeizig.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will eine „Balance finden zwischen Mobilität sowie Umwelt und Gesundheit“. Ihre wenig inspirierende Rede beim Schaufenster-Kongress in Leipzig offenbarte allerdings einmal mehr die mangelnde Leidenschaft für das Thema in der Bundesregierung.

Rainer-Bomba„Die Elektromobilität wird so sicher kommen wie seinerzeit das Handy oder das Internet.“

Bei Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, wurde man das Gefühl nicht los, dass es ihm dabei völlig egal sein könnte, ob der Durchbruch nun in zwei, fünf oder zehn Jahren kommt. Einen dezenten Hinweis auf die hohe Zahl an Reservierungen für das Tesla Model 3 konnte man dagegen als Seitenhieb auf deutsche Hersteller interpretieren.

Henning-Kagermann„Wir haben es den Schaufenstern nicht leicht gemacht am Anfang, denn die Autos waren nicht da. Aber vielleicht war das auch gut, weil sie ordentlich genervt haben.“

Bei der Rede des NPE-Vorsitzenden Henning Kagermann wurde nicht so ganz klar: Ist das Glas nun halb voll oder halb leer. Die Fahrzeug-Verfügbarkeit sei ein Riesenproblem gewesen – und ist es heute noch, vor allem bei den Nutzfahrzeugen. Im späteren Pressegespräch forderte er für die nächsten Jahre einen „Kompetenznachweis in der Fläche“ – also den Ländern.

Quelle: Peter Schwierz für electrive.net vor Ort

07.03.2016 - 07:53

Stephan Kühn, Barbara Hendricks, Stefan Sommer.

Stephan-Kuehn„Die Abfrage zeigt: Die Bundesregierung nimmt ihre eigenen Ziele nicht ernst. Wie will die Bundesregierung die Bundesländer, die Kommunen oder auch Unternehmen und die Bürger überzeugen, Elektroautos anzuschaffen, wenn der Bund nicht seine Vorbildwirkung wahrnimmt?“

Stephan Kühn, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, kritisiert die wenig elektrisierende Beschaffungsstrategie der ministerialen Flotten. Mit einer Elektro-Quote von 15 bis 19 Prozent könnten lediglich die Ministerien für Gesundheit, Wirtschaft, Umwelt und Forschung ernsthaftes Engagement vorweisen.
tagesspiegel.de

barbara-hendricks„Ich selber habe mich schon mehrfach für eine Kaufprämie ausgesprochen, weil ich nicht wüsste, wie wir sonst tatsächlich einen Markthochlauf hinbekommen. Allerdings muss eine solche Kaufprämie befristet und degressiv gestaltet sein.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks spricht sich (erneut) für eine zeitlich klar begrenzte Förderung der hiesigen Elektromobilität aus. Die vorgesehene Prämie sollte jedoch nur als Startsignal fungieren, die im weiteren Verlauf deutlich sinkenden Preise sollten dann langanhaltend Schwung in den Markt bringen.
deutschlandfunk.de

Stefan-Sommer„Wenn sich ein Markt tragen soll, muss auch der Gebrauchtwagenmarkt funktionieren. Ich frage mich, ob das bei E-Autos schon der Fall ist?“

ZF-Chef Stefan Sommer blickt mit Skepsis auf die stark auf Kaufprämien fokussierte Diskussion. Mindestens genauso wichtig sei der Gebrauchtwagenmarkt, dessen Tragfähigkeit laut Sommer jedoch noch sehr begrenzt sei.
autogazette.de

15.02.2016 - 09:35

Barbara Hendricks, Mary Barra, Elon Musk, Dieter Zetsche.

barbara-hendricks„Bei über 200 Gramm, da wäre man bei einem Porsche Cayenne, könnten 1.000 Euro fällig werden.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will Autos mit hohem CO2-Ausstoß mit einer Strafabgabe belegen. Die Einnahmen sollen zur Finanzierung von Kaufprämien für Elektroautos dienen, sagte sie dem „Spiegel“. Kein Wunder, dass Porsche die entsprechende Prämie lieber gar nicht haben will.
spiegel.de

Mary-Barra„Auch Kaufanreize können helfen. Wenn für eine bestimmte Zeit Vergünstigungen dazu beitragen, Elektroautos erschwinglicher zu machen, profitieren alle davon.“

GM-Chefin Mary Barra zeigt sich mit Blick auf den für 2017 angekündigten Opel Ampera-e erfreut über die Ankündigung der Bundesregierung, mit der Autoindustrie kooperieren zu wollen.
derwesten.de

Elon-Musk-Twitter„Rückblickend betrachtet, wäre es eine bessere Entscheidung gewesen, weniger Neuerungen mit der ersten Version des Model X einzuführen und anschließend in den darauffolgenden Jahren neue Technologien und Funktionen zu implementieren. Ich denke es war eine gewisse Selbstüberschätzung mit dem Model X.“

Nachdem einige Börsen-Anaylsten angesichts der Entwicklungen bei Tesla Bedenken geäußert hatten, schlägt Tesla-CEO Elon Musk ungewohnt selbstkritische Töne an. Er halte das Model X dennoch für das beste Fahrzeug, das jemals produziert wurde, und er sei nicht sicher, ob jemand eines Tages wieder ein vergleichbares Auto bauen wird.
teslamag.de

Dieter-Zetsche„Wir werden langfristig zum Elektromotor als führende Antriebstechnologie kommen.“

Was Daimler-Chef Dieter Zetsche unter „langfristig“ versteht, bleibt sein Geheimnis. Aktuell kann er beim Kaufverhalten jedenfalls keinen Trend zu alternativen Antrieben ablesen. Zetsche hält deshalb dem Diesel die Stange – und investiert auch kräftig in diese Technologie.
derwesten.de

26.01.2016 - 07:28

Henning Kagermann, Barbara Hendricks, Lars Thomsen.

Henning-Kagermann„Die Batterie ist technisches Kernstück der Elektrofahrzeuge, langfristig sind hier auch Arbeitsplätze in der Produktion bedroht. Dies sollten wir ernstnehmen.“

Henning Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität, macht weiter Druck in Sachen deutsche Zellproduktion. Die NPE will im Februar eine Detail-Analyse zum Thema vorlegen.
automobilwoche.de

barbara-hendricks„Ich halte eine Größenordnung von 5.000 Euro pro Fahrzeug für Privatkunden und 3.000 Euro für gewerbliche Kunden für möglich. Ohne solche Kaufanreize werden wir unser Ziel, bis 2020 ein Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, nicht erreichen.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks schlägt im Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ vor, E-Auto-Subventionen durch eine Strafabgabe auf Fahrzeuge mit hohen CO2-Emissionen zu finanzieren.
fr-online.de

Lars-Thomsen„Eine Million E-Autos werden wir locker schaffen.“

Zukunftsforscher Lars Thomsen ist vermutlich der letzte Deutsche, der noch an die Million bis 2020 glaubt. Im Gespräch mit dem „Fokus“ sagt er der Elektromobilität eine glänzende Zukunft voraus. Die Elektrifizierung auf den Straßen werde massiv anziehen, sobald eine kritische Masse erreicht ist.
focus.de

01.12.2015 - 09:36

Stefan Bratzel, Barbara Hendricks, Anton Hofreiter.

bratzel„Deutschland ist derzeit weder Leitmarkt noch Leitanbieter von Elektromobilität.“

Autoexperte Stefan Bratzel vom Branchen-Institut CAM befürchtet, dass die Bundesrepublik den Anschluss an die führenden Nationen verliert. In beiden Bereichen sei der asiatische Raum um China und Japan inzwischen Weltspitze.
sueddeutsche.de

barbara-hendricks„Gerade im Verkehrsbereich brauchen wir dringend noch mehr Anstrengungen. Wir müssen zum Beispiel vorankommen im Bereich der Elektromobilität. Wir haben eben im Verkehrsbereich noch nicht genügend erreicht.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, ihres Zeichens ein besonders zahnloser Tiger der Bundesregierung, sieht den Verkehr als eines der schwächsten Glieder in der deutschen Energiewende-Kette. Diesbezüglich will sie regulatorisch „hier und da nachschärfen“. Als wenn es damit getan wäre…
deutschlandfunk.de

Anton-Hofreiter„Man müsste mit Volkswagen und der deutschen Autoindustrie endlich ernsthaft darüber sprechen, wie der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und der Umstieg auf Elektromobilität gelingen können.“

Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen im Bundestag, sieht die hiesige Automobilbranche als zentralen Schlüssel zur Energiewende im deutschen Verkehr. Dieser habe, was den Klimaschutz angeht, eine enorme Bedeutung. Leider würde die aktuelle Regierung auf EU-Ebene eher gegen schärfere Vorgaben kämpfen.
tagesspiegel.de

09.11.2015 - 08:25

Barbara Hendricks, Achim Kampker, Harald Krüger.

barbara-hendricks„Es gehört nicht viel Phantasie dazu, dass wir dieses Ziel ohne Kaufanreize nicht schaffen werden.“

SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks hält angesichts der schleppenden Verbreitung der E-Mobilität an ihrer Forderung nach staatlichen Kaufanreizen und festen Elektro-Quoten für die Hersteller-Flotten fest. In der Koalition findet sie damit vermutlich wenig Gehör.
focus.de, portal21.de

Achim-Kampker„Die Produktion ist der Erfolgsgarant für den Standort Deutschland. Sie muss auch für die Batteriezelle vorangetrieben werden.“

Prof. Dr. Achim Kampker von der RWTH Aachen bescheinigt der Batterieproduktion in Deutschland auf der Grundlage einer soeben gemeinsam mit dem VDMA veröffentlichten Studie großes Potenzial. „Einfluss auf die Zelle zu gewinnen“, bedeute auch, die Oberhand über Alleinstellungsmerkmale wie „Leistung, Sicherheit und Reichweite zu behalten“.
elektromobilitaet-praxis.de, battprod.vdma.org (Studie zum Download)

Harald-Krueger„Der i3 ist weltweit auf Platz drei der Verkaufsrangliste für Elektrofahrzeuge. Richtig ist aber auch: Wenn Deutschland einen Sprung zu nachhaltiger Mobilität machen will, dann geht das nicht ohne zusätzliche staatliche Anreize.“

Trotz dieses relativen Verkaufserfolgs hält BMW-Chef Harald Krüger im Interview mit der „Zeit“ fest, dass der Diesel dem Siegeszug der Elektromobilität indirekt im Weg steht: Die bisherigen Fortschritte bei der CO2-Reduktion in Europa seien überwiegend der Dieseltechnologie zu verdanken.
zeit.de

15.10.2015 - 09:24

Barbara Hendricks, Sigmar Gabriel, Kiyotaka Ise.

barbara-hendricks„Ich halte neben steuerlichen Anreizen eine Kombination aus einer verpflichtenden Quote für E-Fahrzeuge verbunden mit einem staatlichen Kaufzuschuss für vernünftig. Innerhalb der Bundesregierung setze ich mich dafür ein.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat ihren Stickoxid-Schock offenbar überwunden und macht sich (vielleicht nach einem Blick auf die aktuellen Positionen der Grünen) innerhalb der Regierungskoalition nun für Elektroauto-Kaufprämien stark. Ob die Geldscheine schon unterm Christbaum liegen, muss wohl nur noch der Weihnachtsmann, äh Pardon, Finanzminister entscheiden.
sueddeutsche.de, welt.de

Sigmar-Gabriel„Ich bin sehr dafür, dass wir das machen“

Sogar Hendricks‘ Parteifreund und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel kann sich plötzlich für die Prämie erwärmen. Er plädiert für Anreize, „in welcher Form auch immer“, um E-Autos stärker zu fördern. Mit einer verpflichtenden Elektro-Quote für die Fahrzeug-Beschaffung durch Bund, Länder und Kommunen „hätten wir schon einen Riesenschritt nach vorne gemacht“. Dann mal los!
n-tv.de

Kiyotaka-Ise„Sie glauben vielleicht, 35 Jahre sind eine lange Zeit. Aber für einen Autohersteller ist es schon ziemlich außergewöhnlich, sich vorzustellen, dass alle Verbrennungsmotoren verschwunden sind.“

Sagte Toyota-Manager Kiyotaka Ise zum nun vorgestellten Nachhaltigkeitsplan, der eine Senkung der Flotten-Emissionen von Toyota-Neuwagen um 90 Prozent bis 2050 vorsieht – und damit bei den Japanern das Ende des Verbrenners einläutet. Ob Fritz Indra schon Schnappatmung hat?
manager-magazin.de

29.04.2015 - 07:15

Yoshikazu Tanaka, Barbara Hendricks, Bernd Osterloh.

Yoshikazu-Tanaka„Wir müssen uns in Bezug auf Design und Fertigungstechnik verbessern und eine drastische technologische Evolution erreichen.“

Laut Yoshikazu Tanaka, Chef-Ingenieur des Mirai, verfügt Toyota noch nicht über genügend Produktionserfahrung, um die Stückzahlen des Brennstoffzellenmodells rasch zu erhöhen. Die Wartezeit soll inzwischen bei bis zu drei Jahren liegen. Kein Wunder: Aktuell laufen täglich erst drei Mirai vom Band.
autonews.com, transportevolved.com

barbara-hendricks„Ich werde den Vorschlag machen, Erleichterungen im Wohnungseigentumsrecht zu schaffen.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks fordert zusätzliche Impulse, um die E-Mobilität in Schwung zu bringen und verspricht, sich für Erleichterungen bei der Einrichtung von Ladestationen in Mehrfamilienhäusern stark zu machen. Dieses Problem hatte schon die erste electrive.net-Studie Ende 2013 adressiert.
bmub.bund.de

Bernd-Osterloh„In Deutschland wurde die Digitalkamera erfunden. Deutschland war Vorreiter in der Unterhaltungselektronik. Davon ist so gut wie nichts geblieben. Bei Nokia in Finnland haben sie gedacht: Dieses komische Mobiltelefon mit der Glasscheibe kauft doch sowieso niemand. Was ich sagen will: Wenn wir nicht aufpassen in Deutschland und bei Schlüsselthemen vernünftig zusammenarbeiten, werden wir irgendwann keine Chance mehr haben.“

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh gibt sich als Mahner in Sachen Industrie-Politik und macht sich für Kooperationen der deutschen Autohersteller bei Zukunftstechnolgien stark. Er kann sich – im Gegensatz zu vielen Kollegen – auch eine gemeinsame Entwicklung und Fertigung von Batteriezellen vorstellen.
bilanz-magazin.de

23.04.2015 - 07:59

Barbara Hendricks, Rupert Stadler, Andrea James.

barbara-hendricks„Die Million ist kein Selbstzweck.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks erinnerte gerstern auf dem Parlamentarischen Abend Elektromobilität in Berlin an das 2-Grad-Klimaziel und das selbst gesteckte Ziel Deutschlands, bis 2020 den CO2-Ausstoß im Verkehrsbereich um zehn Millionen Tonnen zu reduzieren.
Quelle: Pressemitteilung der Schaufenster

rupert-stadler„Im Hinblick auf rein batterieelektrische Fahrzeuge war uns klar: Eine Reichweite von 500 Kilometern ist ein Muss.“

Audi-Chef Rupert Stadler zum geplanten Elektro-SUV Q6 e-tron, das 2018 auf den Markt kommen und die von Stadler genannte Reichweite bieten soll.
autoexpress.co.uk

Andrea-James„Tesla hat es geschafft, über 100 Pilotprojekte für die Elektrospeicher zu starten, ohne dass irgendjemand es gemerkt hat.“

Sagt Andrea James, Analystin bei Dougherty & Co., zu den stationären Batteriespeichern von Tesla. Die werden wie berichtet erst nächste Woche offiziell vorgestellt, sind aber bereits in Kalifornien im Einsatz.
handelsblatt.com

21.04.2015 - 07:20

Barbara Hendricks, Winfried Kretschmann.

barbara-hendricks„An dem Ziel, dass bis 2020 in Deutschland eine Million Elektroautos fahren sollen, halten wir trotz aller Schwierigkeiten fest.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks stellt klar: Das Millionziel bleibt. Ihren Worten zufolge ist auch „eine besondere Förderung für Dienst- und Geschäftswagen mit Elektroantrieb“ noch nicht vom Tisch. Vielleicht fängt man damit probeweise in Bayern an?
faz.net

winfried-kretschmann„CO2-Schleudern werden wir nicht mehr lange in die Welt verkaufen können. In China legen sie immer strengere Grenzwerte fest. Denn die schlechte Luft dort müssen eben auch die kommunistischen Führer atmen. Wir brauchen künftig nicht nur grünere Autos, sondern auch mehr Intelligenz in der Mobilität.“

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann spricht sich für eine Maut mit ökologischer Lenkungswirkung aus. So sollte etwa eine Fahrt zur Rushhour teurer sein als eine nächtliche Tour.
bild.de