Schlagwort: Stefan Bratzel

20.01.2018 - 16:54

CAM: Starkes Wachstum der Elektromobilität weltweit

China bleibt weltweit der Leitmarkt für Elektroautos: Laut einer aktuellen Analyse des Center of Automotive Management (CAM) ist die Elektromobilität im Reich der Mitte im vergangenen Jahr weiter stark gewachsen. Aber auch in Deutschland hat sich der Marktanteil 2017 im Vergleich zu 2016 verdoppelt. 

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Frenzelit

12.08.2017 - 21:04

E-Fahrzeuge verdoppeln Marktanteil in Deutschland

Einer CAM-Analyse zufolge wächst die Elektromobilität derzeit in Deutschland so stark wie in keinem anderen Land. Rund 22.500 E-Fahrzeuge (BEV + PHEV) kamen im ersten Halbjahr in Deutschland auf die Straßen – ein Plus von 114 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

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02.12.2016 - 08:48

Stefan Bratzel, Oliver Krischer, Günther Apfalter.

bratzel“Das ist im Kern ein Bündnis der wichtigsten deutschen Hersteller gegen Tesla.”

Wirtschaftsprofessor Stefan Bratzel von der Fachhochschule Bergisch Gladbach sieht im kürzlich angekündigten Joint Venture der Automobil-Hersteller zum Aufbau eines europaweiten Ultra-Schnellladenetzwerks mit Ladeleistungen von bis zu 350 kW den Versuch, die Amerikaner zu isolieren.
rp-online.de

Oliver-Krischer“Es verdichten sich die Hinweise, dass das Kanzleramt und Bundeskanzlerin Merkel mit dem Thema Stickoxide schon weit früher beschäftigt waren als 2015.”

So äußerte sich Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer gegenüber der “Saarbrücker Zeitung”. Zum Abgas-Skandal müssen Angela Merkel und mehrere ihrer Minister wohl vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestags aussagen.
heise.de

Guenther-Apfalter“Die Regierung könnte sich das Geld sparen. Sie sollte lieber auf die nächste Generation E-Mobilität warten.”

Günther Apfalter, Europa-Präsident von Magna, kann mit der kürzlich beschlossenen Förderung der Elektromobilität in Österreich wenig anfangen. Aus seiner Sicht kommt diese schlichtweg zu früh. Magna stellt in den kommenden Jahren 3.000 Leute ein, um E-Fahrzeuge für Jaguar und vielleicht auch BMW zu produzieren.
kleinezeitung.at

01.11.2016 - 08:20

Stefan Bratzel, Uwe Hück, Dieter Zetsche.

bratzel“Es war klar, dass die Chinesen die Bedingungen verschärfen würden. Ich halte es auch für wahrscheinlich, dass diese Pläne verwirklicht werden.”

Auto-Experte Stefan Bratzel ist von den Plänen der chinesischen Regierung, eine E-Quote für Hersteller einzuführen, keineswegs überrascht. China wolle nicht nur die Umwelt schützen, sondern jene Marktmacht erlangen, die mit Verbrennungsmotoren nicht mehr zu erreichen ist.
focus.de

Uwe-Hueck“Zellen und Fertigung gehen Hand in Hand – wir brauchen beides in Deutschland.”

Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück verschärft in Sachen deutscher Zellproduktion den Tonfall. Diese wichtigen Investitionen dürften nicht auf die lange Bank geschoben werden, “nur weil einige Unternehmensbosse geizig und unvernünftig sind und nur an die Rendite denken – da kriegen sie aber mit uns Ärger”, drohte Hück.
automobilwoche.de

Dieter-Zetsche“Wir haben als einziges Unternehmen in Deutschland Zellen produziert. Heute wissen wir, dass wir diese zu einem Bruchteil unserer Kosten am internationalen Markt einkaufen können. Es ist schlichtweg nicht wirtschaftlich, Zellen selbst zu produzieren. Außerdem weiß niemand, welche Technologie sich letztlich durchsetzen wird.”

Daimler-Chef Dieter Zetsche spricht sich derweil gegen eine eigene Zellproduktion aus. Diese hätte auch auf die Anzahl der Arbeitskräfte in Deutschland wenig Einfluss, da sie hochautomatisiert ablaufe. O-Ton: “Ich bin durch unsere Zellenproduktion gelaufen und war da ziemlich alleine.”
manager-magazin.de

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28.09.2016 - 08:09

Håkan Samuelsson, Uwe Lahl, Stefan Bratzel.

Hakan-Samuelsson“In Europa werden wir in 15 Jahren keine reinen Verbrennungsmotoren mehr sehen.”

Davon ist Volvo-Chef Håkan Samuelsson überzeugt. Er sieht die Zukunft ganz klar in der Elektrifizierung, da der Diesel immer teurer werde.
handelsblatt.com (kostenpflichtig) via finanznachrichten.de

Uwe-Lahl“Wir kämpfen weiter für die blaue Plakette, sie ist nicht tot.”

Sagte Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor im BaWü-Verkehrsministerium anlässlich der Vorstellung eines Gutachtens zur Einhaltung der Stickoxid-Grenzwerte in Stuttgart. Demzufolge ist ein ganzes Bündel von Maßnahmen nötig, um die Grenzwerte einzuhalten.
stuttgarter-zeitung.de

bratzel“Die strategische Höherpositionierung der deutschen Hersteller bei der Elektromobilität kommt spät, aber aufgrund des bislang nur langsamen Markthochlaufes noch nicht zu spät.”

Glaubt Stefan Bratzel, der die deutschen Hersteller aber dazu drängt, spätestens in drei Jahren “die Innovations- und Marktführerschaft bei der E-Mobilität” zu erreichen.
focus.de

05.09.2016 - 07:48

Stefan Bratzel, Karl-Thomas Neumann, Burkhard Stork.

bratzel“Obwohl ich der Elektroauto-Prämie skeptisch gegenüberstehe, hätte ich mir doch etwas mehr Begeisterung dafür vorstellen können.”

Automobil-Professor Stefan Bratzel führt die bisher verhaltene Nachfrage nach der eMobility-Prämie auf die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der angebotenen Elektrofahrzeuge gegenüber solchen mit konventionellen Antrieben zurück. Den entscheidenden Grund, dass nämlich wichtige Modelle wie E-Smart oder E-Golf derzeit nicht zu haben sind, lässt der Experte dummerweise außer Acht.
zeit.de

Karl-Thomas-Neumann-Opel“Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Ampera-e eine echte Alternative zum Verbrennungsmotor liefern.”

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann zeigt sich derweil überzeugt davon, dass die E-Mobilität mit dem Ampera-e massentauglich wird. Die Nachteile von Elektrofahrzeugen – hoher Preis und geringe Reichweite – seien mit dem Fahrzeug ad acta gelegt. Gut möglich, dass Opel bald zum Prämien-Primus aufsteigt.
weser-kurier.de

Burkhard-Stork“4.000 Euro Kaufprämie für E-Lastenräder – das wäre ein innovatives verkehrspolitisches Signal.”

Mit seinem Vorschlag trifft Burkhard Stork, Bundesgeschäftsführer des ADFC, sowohl bei Umweltverbänden als auch in der Fahrradbranche und im Bundesrat erwartungsgemäß auf Zustimmung. Chancen auf Umsetzung hat die Idee derzeit allerdings kaum.
spiegel.de

19.08.2016 - 07:52

Claudia Kemfert, Stefan Bratzel, Stefanie Wurst.

Claudia-Kemfert“Niedrige Ölpreise sind Gift für die Energiewende. Deshalb muss man gegensteuern und das Energiesparen belohnen.”

Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), macht sich für eine flexible Ölsteuer stark. Mit dem Geld könnten in Zeiten niedriger Börsenpreise dann unabhängig vom Markt Anreize gesetzt werden, etwa zur Finanzierung der Kaufprämie für Elektroautos.
automobilwoche.de

bratzel“In Deutschland bewegt sich das bei 0,6 Prozent Marktanteil für Elektro-Autos bei den Neuwagen-Zulassungen – das könnte in einer Statistik fast ein Rundungsfehler sein. In China sind wir immerhin schon bei einem Wert von 1,5 Prozent. Das ist zwar auch noch nicht viel, die Steigerungsrate ist aber enorm – eine Verdopplung innerhalb eines Jahres.”

Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM), sieht die Elektromobilität in Deutschland weiter auf einem “homöopathischem Niveau” verharren. Eine dynamische Entwicklung verhindere immernoch die RIP-Problematik: Reichweite, Infrastruktur und Preis. Immerhin: Ab 2020 werde das Thema auch bei uns eine enorme Dynamik gewinnen, glaubt Bratzel.
dw.com

Stefanie-Wurst“Seit dem Kabinettsbeschluss am 18. Mai zum Umweltbonus hat sich unser monatlicher Auftragseingang für den BMW i3 im Vergleich zu den Vorjahresmonaten mehr als verdoppelt.”

Für Stefanie Wurst, Marketingleiterin von BMW Deutschland, ist die Kaufprämie jetzt schon ein Erfolg. Auch die Plug-in-Hybriden erfreuen sich einer stark steigenden Nachfrage, zudem läge BMW bei den Antragszahlen insgesamt vorne. Nach Informationen von electrive.net wird BMW die Produktion seiner Teilzeitstromer in den restlichen Monaten des Jahres erhöhen.
horizont.net

10.08.2016 - 07:47

André Kaufung, Matthias Wissmann, Stefan Bratzel.

Andre-Kaufung“Tesla hat sich zur CharIN-Satzung bekannt und wird aktiv in den Verein und dessen technische Gremien eingebunden. Im Ziel der gemeinsamen Aktivitäten steht die Erhöhung des Kundennutzens durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Expertise.”

Laut CharIN-Geschäftsführer André Kaufung ist die zur Entwicklung und Etablierung des CCS-Standards gegründete Charging Interface Initiative jetzt auch mit einem Büro in Asien vertreten und wird voraussichtlich im Sommer auch eine US-Niederlassung eröffnen.
elektroniknet.de

Matthias-Wissmann“2030 können durchaus sechs Millionen Elektroautos auf den Straßen sein.”

Orakelt VDA-Präsident Matthias Wissmann, der inzwischen damit rechnet, dass je nach Erfolg der Kaufprämien bis zum Jahr 2020 mindestens 600.000 und höchstens 900.000 E-Autos und Plug-in-Hybride in Deutschland zugelassen werden.
bz-berlin.de

bratzel“Wer keine Garage mit Stromanschluss hat, für den kommt das Thema Elektromobilität im Moment gar nicht in Frage.”

Sagt Stefan Bratzel, Chef des Center of Automotive Management. Er bemängelt erneut das mangelhafte deutsche Schnellladenetz. Die bisherigen Anstrengungen der Bundesregierung reichten “bei weitem nicht aus, um das Problem zu lösen”.
dw.com

20.07.2016 - 08:02

Stefan Bratzel, Franz Chalupecky, Daniel Hammerl.

bratzel“Natürlich ist das auch wieder ein Parkplatz-Thema, besonders in den Städten. Denn nur die wenigsten von uns haben zu Hause eine Garage, wo sie ihr Auto selbst aufladen könnten. Wenn aber der Markt für Mobilitätsdienstleistungen langsam entsteht, dann werden mehr Menschen auf das eigene Auto verzichten. Wir bräuchten also weniger Parkplätze, damit entsteht neuer Raum für Ladestationen.”

Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management, hofft auf positive Impulse der städtischen Elektromobilität, wenn künftig immer mehr Bürger Mobilitätsdienste nutzen. Dann wäre Platz da, um auch die Infrastruktur für einen breiten Durchbruch elektrischer Antriebstechnik vorzubereiten.
handelsblatt.com

Franz-­Chalupecky“Im Moment gibt es in Österreich nur ein Stückwerk an Wünschen und Umsetzungen. Ich glaube aber, dass die Menschen von unseren Politikern generell unterschätzt werden und viel cleverer sind. Das Thema Elektromobilität beispielsweise kann ihnen schon zugemutet werden.”

ABB-Österreich-Chef Franz ­Chalupecky spricht sich für einen politisch unterstützten Umschwung zur Elektromobiliät in seiner Heimat aus. Der Strom werde schon jetzt mehrheitlich aus erneuerbaren Energien gewonnen und könne den Verkehr stark dekarbonisieren.
report.at

Daniel-Hammerl“Wir verkaufen Autos, wir wollen nicht mit dem Ladenetz verdienen.”

Daniel Hammerl, Leiter von Tesla in Österreich&Italien, zeigt sich offen für Nutzungskooperationen der eigenen Supercharger. Genauer wurde er leider nicht. Doch klar ist: Allein wird Tesla mit seinen Superchargern auf Daue rnicht glücklich.
autoundwirtschaft.at

18.07.2016 - 07:53

Stefan Bratzel, Anton Hofreiter, Paul McNamara.

bratzel“Sollte sich dieser geringe Nachfragetrend fortsetzen, würden trotz Prämie innerhalb eines Jahres lediglich 24.000 Elektroautos in Deutschland neu zugelassen werden. Allerdings ist es für eine abschließende Beurteilung der Wirkung derzeit noch zu früh.”

Stefan Bratzel, Chef des Center of Automotive Management (CAM), führt das zögerliche Kaufverhalten der Deutschen trotz Kaufprämie auf das “R.I.P.-Problemcluster Reichweite, Infrastruktur, Preis” zurück. Das globale Wachstum werde weiterhin vom chinesischen Markt getrieben.
welt.de, elektromobilitaet-praxis.de

Anton-Hofreiter“Die Maßnahme allein reicht nicht aus. Wir brauchen eine Mobilitätsstrategie, die Prämie kann da nur ein Baustein sein. Erforderlich sind vernünftige CarSharing-Angebote, eine ausreichende Ladeinfrastruktur und eine bessere Abstimmung von öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln. Da hakt es momentan gewaltig.”

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter schlägt angesichts des verhaltenen Interesses am Umweltbonus in eine ähnliche Kerbe und appelliert darüber hinaus an die Autoindustrie, sich auf Null-Emissions-Fahrzeuge zu fokussieren.
idowa.de

Paul-McNamara“Meiner Meinung nach wird die Formel E die Grenzen von Ingenieurskunst und Technologie im Motorsportbereich weiter verschieben. Die Meisterschaft ist wirklich eine Innovation für elektrische Straßenautos.”

Paul McNamara, der Technikchef von Williams Advanced Engineering, wertet die Möglichkeit, das Wissen über Batterien zu erweitern und die weiterentwickelte Technik in straßentauglichen Systeme zu implementieren, als wichtigste Effekte der Elektro-Rennserie.
motorsport-total.com

30.06.2016 - 07:32

Markus Schrick, Stefan Bratzel, Hugo Spowers.

Markus-Schrick“Wir werden im kommenden Jahr der einzige Hersteller sein, der alle alternativen Antriebe seriell im Angebot hat.”

Hyundai-Deutschland-Chef Markus Schrick sieht den neuen Ioniq als einzigartig auf dem Markt. Erstmals gebe es dann in einem Modell die Option für Vollhybrid, Plug-in-Hybrid und reinen Elektroantrieb. Zudem werde der Ioniq markentypisch preislich wettbewerbsfähig in den Handel rollen.
autohaus.de

bratzel“Das Geld hätte VW schon früher in Zukunftstechnologien wie E-Autos oder autonomes Fahren investieren müssen. Der Konzern muss aufpassen, dass er nicht den Anschluss an die Zukunft verpasst.”

Autoexperte Stefan Bratzel sieht den Wolfsburger Konzern trotz der sich anbahnenden Rekordstrafe in den USA zunächst nicht gefährdet. Dennoch fehlten die Mittel nun für Zukunftstechnologien.
noz.de

Hugo-Spowers“Wir werden niemals einen Rasa verkaufen. Der Kunde zahlt eine monatliche Gebühr und wir den Rest. Sprich Treibstoff, Wartung und Versicherung. Tankt unser Kunde zum Beispiel in drei Minuten seinen Wagen voll, bekommt nicht er die Rechnung, sondern wir. Anschaffung und Wertverlust spielen also gar keine Rolle mehr.”

Hugo Spowers, Gründer des walisischen Autoherstellers Riversimple, geht mit seinem Brennstoffzellen-Modell Rasa ganz neue Wege. Der Kunde bezahle nur einmal und erhalte ein vollständig abgegoltenes Mobilitätsangebot, so die Idee.
automobil-produktion.de

19.04.2016 - 07:58

Erwin Huber, Stefan Bratzel, Sergio, Marchionne, Marcus Hoffmann.

Erwin-Huber“Es gibt eine klare Mehrheit gegen solche Kaufanreize.”

Der ehemalige bayerische Finanz- und Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) stemmt sich als Vertreter des Wirtschaftsflügels der Union gegen die staatlichen Zuschüsse für Elektroautos. In Schwerin hatten sich zuvor die wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU- und CSU-Fraktionen in den Bundesländern zu Beratungen getroffen.
focus.de

bratzel“Ich erwarte erst dann eine große Nachfrage, wenn E-Autos im Realbetrieb 350-450 km weit kommen und gleichzeitig im 5 km Umkreis von Städten sowie auf Autobahnen genügend Schnellladestationen vorhanden sind. Der Preis darf nicht viel teurer sein als der von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, es sei denn es gibt weitere regulatorische Anreize wie etwa bevorrechtige Einfahrt in Innenstädte, Parkplätze et cetera.”

Für Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management haben die aktuellen Elektrofahrzeuge schlicht noch zu wenig Überzeugungskraft. Aus seiner Sicht ist nicht die Nachfrage das Problem, sondern das wenig innovative Angebot. Tesla sei ein Beispiel, dass bei einem passenden Rundum-Paket die Kaufbereitschaft vorhanden ist.
it-car.com

Sergio-Marchionne“Wenn [Tesla-Chef Elon Musk] mir zeigen kann, dass das Auto zu diesem Preis profitabel sein wird, werde ich die Formel kopieren, italienisches Design-Flair hinzufügen und es innerhalb von 12 Monaten auf den Markt bringen.”

Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne macht, was er am besten kann – Sprüche klopfen. Immerhin sieht er die Dinge für seinen Konzern realistisch: Der Trend gehe zwar klar in Richtung der Antriebstechnik, jedoch gebe es immer noch kein rentables Geschäftsmodell für Elektroautos im Massensegment.
ecomento.tv

Marcus-Hoffmann“Die Markenpositionierung von Tesla ist einzigartig. Tesla-Kunden begeistern sich für diese Marke, vertrauen ihr und möchten kein Elektroauto einer anderen Marke fahren – denn Tesla ist anders.”

Für Marcus Hoffmann, Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim, sind die Kalifornier eine Ausnahme in der ansonsten eher undynamischen Elektroautobranche. Um ein ähnlich starkes Image in diesem Bereich aufzubauen, sollten die deutschen Hersteller über eigene Marken für ihre E-Sprösslinge nachdenken.
swp.de

16.03.2016 - 08:45

Herbert Diess, Matthias Wissmann, Stefan Bratzel.

Herbert-Diess“Man kann nur aus einem starken Heimatmarkt heraus erfolgreich sein, das haben uns die Japaner immer wieder vorgemacht. Heute besteht der Weltmarkt von Hybridfahrzeugen zu 90 Prozent aus japanischen Autos.”

Für Volkswagen-Markenchef Herbert Diess kann sich eine deutsche Stärke bei der Elektromobilität nur auf Basis einer dynamischen Nachfrage entwickeln. Eine Förderung sei deswegen “extrem wichtig. Einziger Haken dieser Argumentation: Deutsche Hersteller haben den Hybrid lange belächelt – und auf Konkurrenz-Produkte weitgehend verzichtet. Ein Heimatmarkt konnte also gar nicht entstehen. Derweil geht Diess von einer Verdreifachung der Akku-Leistungsdichte bis 2025 aus, wodurch Elektroautos dann zu den günstigsten Fahrzeugen zählen sollten.
nzz.ch

Matthias-Wissmann“Vor ein paar Jahren hieß es noch, wir hätten die Elektromobilität verschlafen, seither haben wir mehr als 14 Milliarden Euro investiert. Heute liegen wir mit an der Spitze.”

VDA-Präsident Matthias Wissmann wiederholt im Stile eines buddhistischen Mönchs das Mantra von der deutschen Leitanbieterschaft und sieht die hiesige Autobranche auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, insbesondere dank des Plug-in-Hybrids. Bei dieser Technologie sei man Marktführer und sie werde in den nächsten fünf Jahren aufgrund ihrer Flexiblität die größten Chancen haben, so Wissmann. Hoffentlich wissen das auch die Kunden…
zeit.de

bratzel“Um bei der Elektromobilität erfolgreich zu sein, muss man einen langen Atem haben – genau den bringt China mit.”

Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management, spricht sich für eine langfristige Strategie für die deutschen E-Mobilität aus. Das Riesenreich aus Fernost mache es vor.
handelsblatt.com

22.02.2016 - 08:45

Stefan Bratzel, Charlie Freese, Philipp Vohrer.

bratzel“Gerade in China sind es einheimische Hersteller, die beim Thema Elektromobilität stark sind. Und dann kommt an 15. Stelle Tesla. Und bis Position 20 kommt gar kein deutscher Hersteller. Das heißt, das Thema Elektromobilität im wichtigsten Markt China läuft derzeit fast ohne die westlichen Hersteller.”

Stefan Bratzel, Professor für Automobilwirtschaft in Bergisch-Gladbach, sieht die hiesige Autobranche bei der Elektromobilität hinter ihrem eigenen Anspruch hinterherfahren. Gerade im so wichtigen China könnte das zu Problemen führen.
deutschlandfunk.de

Charles-Freese“Bringen wir die Brennstoffzelle zu früh in den Markt, könnten das Produkt dem Kunden nicht gefallen.”

Charlie Freese, Chef der Brennstoffzellen-Projekte bei GM, hält seine eigenen Produkte aktuell noch nicht für einsatzbereit. Die Technologie entwickle sich zu schnell weiter. Würde man jetzt ein Produkt auf den Markt bringen, könnte es schon nach kurzer Zeit veraltet sein.
wardsauto.com

Philipp-Vohrer“Die meisten EU-Mitgliedsstaaten haben große Fortschritte beim Ausbau der Erneuerbaren Energien gemacht. Für effektiven Klimaschutz sind aber noch deutlich mehr Anstrengungen im Mobilitätsbereich nötig.”

Für Philipp Vohrer von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) wird die lahmende Verkehrswende zu einem immer größeren Bremsklotz für den Klimaschutz. Es fehle u.a. an klaren Zielvorgaben für das nächste Jahrzehnt.
unternehmen-heute.de

11.02.2016 - 08:47

Oliver Blume, Stefan Bratzel, Khobi Brooklyn.

Oliver-Blume“Die Kaufprämie ist weg, wenn sie ausgezahlt ist. Bei der Ladeinfrastruktur haben wir dagegen einen nachhaltigen Effekt.”

Porsche-Chef Oliver Blume spricht sich für die in seinen Augen nachhaltigere Investition zur Förderung der Elektromobilität aus. Insbesondere Schnellladesäulen könnten den Nutzen von Elektroautos deutlich steigern. Bei Ladezeiten von 15 Minuten könnten sicherlich auch Geschäftsmodelle an entsprechenden Orten kreiert werden, meint Blume mit Blick auf Tankstellen-Betreiber.
stuttgarter-nachrichten.de

bratzel“Für ein nachhaltiges Wachstum der Elektromobilität braucht es vor allem eine Kombination von Innovationen im Bereich Elektromobilität der Automobilindustrie sowie ein Gesamtkonzept von ordnungspolitischen Rahmenbedingungen und finanzielle Anreizstrukturen.”

Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management (CAM), setzt sich für eine gesamtheitliche Förderung der E-Mobilität ein. Allein auf finanzielle Anreize zu setzen, würde nicht den gewünschten Erfolg bringen.
automobil-produktion.de

Khobi-Brooklyn“Wir können bestätigen, es bleibt bei 35.000 Dollar ohne staatliche Boni. Wir haben unsere Meinung nicht geändert.”

Tesla-Sprecherin Khobi Brooklyn bekräftigt, dass es beim avisierten Verkaufspreis für das Model 3 bleibt. Dank der teils großzügigen E-Autoprämien in manchen Bundesstaaten könnten die Endpreise für Kunden letztendlich auf bis zu 25.000 Dollar sinken.
bloomberg.com

09.02.2016 - 08:26

Ferdinand Dudenhöffer, Stefan Bratzel, peter Fahrenholz.

Ferdinand-Dudenhoeffer“Solange sich keiner an die Dieselsteuer herantraut, kann man diese Verzerrung nur ausgleichen, indem man an anderer Stelle – nämlich bei den E-Autos – eine neue Subvention einführt.”

Für Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer ist das “Energiepreissystem politisch vermurkst”, die vergünstigten Diesel-Steuersätze sind deshalb eine zentrale Stellschraube zur Förderung der Elektromobilität. Jenes Geld, das bisher als Steuersubvention in den Diesel fließe, könnte genauso gut den reinen E-Autos zugute kommen.
stuttgarter-zeitung.de

bratzel“Wenn sie nicht eingebettet ist in ein schlüssiges Gesamtkonzept, dann ist sie negativ, dann droht ein Strohfeuer. Das Ziel muss eine langfristige, nachhaltige Steigerung sein.”

Für Professor Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach entwickelt die Kaufprämie für E-Autos allein nicht genug Durchschlagskraft. Eine umfängliche Strategie mit besonderen Abschreibungsmöglichkeiten für Betriebe und Behörden sowie einer dichten Schnelllade-Infrastruktur sei nötig.
automobilwoche.de

Peter-Fahrenholz“Politiker müssen sich mal eine ganz einfache Frage stellen: Würde es den Auto-, Eisenbahn- und Flugverkehr in seiner heutigen Dichte und Vernetzung geben ohne gewaltige staatliche Investitionen in Straßen, Schienenwege und Flughäfen? Wohl kaum. Das bedeutet, wenn der Staat Geld in die Hand nehmen will, um einen Schub für die Elektromobilität auszulösen, dann muss er es in den Ausbau der Infrastruktur stecken.”

Für “Süddeutsche”-Autor Peter Fahrenholz wäre ein kräftiger staatlicher Geldregen auf die Ladeinfrastruktur gerade gut genug. Ohne ein zuverlässiges und flächendeckendes Netz an Ladestationen können E-Autos “noch so billig sein”, sie werden sich nicht durchsetzen, meint Fahrenholz.
sueddeutsche.de

28.01.2016 - 08:32

Sigmar Gabriel, Stefan Bratzel, Elon Musk.

Sigmar-Gabriel“Wir müssen uns entscheiden: Wollen wir das Ziel von 1 Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 aufrechterhalten? Immerhin trägt die Bundesregierung das wie eine Monstranz seit 2009 vor sich her. Dann brauchen wir ein Marktanreizprogramm wie Kaufprämien oder steuerliche Anreize. Wenn wir das nicht machen, sollten wir ehrlich sein und uns von diesem Ziel verabschieden.“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel möchte bei der Elektromobilität Impulse setzen. Im Gegenzug müsse die Industrie dafür sorgen, dass in Deutschland Batterien für Elektroautos produziert werden.
rp-online.de

bratzel“China ist bereits ein gutes Stück vorangekommen, um neben dem Leitmarkt künftig auch zum globalen Leitanbieter für Elektromobilität zu werden.”

Prof. Dr. Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM), mahnt die deutsche Politik und Automobilindustrie angesichts der Ergebnisse der soeben veröffentlichten CAM-Studie (siehe Zahl des Tages), sich bei der Elektromobilität samt Batteriezellproduktion nicht abhängen zu lassen. Dies würde dem Autostandort Deutschland schwer schaden.
zeit.de, automobil-produktion.de

Elon-Musk-Twitter“Wir streben an, die Autos so unwiderstehlich zu bauen, dass sie trotz eines niedrigen Kraftstoffpreises immer noch die Autos sind, die jeder unbedingt haben will.”

Tesla-Chef Elon Musk sieht trotz der niedrigen Spritpreise das Ende konventioneller Pkw in 15 Jahren gekommen und ruft auf einer Konferenz in Hongkong zu größeren Anstrengungen beim Design auf.
welt.de

01.12.2015 - 09:15

Stefan Bratzel, Barbara Hendricks, Anton Hofreiter.

bratzel“Deutschland ist derzeit weder Leitmarkt noch Leitanbieter von Elektromobilität.“

Autoexperte Stefan Bratzel vom Branchen-Institut CAM befürchtet, dass die Bundesrepublik den Anschluss an die führenden Nationen verliert. In beiden Bereichen sei der asiatische Raum um China und Japan inzwischen Weltspitze.
sueddeutsche.de

barbara-hendricks“Gerade im Verkehrsbereich brauchen wir dringend noch mehr Anstrengungen. Wir müssen zum Beispiel vorankommen im Bereich der Elektromobilität. Wir haben eben im Verkehrsbereich noch nicht genügend erreicht.”

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, ihres Zeichens ein besonders zahnloser Tiger der Bundesregierung, sieht den Verkehr als eines der schwächsten Glieder in der deutschen Energiewende-Kette. Diesbezüglich will sie regulatorisch “hier und da nachschärfen”. Als wenn es damit getan wäre…
deutschlandfunk.de

Anton-Hofreiter“Man müsste mit Volkswagen und der deutschen Autoindustrie endlich ernsthaft darüber sprechen, wie der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und der Umstieg auf Elektromobilität gelingen können.”

Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen im Bundestag, sieht die hiesige Automobilbranche als zentralen Schlüssel zur Energiewende im deutschen Verkehr. Dieser habe, was den Klimaschutz angeht, eine enorme Bedeutung. Leider würde die aktuelle Regierung auf EU-Ebene eher gegen schärfere Vorgaben kämpfen.
tagesspiegel.de

12.11.2015 - 08:51

Klaus Fröhlich, Stefan Bratzel, Stephan Rolfes.

Klaus-Froehlich“BMW i ist immer innovativ und soll immer wieder neue Techniken erstmals in die Serie bringen. BMW i ist nicht festgelegt auf Carbon und Elektro. Schauen Sie sich die digitale Welt und die Connectivity beim neuen 7er an – auch das sind Innovationsthemen.”

BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich betont im Interview mit “Auto, Motor und Sport”, dass Neuerungen bei den Münchnern stets von technischen Innovationen getrieben sind. Als (hypothetisches?) Beispiel nennt er elektrisch boostende Sportwagen.
auto-motor-und-sport.de

bratzel“Die Selbstzünder haben ihren Höhepunkt als Antriebsart überschritten.”

Autoexperte Prof. Dr. Stefan Bratzel von der FHDW in Bergisch Gladbach prognostiziert angesichts der Abgas-Affäre und der Abkehr der japanischen Autoindustrie vom Dieselantrieb das Ende der Diesel-Ära.
welt.de

Stephan-Rolfes“Wir wollen und werden um den Elektrobus nicht herumkommen.”

Auch die Verkehrsbetriebe verabschieden sich vom Diesel: Laut Prof. Dr. Stephan Rolfes, Landesgruppenvorsitzender des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Verkehrsvorstand der Stadtwerke Osnabrück gehört die Zukunft im ÖPNV dem Elektrobus.
gn-online.de

12.10.2015 - 07:34

Elon Musk, Frank Appel, Stefan Bratzel.

Elon-Musk-Twitter“Die haben Leute angestellt, die wir gefeuert haben. Wir nennen Apple immer im Scherz einen ‘Tesla-Friedhof’. Wer es bei Tesla nicht schafft, geht zu Apple. (…) Nein, im Ernst: Es ist gut, dass Apple in diese Richtung geht. Aber Autos sind sehr komplex im Vergleich zu Telefonen und Computeruhren. Man kann nicht einfach zu einem Lieferanten wie Foxconn gehen und sagen: Bau’ mir ein Auto.”

Ein selbstbewusster Elon Musk ärgert den großen IT-Rivalen aus Cupertino. Für Apple seien Fahrzeuge allerdings auch der nächste logische Schritt, um “endlich signifikante Innovationen” anzubieten, meint Musk. “Ein neuer Stift oder ein größeres iPad” wären “nicht relevant genug”. Dieser verbale Nackenschlag wird bei Apple vermutlich sitzen.
heise.de

Frank-Appel“Wir brauchen Elektroautos, die nach unseren speziellen Bedürfnissen gebaut sind, was die Ladefläche oder die Reichweite, Bedienkomfort und andere Dinge betrifft. Wir haben mit vielen Herstellern gesprochen, nicht nur mit den deutschen. Das Interesse war nicht besonders groß.”

Post-Chef Frank Appel macht noch mal klar, warum er mit StreetScooter “bereits sechs Fahrzeuge am Tag” herstellt und 150 inzwischen auf der Straße sind. Und er stellt klar: “Wir bauen das aus.” Bei Volkswagen wird das Signal hoffentlich richtig verstanden.
sueddeutsche.de

bratzel“Der Diesel-Abgasskandal sollte als Initialzündung für eine Neuorientierung der Antriebsstrategien der deutschen beziehungsweise europäischen Automobilindustrie dienen.”

Automobilexperte Stefan Bratzel von der FH Bergisch-Gladbach fordert deutsche Hersteller auf, den “schweren Rucksack bisheriger Technologien” abzuwerfen. Eine “konzertierte Aktion” solle die hiesige Wirtschaft dazu befähigen, die “nächste beziehungsweise übernächste Generation von Batteriezellen wieder in Deutschland entwickeln zu können”, so Bratzel weiter.
kfz-betrieb.vogel.de

28.09.2015 - 07:24

Bundesfinanzministerium, Stefan Bratzel, Elon Musk.

BMF-Logo“Es ist nicht beabsichtigt, die unterschiedlichen Steuersätze für Otto- und Diesel-Kraftstoffe anzugleichen.”

Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums machte klar, dass die steuerliche Begünstigung des Diesels trotz der aktuellen Diskussion um zu hohe Abgaswerte im Praxisbetrieb beibehalten wird. Die Energiesteuersätze hätten nichts mit Umweltbelangen zu tun, begründete das Ministerium. Mal schauen, wie lange sich diese Position politisch noch halten lässt.
wiwo.de

bratzel“Jetzt ist die Zeit, auf andere verbrauchsarme Technologien zu setzen, etwa auf Hybrid- oder Elektroautos.”

Automobilexperte Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft Bergisch-Gladbach, sieht die Gefahr einer Kettenreaktion: Bricht der Diesel-Absatz ein, sind die Flotten-Ziele der Hersteller nicht zu packen und es drohen empfindlichen Strafzahlungen.
wiwo.de

Elon-Musk-Twitter“Um all die Bestimmungen für Diesel-Motoren einhalten zu können, muss man wahrscheinlich heute tricksen.”

Tesla-Chef Elon Musk hat sich im Gespräch mit der “Bild”-Zeitung doch noch zu einem Statement im Hinblick auf das Diesel-Desaster hinreißen lassen. Und legte noch einen obendrauf: “Es können doch nicht die Autos die Zukunft sein, die mit Resten von Dinosauriern fahren.”
bild.de

02.09.2015 - 07:59

Stefan Bratzel, Claus Berg.

bratzel“R.I.P.: Reichweite, Infrastruktur, Preis – solange das nicht gelöst ist, ruht die E-Mobilität in Frieden.”

Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management an der FH Bergisch Gladbach, sieht offenkundig noch Hausaufgaben zu erledigen, bis der Elektromobilität ein Durchbruch gelingt.
automobilwoche.de

Claus-Berg“Mit Amortisationszeiten, die größer als die voraussichtliche Nutzungsdauer des Fahrzeugs sind, lassen sich Kaufentscheidungen nur schwer ohne hohe Subventionen von staatlicher Seite herbeihoffen.”

Prof. Claus Berg, Leiter des Instituts für Logistik und Verkehrsmanagement (ILV), sieht den Siegeszug der Elektromobilität in der Stadtlogistik vor allem durch die mangelnde Erfahrung im praktischen Einsatz und die daraus resultierenden hohen Kosten aufgehalten. Ein weiteres Defizit sei der nicht konsequent betriebene Einsatz von IT-Systemen entlang der Transportkette.
e-commerce-magazin.de

02.07.2015 - 07:46

Peter Gutzmer und Stefan Bratzel.

peter-gutzmer“Wir sehen die Elektromobilität und den elektrischen Anteil am Antrieb in der Zukunft deutlich stärker im Fokus. Und da haben wir hier die Chance, das auch unter Wettbewerbsbedingungen – in extremen Bedingungen – zu testen.”

Schaeffler-Technologievorstand Peter Gutzmer baut die Partnerschaft mit dem Formel E-Team Audi Abt aus und entwickelt küntig das Antriebssystem. Die Erkenntnisse wolle Schaeffler auf die Serienentwicklungen übertragen.
motorsport-total.com

bratzel“Ich sehe die Bundesregierung eher als Akteur, der für Rahmenbedingungen sorgen muss, damit die Hersteller hierzulande gut und technologieneutral forschen können. Eine breite Kaufförderung über Prämien oder steuerliche Anreize würde meiner Ansicht nach nur ein Strohfeuer erzeugen.”

Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management an der FH Bergisch Gladbach, will lieber “das klassische RIP-Problem: Reichweite, Infrastruktur, Preis” gelöst sehen und E-Autos damit konkurrenzfähig machen.
deutsche-handwerks-zeitung.de

22.06.2015 - 08:16

J.B. Straubel, Stefan Bratzel, Peter Schwarzenbauer.

Jeffrey-B-Straubel“Wir wären enttäuscht, wenn die Batteriekosten am Ende dieses Jahrzehnts nicht im Bereich von 100 Dollar pro Kilowattstunde liegen würden.”

Tesla-Technik-Chef J.B. Straubel bestätigt erneut, dass das Tesla Model 3 mit voraussichtlich 200 bis 250 Meilen (320 bis 400 Kilometer) Reichweite für rund 35.000 US-Dollar angeboten werden soll.
hybridcars.com

bratzel“Die Welt ist voll von Beispielen des Niedergangs ehedem starker Akteure in Zeiten hoher Innovationsdynamik. Es gibt keinen survival of the fattest. Die Automobilhersteller aus Deutschland sollten gewarnt sein.”

Mahnt Auto-Experte Stefan Bratzel angesichts der Konkurrenz durch Branchenfremde in den Bereichen Elektrifizierung und automatisiertes Fahren sowie des Trends junger Großstädter weg von der Anschaffung eigener Autos.
zeit.de

Peter-Schwarzenbauer“Eigentlich schade. Wir sind das Land der Erfinder und Ingenieure, aber wir bringen es nicht auf die Straße.”

BMW-Vorstandsmitglied Peter Schwarzenbauer geht der Zurückhaltung der Deutschen beim Kauf von E-Autos nach. In Norwegen, den Niederlanden und den USA seien die Leute offener für Innovationen und würden eine besser ausgebaute Ladeinfrastruktur vorfinden.
swp.de

02.03.2015 - 08:48

Stefan Bratzel, Helmut Bauer.

bratzel“Wir stehen vor einem grundlegenden Wandel der Mobilität. Und es waren schon oft Angreifer von außen, die eine Branche umgekrempelt haben.”

Auto-Experte Stefan Bratzel hält das Rennen um die Mobilitätsangebote der Zukunft zwischen etablierten Autoherstellern und branchenfremden Konzernen für völlig offen. Entscheidend werde sein, wer die “neuen Mobilitätsketten im Griff hat”.
welt.de

Helmut-Bauer“Mitsubishi hat die klare Absicht, alle kommenden Pkw-Modelle neben Benzinern und Dieseln auch mit alternativen Antrieben anzubieten.”

Sagt Mitsubishi-Sprecher Helmut Bauer, der sich mit der Plug-in-Version des ASX ähnliche Erfolge wie mit dem Plug-in-Outlander ausrechnet.
welt.de

18.02.2015 - 08:14

Stefan Bratzel, Gene Munster.

bratzel“Tesla hat gar keine andere Möglichkeit, als rasant zu wachsen und in ganz neue Größenordnungen vorzustoßen. Denn das hat Musk den Anlegern versprochen, die wollen ihr Geld nicht in der Nische parken. Und wenn Tesla nicht liefert, springen sie ab.”

Autoexperte Stefan Bratzel hält die Aktien von Tesla für überbewertet. Und Frank Schwope, Autoanalyst der NordLB, sieht bald “mächtig Konkurrenz” der großen Autokonzerne und aus China auf Tesla zurollen.
welt.de

Gene-Munster“Die Aussicht auf ein Auto könnte Anleger nun von neuen Apple-Projekten träumen lassen.”

Analyst und Apple-Kenner Gene Munster vermutet, dass der IT-Riese die Gerüchte um ein eigenes Elektroauto gezielt gestreut hat, um Anleger bei Laune zu halten.
handelsblatt.com

06.01.2015 - 09:03

Dieter Reiter, Stefan Bratzel, Ferdinand Dudenhöffer.

Dieter-Reiter“Ich will, dass künftig in München keine neue Tiefgarage mehr ohne Ladestationen für Elektrofahrzeuge geplant wird.”

Diese klaren Worte stammen von Dieter Reiter, seit Mai 2014 Oberbürgermeister der Stadt München. Er will sich in punkto E-Mobilität Oslo zum Vorbild nehmen. Sehr löblich. Hoffentlich folgen den großen Worten auch große Taten.
abendzeitung-muenchen.de

bratzel“Toyota geht dieses Thema konsequent an. Wie bereits beim Hybrid zeigt man hier eine Langfriststrategie.“

Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive an der FH Bergisch Gladbach, meint damit freilich Toyotas Vorstoß in Sachen Brennstoffzelle. Die Konkurrenz sei gut beraten, das Engagement des japanischen Herstellers ernst zu nehmen.
autogazette.de

Ferdinand-Dudenhoeffer“Ohne staatliche Förderung werden wir 2015 weniger reine Elektroautos verkaufen als 2014. Und das ist dann schon traurig. Bei den Plug-in-Hybriden wird der Hype dann 2016 zu Ende gehen.”

Prognostiziert Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer, der wieder kräftig austeilt: Jetzt sei die Politik am Zug, die deutsche Autoindustrie sollte “bei unseren politischen Konstellationen keinen Euro mehr in Elektromobilität investieren”.
motor-exclusive.de

04.11.2014 - 09:06

Joachim Montnacher, Stefan Bratzel.

Joachim-Montnacher“Die PowerCaps sollen eine deutlich höhere Temperaturbeständigkeit haben als Batterien, hundert Mal mehr Ladezyklen überstehen und ihre Ladung über mehrere Wochen ohne nennenswerte Verluste durch Selbstentladung halten können.”

Erklärt Joachim Montnacher, Geschäftsfeldleiter Energiewirtschaft am Fraunhofer IPA, das sich im Forschungsprojekt “FastStorageBW” zusammen mit Varta an der Quadratur des Kreises versucht: Ein Hybrid-Speicher, der die Vorteile von Batterien und Superkondensatoren vereint (wir berichteten).
uni-protokolle.de

bratzel“Die elektrische B-Klasse ist für Daimler mit geringen Kosten und Risiken verbunden.”

Glaubt Autoexperte Stefan Bratzel. Begründung: Da die B-Klasse ED sich eine Produktionslinie mit den Verbrenner-Varianten teile, sei Mercedes nicht darauf angewiesen, hohe Stückzahlen zu verkaufen, um die Kosten zu decken. Das dürfte bei dem Preis auch schwierig werden.
bloomberg.com

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/09/05/studie-deutsche-autobauer-muessen-bei-elektro-innovationen-weiter-aufholen/
05.09.2019 13:27