Schlagwort: Thomas Weber

28.11.2016 - 08:31

Thomas Weber, Michael Steiner, Oliver Krischer.

thomas-weber„Lange haben wir vor allem technisch effizient und funktional gedacht, grüne Autos entwickelt, die von außen fast nicht von Wagen mit Verbrennungsmotor zu unterscheiden waren. Aber, allen ist klar geworden, dass Elektroautos in erster Linie begeistern müssen.“

Diese Begeisterung soll die neue Daimler-Marke EQ laut Entwicklungschef Thomas Weber vor allem mit schneller Beschleunigung, hoher Reichweite, digitaler Vernetzung und viel Design wecken. Ein eigenes Werk wie bei BMW werde es trotzdem nicht geben, da man nicht sicher sein könne, in welchem Tempo die E-Mobilität tatsächlich wachse. So ganz scheint man dem Thema bei Daimler noch immer nicht zu trauen.
stuttgarter-zeitung.de

Michael-Steiner„800 Volt sind sicher wichtiger als 800 PS.“

Porsche-Entwicklungsvorstand Michael Steiner hält dagegen die Antriebs- und Ladespannung für die entscheidenden Differenzierungsmerkmale bei Elektro-Fahrzeugen. Dank der 800-Volt-Technik soll der Mission-E-Akku in 15 Minuten zu 80 Prozent geladen werden können.
welt.de

Oliver-Krischer„Die Kaufprämie der Bundesregierung ist ein Rohrkrepierer, weil sie gar nicht bei den Käufern ankommt. Faktisch kosten E-Autos das Gleiche wie vorher, weil die Prämie bei den Händlern hängenbleibt.“

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer wirft der Bundesregierung vor, den Umweltbonus „handwerklich versemmelt“ zu haben – entweder sei das Rabattsystem der Händler nicht berücksichtigt worden oder die Prämie von vornherein als Subvention für die Hersteller angelegt. Das Bundeswirtschaftsministerium bezeichnet entsprechende Meldungen dagegen als „dem Anschein nach nicht repräsentativ“.
automobilwoche.de

31.10.2016 - 08:29

Thomas Weber, Winfried Kretschmann.

thomas-weber„Wir brauchen 100 Euro so schnell wie möglich.“

Sagt Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber und bezieht sich dabei auf die Batteriekosten pro kWh. Damit würden die geplanten 70-kWh-Akkus für die neuen EQ-Stromer der Schwaben mit 7.000 Euro zu Buche schlagen.
derwesten.de

winfried-kretschmann„In der jetzigen Situation ist zu überlegen, ob wir die Euro-6-Norm für Dieselfahrzeuge noch optimieren sollen. Denn hier die letzten Prozentpunkte an Optimierung herauszuholen, wird sehr teuer sein. Wäre das Geld nicht in der Entwicklung des Elektroautos besser angelegt?“

BaWü-Ministerpräsident Winfried Kretschmann bezweifelt die Sinnhaftigkeit weiterer Investitionen in bessere Verbrennungsmotoren. Daimler sieht das anders und hat gerade erst 3 Mrd Euro in die Entwicklung und Produktion neuer Verbrenner gesteckt.
stuttgarter-zeitung.de

14.06.2016 - 07:41

Frank Welsch, Thomas Weber, Lars Thomsen.

Frank-Welsch„Wir wollen 2019 beim Preis eines MEB-Fahrzeugs auf Augenhöhe mit einem weiterentwickelten Golf-Diesel sein. Das wird nur möglich sein, wenn wir die Kostenvorteile einer Standardbatterie in hohen Stückzahlen nutzen.“

Sagt Volkswagens Technik-Vorstand Frank Welsch, der die Standardbatterie des modularen Elektrobaukastens MEB auf 400 km Reichweite auslegen will. Bei Bedarf lasse sich das skalierbare Akku-Paket auf Kapazitäten für 500 km und mehr erweitern.
sueddeutsche.de

thomas-weber„Der Verbrennungsmotor und die Elektrifizierung konkurrieren nicht miteinander. Für viele Anwendungsfälle sind sie perfekte Partner.“

So sieht es jedenfalls Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber. Beispielsweise werde die prinzipielle Schwäche des Ottomotors bei der Effizienz im Teillastbereich mit der Hybridisierung gelöst und die Tür zu einem weiteren Downsizing aufgestoßen.
tuner-tv.de

Lars-Thomsen„Mit dem reinen Verkauf von Kraftstoff kann schon heute kaum mehr ein Standort überleben. Allerdings berücksichtigen bislang kaum Tankstellen die Elektromobilität und verzichten damit auf einen Wachstumsmarkt bei Kunden, die längere Verweildauern und entsprechend höhere Konsumpotenziale bringen.“

Zukunftsforscher und eMobility-Vordenker Lars Thomsen ermuntert Tankstellenpächter zur Installation von Schnelllade-Infrastruktur und zur Anpassung der Attraktivität ihrer Standorte an die längere Verweildauer von Elektroauto-Fahrern.
car-it.com

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10.06.2016 - 08:00

Thomas Weber, Harald Kröger, Peter Mertens.

thomas-weber„Wir alle sollten uns nicht so sehr auf die absolute Zahl von eine Million E-Autos bis exakt 2020 versteifen: Wichtig ist, jetzt loszulegen und da hilft die Kaufprämie sicherlich.“

Sagt Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber, der bis zum Jahr 2020 bis zu 600.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride auf deutschen Straßen bis 2020 für möglich hält. In punkto Produktion von Batteriezellen der nächsten Generation in Deutschland sieht Weber in erster Linie die Zulieferer in der Verantwortung.
autogazette.de

Harald-Kroeger„Wir haben voneinander gelernt. Unsererseits vielleicht, dass es auch mal weniger umständlich geht, auch ohne sehr komplizierte Ansätze und Prozesse wie in einem Großkonzern. Und Tesla hat Einblicke darin bekommen, was alles beachtet werden muss, wenn man ein gutes Auto bauen will.“

Harald Kröger, Entwicklungsleiter Elektrik bei Mercedes-Benz, hat die Zusammenarbeit mit Tesla bei der Elektrifizierung der B-Klasse „großen Spaß gemacht“. Vorerst stehen bei Daimler aber Plug-in-Hybride auf der Agenda. Hier sei derzeit die C-Klasse „der Renner“.
auto-motor-und-sport.de

Peter-Mertens„Ich gehe für das Jahr 2025 davon aus, dass bis dahin mindestens 30 Prozent aller unserer weltweit verkauften Fahrzeuge einen Elektroantrieb haben werden, also jeder dritte verkaufte Volvo ein Elektroauto sein wird.“

Diese optimistische Absatzprognose wagt Volvo-Entwicklungsvorstand Peter Mertens. Seinen Angaben zufolge entscheiden sich mittlerweile 20 Prozent aller Käufer des XC90 für die Top-Version mit Plug-in-Hybrid.
autogazette.de

03.06.2016 - 07:54

Thomas Weber, Gerd Landsberg, Gero Lücking.

thomas-weber„Um das Flottenziel zu erreichen, werden wir die Effizienz unserer Fahrzeuge und den Anteil an Plug-in- und Elektrofahrzeuge weiter steigern. Wir reden dann sicher über sechsstellige Stückzahlen.“

Mercedes-Entwicklungschef Thomas Weber hat anscheinend die Zeichen der Zeit erkannt und will die daimlersche Elektro-Stagnation (den Smart ED kann man gerade nicht verkaufen, bei der B-Klasse ED will man’s offenbar nicht) alsbald beenden.
bild.de

Gerd-Landsberg„Wir sind der Auffassung, dass auch kleine Städte und Gemeinden in den Genuss von Förderung kommen sollten. Das ist bei einem Windhundverfahren weniger wahrscheinlich.“

Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, kritisiert das Ladeinfrastruktur-Förderprogramm der Bundesregierung. Dieses begünstige die schnellsten und größten Anträge.
bizzenergytoday.com

Gero-Luecking„Die Batterien von 1 Million E-Fahrzeugen liefern eine größere Stromleistung, als alle deutschen Pumpspeicherkraftwerke. Diese Leistung muss sinnvoll in den Markt integriert werden.“

Gero Lücking, Geschäftsführer des Ökostromanbieters Lichtblick, betont das riesige Potenzial von E-Autobatterien für das gesamte Energiesystem. Mit den dezentralen Speicherkapazitäten könnten große Sprünge beim Umbau der Energieversorgung gemacht werden.
springerprofessional.de

02.06.2016 - 07:54

Thomas Weber, Nicolas Perin, Elon Musk.

thomas-weber„Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir Elektrofahrzeuge prinzipiell für die Langstrecke herstellen. Man kann hier nicht unterscheiden zwischen Wasserstoff für die weite Distanz, Akku für den Stadtverkehr.“

Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber rechnet neuerdings auch im Langstreckenverkehr mit der Batteriespeichertechnik. Der eigene Elektromodell-Baukasten werde deswegen für den Akku und die Brennstoffzelle ausreichendes Bauvolumen vorsehen. Es scheint, als hätte die Batterie nicht nur bei Daimler gegenüber der Brennstoffzelle die Nase derzeit um Längen vorn.
n-tv.de

Nicolas-Perrin„Die elektrische Mobilität wird konzernweit eine wichtige Rolle spielen, von DS bis zu unseren Nutzfahrzeugen.“

Für Nicolas Perrin, Deutschlandchef der PSA-Premiummarke DS, ist die Elektromobilität schon bald ein Kernthema der französischen Konzernwelt. Zwar wäre das eigene E-Portfolio aktuell noch leer, mittelfristig werde es aber vom DS E-Tense bis zum Nutzfahrzeug viele E-Modelle geben.
handelsblatt.com

Elon-Musk-Twitter„Wir waren ziemlich besorgt, dass die Ankündigung des Model 3 zu einem großen Einbruch bei den Model-S-Verkäufen führen würde. Es sieht aber danach aus, dass es den gegenteiligen Effekt hat. Die Nachfrage nach dem Model S ist gestiegen.“

Tesla-Chef Elon Musk zeigt sich erleichtert, dass sich sein wachsendes Modellportfolio anscheinend nicht gegenseitig kannibalisiert. Die Strahlkraft der Marke hätte sich sogar noch gesteigert.
ecomento.tv

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07.04.2016 - 07:16

Thomas Weber, Ingo Speich, Martin Winter.

thomas-weber„Wir geben bei den alternativen Antrieben weiter Gas, machen aber wenig Ankündigungspolitik.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber vertröstet Medien und Kunden bezüglich neuer Details zu den E-Autoprojekten auf die kommenden Monate. Die eigenen Teams arbeiteten mit Hochdruck an entsprechenden Vorhaben bei Smart und Mercedes.
autogazette.de

Ingo-Speich„Wenn man den Smart mal beiseitelässt, dann hat Daimler in Sachen Elektromobilität noch nicht viel gemacht.“

Ingo Speich von Union Investment kritisiert den schwäbischen Autokonzern ob dessen Zurückhaltung bei den E-Antrieben. Bei dem Zukunftsthema laufe Daimler hinter Konkurrenten wie BMW hinterher. Andererseits sei es aber auch noch nicht zu spät.
stuttgarter-nachrichten.de

Martin-Winter„Geh du vor, ich mach‘ dann mit. Das ist das ‚Wir‘ bei der Zellfertigung in Deutschland. Und die Automobilier haben den Schwarzen Peter.“

So fasste Prof. Martin Winter, Leiter des Batterieforschungsinstituts Meet in Münster, gestern beim Batterieforum Deutschland in Berlin die Debatte um den zuletzt immer häufiger formulierten Satz „Wir brauchen eine Zellfertigung in Deutschland.“ zusammen. Und der Maschinenbauer Dieter Manz pflichtete ihm auf dem Podium bei: „Wenn, dann müssen wir jetzt anfangen, auch wenn wir dabei Geld verlieren.“ Der reichlich konservativen NPE-Roadmap wollten beide nicht so recht folgen.
Quelle: Peter Schwierz für electrive.net vor Ort

03.03.2016 - 08:57

Winfried Hermann, Harald Krüger, Thomas Weber, Jochen Rudat.

Winfried-Hermann„Diese Ankündigung einer Entscheidung, das fördert die Totalblockade auf dem Markt, weil alle warten, was denn endlich kommt. Deswegen fordere ich, dass die Entscheidung jetzt schnell fällt.“

Baden-Württembergs grüner Verkehrsminister Winfried Hermann fordert von der Bundesregierung eine flotte Entscheidung zur Förderung der Elektromobilität. Die bisherige Unentschlossenheit hätte jegliche Eigendynamik ausgebremst.
deutschlandfunk.de

Harald-Krueger„Es wird einen Punkt geben, wo sich die weitere Verbesserung des Verbrennungsmotors nicht mehr lohnt. Jeder sollte sich auf einen Wandel vorbereiten, der manchmal schneller kommt als man denkt.“

Für BMW-Chef Harald Krüger steht das Ende des Verbrennungers offenbar einigermaßen zeitnah bevor. Zur weiteren Verbesserung müsste immer mehr Kapital eingesetzt werden, zeitgleich sinken die Kosten für Batterien und E-Antriebselektronik, so Krüger.
merkur.de

thomas-weber„Wir wollen uns nur nicht als Weltmeister der Ankündigungen betätigen.“

Daimler-Chefentwickler Thomas Weber verteidigt die zwar schon angekündigte, aber im Vergleich zu anderen Herstellern recht späte Einführung eines langstreckentauglichen Elektroautos. Der große Stromer sei beschlossene Sache und wird bald realisiert, verspricht Weber: in „deutlich früher“ als fünf Jahren.
stuttgarter-zeitung.de

Jochen-Rudat„Das Model 3 soll ähnlich groß werden wie ein 3er BMW oder ein Audi A4 und preislich zwischen 35.000 und 40.000 Franken liegen. Wir zielen auf die Halbierung der Kosten ab.“

Jochen Rudat, Deutschland- und Schweiz-Chef von Tesla, sieht das kommende Model 3 als Teil der eigenen Vision, die Elektromobilität allen Käufergruppen zugänglich zu machen. Dafür hätten die Kalifornier eifrig an der Kostenfront gekämpft.
handelszeitung.ch

Klaus-Draeger„Der Zellmarkt Automotive ist heute nur zu 35 Prozent ausgelastet. Da gibt es noch viele Kapazitäten.“

BMW-Einkaufschef Klaus Draeger sieht vorerst keine Veranlassung für eine Produktion von Batteriezellen in Deutschland. Die weltweiten Kapazitäten wären einfach zu groß. Erst wenn die Entwicklung einen größeren Schritt mache, sieht Draeger wieder Potenzial für eine eigene Produktion.
automobilwoche.de

04.02.2016 - 08:44

Harald Kröger, Winfried Hermann, Thomas Weber.

Harald-Kroeger„Wenn wir als deutsche Industrie in die Zellfertigung einsteigen, dann muss das über einen Zulieferer geschehen. Nur dann bekommt man das nötige Volumen, um wettbewerbsfähig zu sein. Es macht deshalb für keinen Autohersteller Sinn, seine eigenen Zellen zu fertigen.“

Harald Kröger, Entwicklungsleiter Elektrik bei Mercedes-Benz, will auf den richtigen Zeitpunkt warten, um in die Zellfertigung zu investieren. Wann ist der gekommen? „Mit der nächsten Generation der Zelltechnik, wenn die Karten neu gemischt werden.“
wiwo.de

Winfried-Hermann„Wir brauchen mehr Schnellladestationen und müssen den ländlichen Raum erschließen. Was die Förderung von Elektroautos betrifft, so fordern wir seit über einem halben Jahr die Sonderabschreibung für gewerblich genutzte Fahrzeuge. Ich verstehe nicht, warum der Bund sich da so ziert.“

Nach Meinung des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann wären Kaufprämien für E-Autos nur sinnvoll, wenn sie aus einem Aufschlag auf die Besteuerung von Fahrzeugen mit hohem Spritverbrauch finanziert würden.
auto-motor-und-sport.de

thomas-weber„Ein Brennstoffzellen-Fahrzeug ist heute leichter realisierbar. Diese Technologie ist heute Bestandteil unseres strategischen Elektrobaukastens, wo wir Komponenten und Module 1:1 für den Brennstoffzellenantrieb mitverwenden können. Das erleichtert die Fertigung ganz erheblich.“

Laut Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber ist es den Schwaben speziell in der Allianz mit Ford gelungen, die Effizienz und den Wirkungsgrad von Brennstoffzellen zu erhöhen und die Kosten zu reduzieren. „Man braucht sehr viel weniger Platin als früher. All das macht mich in Summe zuversichtlich“, so Weber.
automobil-produktion.de

04.01.2016 - 07:15

Winfried Hermann, Thomas Weber, Stephan Kühn, Peter Mertens.

Winfried-Hermann„Alte Dieselfahrzeuge müssen raus aus den Städten.“

Fordert Baden-Württembergs grüner Verkehrsminister Winfried Hermann und denkt in diesem Zusammenhang laut über separate Fahrspuren für saubere Autos nach, auf denen „Elektroautos, Autos, die Euro 6 erfüllen, und eventuell Fahrzeuge, die mit mindestens zwei Personen besetzt sind“ fahren könnten.
badische-zeitung.de

thomas-weber„Das Auto der Zukunft hat null Emissionen. Das geht aber nicht über Nacht.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber hat seinem Verkehrsminister (siehe oben) offenbar nicht zugehört und will weiterhin in hohem Maße auf Dieselantriebe setzen. Ein kompletter Verzicht auf den Diesel würde laut Weber die Kompensation von zusätzlichen acht bis zehn Gramm CO2 erfordern.
automobilwoche.de

Stephan-Kuehn„Das Regierungshandeln in diesem Zusammenhang als ‚Schneckentempo‘ zu bezeichnen, wäre eine Beleidigung für jede Spezies dieser Art.“

Stephan Kühn, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen, bezeichnet das Elektromobilitätsgesetz als „Rohrkrepierer“ und kritisiert Verkehrsminister Alexander Dobrindt: Statt Impulse für Investitionen zu setzen, stehe dieser „auf der Bremse“.
tagesspiegel.de

Peter-Mertens„Was ich jetzt schon sagen kann: Wir kopieren niemanden, weder einen Tesla noch einen Nissan Leaf. Hinsichtlich Design, Sicherheit und Komfort gehen wir unseren eigenen Weg.“

Volvo-Chefentwickler Peter Mertens will dem für 2019 geplanten rein elektrischen Modell wohl kein eigenständiges Design schenken. „Ich könnte mir ein solches Fahrzeug gut auf der Basis der nächsten 60er-Baureihe vorstellen“, so Mertens.
auto-motor-und-sport.de

09.12.2015 - 08:59

Stefan Sommer, Thomas Weber.

stefan-sommer-zf„Für die Zulieferer ist das eine Chance! Die ganze Mechatronik bleibt. Dazu kommen E-Motoren, zum Beispiel in den Radnaben, sowie die Elektrifizierung des Getriebes, der Lenkung oder der Bremsen.“

Das Interview mit ZF-Chef Stefan Sommer aus der aktuellen „WirtschaftsWoche“ steht nun auch online. Pflichtlektüre für zweifelnde Zulieferer, die im Trend zum elektromobilen Autoverkehr noch immer kein Potenzial erkennen können (oder wollen).
wiwo.de

thomas-weber„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass Toyota und andere Wettbewerber Serienfahrzeuge mit Brennstoffzelle einführen, da sich eine solche Technologie im Alleingang nicht durchsetzen lässt.“

Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber sieht seinen Konzern und die Japaner bei der Markteinführung der Antriebstechnik als Verbündete. Zur Einführung des Mirai klang das noch anders.
automobilwoche.de

03.09.2015 - 07:47

Thomas Weber, Willi Loose, Walter Friederichs.

thomas-weber„Wir arbeiten an einem intelligenten Konzept für ein hochattraktives E-Fahrzeug mit 400 bis 500 km Reichweite.“

Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber lässt im Interview keinen Zweifel am Tesla-Fighter aus Stuttgart. Ein größeres Marktpotenzial bescheinigt er allerdings den Plug-in-Hybriden. Als wesentlich für den Verkaufserfolg von Elektroautos sieht er neben CO2-Argumentation auch Emotion und Fahrspaß.
auto-motor-und-sport.de

Willi-Loose„Wenn beide Fahrzeuge nebeneinander stehen, sind konventionelle Modelle immer besser ausgelastet als E-Autos.“

Willi Loose, Geschäftsführer des Bundesverbandes CarSharing, attestiert den Nutzern noch Berührungsängste. Auch wegen der hohen Anschaffungskosten prognostiziert er, dass die Zahl der elektrischen Carsharing-Autos in Deutschland zunächst wieder sinken könnte, da ein Großteil im Rahmen von Förderprojekten angeschafft wurde.
car-it.com

Walter-Friederichs„Die Zeit der homogenen und geschlossenen Führungskultur ist in der Automobilindustrie vorbei. Spätestens seit Akteure wie Tesla, Apple und Google massiv den Druck erhöhen, muss sich auch die bisher primär an sich selbst orientierte Gruppe der ‚Car Guys‘ öffnen und neue Impulse sowie Talente von außen aufnehmen.“

Walter Friederichs von Russell Reynolds Associates betont die Notwendigkeit einer neuen Kultur in der Automobilbranche. Laut einer aktuellen Studie der Personalberatung brauchen OEMs und Zulieferer dringend branchenfremde Mitarbeiter und Kooperationspartner mit profunder Digitalerfahrung.
automobil-produktion.de

24.07.2015 - 08:33

Thomas Weber, Mark Fields, Stefan Pierer.

thomas-weber„Reichweite ist nicht alles. Man muss auch das Gewicht, den Bauraum und die Kosten im Blick behalten. Deshalb wird es in Zukunft Plug-in-Hybride mit unterschiedlichen elektrischen Reichweiten geben, zwischen denen die Kunden wählen können. So kann jeder das für sich passende Konzept zusammenstellen.“

Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber stellt für die Teilzeitstromer der Schwaben eine Verdoppelung der Elektro-Reichweite „noch deutlich vor 2020“ in Aussicht und rechnet bis 2020 mit einem „nennenswerten Anstieg“ der Absatzzahlen.
kurier.at

Mark-Fields-Ford„Hybrid ist ein sehr weiter Begriff. Die Hybrid-Technologie, die man bei den Le-Mans-Prototypen sieht, ist nicht unbedingt die, die man in der Serie findet.“

Ford-Chef Mark Fields will 2016 mit dem GT in Le Mans angreifen und erklärt im folgenden Interview, warum sich Ford für die GT-Klasse anstelle der Hybridklasse LMP1 entschieden hat.
autozeitung.de

Stefan-Pierer„Ich bin überzeugt, dass in zehn Jahren ein Großteil der urbanen Mobilität elektrisch ablaufen wird.“

KTM-Chef Stefan Pierer plant, in zwei Jahren ein elektrisches Straßenmotorrad im Stile der Duke vorzustellen und 2020 insgesamt rund 10.000 Elektro-Bikes zu bauen.
motorradonline.de

25.06.2015 - 08:24

Henning Kagermann, Thomas Weber.

Henning-Kagermann„Unabhängig davon, wie schnell Deutschland den Markt aufbaut, wird Elektromobilität kommen. Die Preise für die Fahrzeuge werden weiter sinken, die Reichweite wird steigen. In wenigen Jahren werden wir einen Durchbruch sehen.“

Der NPE-Kapitän Henning Kagermann lässt sich nicht beirren. Wir würden ja gerne mal Mäuschen spielen, wenn heute das Redaktionsteam zusammenkommt. Von den Bund-Länder-Verhandlungen zu den Finanzen (die Sonder-Afa steckt da irgendwo im Paket) ist bisher nichts zu vernehmen.
iwr.de

thomas-weber„Für Mercedes-Benz sehen wir in den kommenden Jahren kein Ende des starken SUV-Booms.“

Gesteht Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber freimütig. Bleibt nur abzuwarten, ob die Plug-in-Rechnung zur Absenkung des Flottenverbrauchs aufgeht oder von den SUVs überrollt wird.
auto-motor-und-sport.de

23.06.2015 - 08:17

Rupert Stadler, Thomas Weber, Stephan Kühn.

rupert-stadler„Wir sollten uns nicht darauf kaprizieren, ob nun die eine Million bis 2020 zu schaffen ist oder nicht. Das ist unerheblich.“

Für Audi-Chef Rupert Stadler steht die Erreichung des vielzitierten Millionenziels nicht im Vordergrund. Um aber wenigstens in die Nähe der Zielmarke zu kommen, reiche „der freie Parkplatz in der Innenstadt“ nicht aus: Es brauche vielmehr „massive Investitionen in eine Lade-Infrastruktur“, so Stadler.
automobilwoche.de

thomas-weber„Ich würde mir nie anmaßen, von der Kanzlerin enttäuscht zu sein. Sie macht einen guten Job. Doch ich hätte schon gedacht, dass man bis zum Gipfel fertig ist. Nun müssen wir eben noch warten.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber hätte sich schon zum „E-Gipfel“ eine konkrete Förderzusage für E-Fahrzeuge gewünscht, rechnet aber nun bis zum Jahresende damit. Bis dahin soll es der Plug-in-Hybrid richten, bei dem Daimler „mittlerweile mit Lieferengpässen zu kämpfen“ habe.
autogazette.de

Stephan-Kuehn„Auch vom angekündigten Elektromobilitätsgesetz 2 hat man lange nichts mehr gehört. Wir müssen feststellen, dass die Bundesregierung bei der Elektromobilität mit Hochdruck auf der Stelle tritt.“

Stephan Kühn, verkehrspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, bewertet die Nationale Konferenz als „Gipfel der schönen Worte“, bei dem es nicht mal große Ankündigungen gab. Sein Fazit: Außer Spesen nichts gewesen.
autogazette.de

07.04.2015 - 08:36

Dieter Zetsche, Volkhard Malik, Thomas Weber.

Dieter-Zetsche„Wir werden ganz sicher keinen „Tesla-Fighter“ bauen.“

Sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche und versichert weiter, dass man sich wenn dann an „etablierten Konkurrenten“ messen würde und grundsätzlich lieber handle, als auf Elektro-Schocks aus Kalifornien reagiere.
ecomento.tv

Volkhard-Malik„E-Mobilität könnte ein Mittel sein, den ÖPNV ökologischer zu machen, allerdings kann ich mir dies für den Überlandverkehr nicht vorstellen.“

Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, der in Mannheim das Primove-Projekt durchführt, betrachtet E-Busse jedoch nur in urbanen Ballungszentren als geeignete Lösung.
speyer-aktuell.de

thomas-weber„Klare Botschaft nach Berlin: Nur von Elektromobilität zu reden genügt nicht. Man muss diese Technologie stärker fördern.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber sieht seinen Job in punkto Elektrifizierung als erledigt an. Jetzt komme es darauf an, dass Kunden die Plug-in-Hybrid- und Elektroautos auch kaufen. Und dazu bräuchte es mehr Anreize von der Politik.
boerse-online.de

25.03.2015 - 08:58

Thomas Weber, Steve Wozniak.

thomas-weber„Um die CO2-Emissionen weiter und noch schneller zu senken, müssen jetzt die Elektrifizierungsanteile steigen. 2020 brauchen wir sechsstellige Verkaufszahlen in diesem Bereich.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber bekräftigt die Notwendigkeit zur Investition in Plug-in-Hybride und nennt eine Größenordnung für die erwünschten bzw. für den Daimler-Flottenverbrauch benötigten Absatzzahlen.
spiegel.de

Steve-Wozniak„Es gibt im Moment viele Unternehmen, die mit Elektroautos experimentieren – und sogar noch mehr, die an selbstfahrenden Autos tüfteln; das ist die Zukunft und es könnte ein großer Markt werden.“

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak findet, dass der Elektroauto-Markt für den IT-Riesen aus Cupertino „ein perfektes Territorium“ wäre.
mactechnews.de

23.12.2014 - 09:03

Thomas Weber, Olaf Lies.

thomas-weber„Vielleicht muss man darüber nachdenken ob es wirklich sinnvoll ist, wenn jeder für sich eine Fabrik aufmacht. Hier könnte es schon Sinn machen, speziell auf dem Feld der Batteriezellenproduktion, die Kräfte zu bündeln.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber zeigt sich im Hinblick auf die von Tesla angekündigte Batteriefabrik in Deutschland offen für Kooperationen. Es sei sinnvoll, den Fokus bereits auf die nächste Batterie-Generation zu legen, deren Zellen „ja nicht zwingend aus Asien kommen“ müssten. Weber muss es wissen, wickelt sein Arbeitgeber doch gerade die einzige größere Zellproduktion in Deutschland ab.
handelsblatt.com, heise.de

Olaf-Lies„Wir brauchen eine Initialzündung – und die muss von der Politik kommen.“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies macht sich erneut für eine zeitlich befristete staatliche Kaufprämie für Elektroautos stark. Angesichts niedriger Spritpreise könnte er richtig liegen: Denn kühlen Rechnern fällt die TCO-Rechnung gerade besonders schwer.
faz.net

10.12.2014 - 09:15

Thomas Weber, Erwin Huber, Steffen Haber.

thomas-weber„Neben uns Automobilherstellern stehen auch die Energieversorger, die Mineralölindustrie sowie die Politik in der Pflicht. Die Prämisse für uns alle muss lauten: Jeder sollte einen maximalen Beitrag leisten. Denn der technologische Wandel vom konventionellen Verbrennungsmotor hin zu emissionsfreier Mobilität kann nicht von Einzelnen umgesetzt werden.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber betont, dass ein erfolgreicher Übergang in die Elektromobilität vor allem auf Seiten der Infrastruktur nur im Teamwork gelingen kann. Die Fahrzeug-Antriebe sieht er „am Anfang einer neuen Ära“, wo es klug sei, sich alle Technologie-Optionen offenzuhalten.
karrierefuehrer.de

Erwin-Huber„An eine Million E-Fahrzeuge bis 2020 glaube ich eher nicht.“

Bekennt CSU-Politiker und Landtagsmitglied Erwin Huber. Der Ex-Parteivorsitzende hält das vielzitierte Millionenziel der Bundesregierung nur mit massiven Anreizen noch für möglich.
autohaus.de

Steffen-Haber„Jetzt gilt es, gemeinsam mit der NPE Wege zu einer international wettbewerbsfähigen deutschen Zellfertigung zu finden.“

Sagt Dr. Steffen Haber, Vorstandsvorsitzender des Kompetenznetzwerks Lithium-Ionen-Batterien. Das KLiB begrüßt naturgemäß die Ankündigungen von Sigmar Gabriel und Johanna Wanka, sich für den Aufbau einer deutschen Zellfertigung einsetzen zu wollen.
klib-org.de

07.11.2014 - 09:11

Thomas Weber, Jörg Grotendorst, Axel Postinett.

thomas-weber„Wir bringen bis 2020 zwölf völlig neue Autos, für die es in unserem Programm bislang keinen Vorgänger gibt.“

Kündigte Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber im Rahmen der Eröffnung eines neuen Forschungsstandortes in Peking an. Wie viele der zwölf neuen Modelle elektrifiziert werden, blieb offen.
automobilwoche.de

Joerg-Grotendorst„Ich bin eher skeptisch, was die Notwendigkeit von schaltbaren Getrieben für Elektrofahrzeuge angeht. […] Für uns ist klar: Wir gehen nicht in die Entwicklung geschalteter Getriebe.“

Sagt Jörg Grotendorst, Chef von Siemens e-Car Powertrain Systems, der weiteres Potenzial für die Elektrifizierung von Doppelkupplungsgetrieben für Plug-in-Hybride sieht. Im ausführlichen Interview erläutert er auch das Aus für die Ladeinfrastruktur bei Siemens.
automobil-produktion.de

Axel-Postinett„Die Vorlage der Quartalszahlen des Elektroauto-Spezialisten zeigt einmal mehr: Der Autobauer aus Kalifornien entzieht sich jeder vernünftigen Bewertung. Ein Investment hier ist eine Glaubensfrage, keine rationale Entscheidung.“

Schreibt Axel Postinett vom „Handelsblatt“ über das Phänomen, dass Teslas Aktienkurs gestern trotz der Bekanntgabe von Rekordverlusten und dem verschobenen Model-X-Start um fast sieben Prozent zulegen konnte.
handelsblatt.com

07.10.2014 - 08:13

Thomas Weber, Karl-Thomas Neumann, Dieter Zetsche.

thomas-weber„Ich wünsche mir, dass wir zeitnah eine sachliche Diskussion in Deutschland über zusätzliche finanzielle Anreize führen. Ich halte das für nötig.“

Die Maßnahmen des E-Gesetzes reichen nicht, sagt Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber in einem Interview und stellt darin zudem in Aussicht, dass Elektroautos „um das Jahr 2020 herum“ preislich konkurrenzfähig zu vergleichbaren Verbrenner-Modellen werden könnten.
wrs.region-stuttgart.de (PDF, ab Seite 4)

Karl-Thomas-Neumann-Opel„In der Masse ist die Hybridisierung zu teuer.“

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann erteilt Hybridmodellen der Marke Opel eine Absage, glaubt aber dennoch, dass der Grenzwert von 95 Gramm CO2 rechtzeitig zu erreichen ist. Das werde allerdings „teuer, sehr teuer“.
automobilwoche.de

Dieter-Zetsche„Dies ist keine Angelegenheit, bei der der erste Anbieter einer neuen Technologie schon bald Hunderttausende Autos verkauft. Diesen Wechsel muss die Branche gemeinsam bewältigen.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche kritisiert Toyotas Vorstoß beim Brennstoffzellen-Auto. Um die Technologie massentauglich zu machen, brauche die Branche eine gemeinsame Strategie. Verbale Unterstützung erhält Zetsche von Renault-Chef Carlos Ghosn. Wir fragen uns: Wer, wenn nicht Daimler, hätte eine solche Branchen-Initiative rechtzeitig angehen können?
manager-magazin.de

16.09.2014 - 08:14

Rupert Stadler, Thomas Weber, Wolf-Henning Scheider.

rupert-stadler„Die Zeit für ein reines Elektroauto ist noch nicht gekommen. Ohne entsprechende Infrastruktur sind Plug-in-Hybride wie unser A3 e-tron im Moment das beste Konzept.“

Audi-Chef Rupert Stadler hält den Plug-in-Hybrid nach wie vor für den optimalen (elektrifizierten) Antrieb der Gegenwart – nicht ohne zu betonen, „dass die Kompetenz für ein rein elektrisches Auto bei Audi auch jetzt schon gegeben ist“.
autogazette.de

thomas-weber„Ohne einen Durchbruch für den Plug-in-Hybrid sind die Vorgaben nicht zu schaffen. Deshalb setzen wir alles daran, diese Technik schnellstmöglich zu etablieren.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber sieht es ähnlich und bezieht sich dabei auf die CO2-Grenzwerte. Nur noch auf kleine Fahrzeuge mit wenig Hubraum zu setzen, kommt für ihn nicht infrage: „Verzicht ist keine Lösung.“
spiegel.de

Wolf-Henning-Scheider„Bisher haben wir Gas gegeben und konnten bremsen. Jetzt können wir auch noch lenken.“

Sagt Wolf-Henning Scheider, Chef der Bosch-Kfz-Sparte, zur gestern bekannt gewordenen Komplett-Übernahme von ZF Lenksysteme durch Bosch – und schielt dabei auch auf das elektrische Lenken. Inzwischen ist auch bestätigt, das ZF seinerseits den US-Zulieferer TRW übernehmen wird.
automobilwoche.de (ZF Lenksysteme), automobil-produktion.de (TRW)

11.07.2014 - 08:08

Thomas Weber, Ferdinand Dudenhöffer, Christoph M. Schwarzer.

thomas-weber„Heute ähneln die komplexen Herausforderungen der Formel 1 sehr jenen, die sich uns bei der Konstruktion und Entwicklung von Straßenfahrzeugen wie dem S 500 Plug-in-Hybrid stellen – Effizienz in überlegene Performance umwandeln.“

Sagt Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber in einem lesenswerten Beitrag, der den Umfang des Technologietransfers zwischen Mercedes AMG Petronas in der Formel 1 und der Serienentwicklung des Konzerns beschreibt.
mercedes-benz-passion.com

Ferdinand-Dudenhoeffer„Die deutschen Konzerne sollten sich schleunigst auf China einstellen, auch in puncto Emissionen. Sie sollten sich Tesla zum Vorbild nehmen. Noch nie ist in der Geschichte der Automobilbranche eine Marke schneller zum Mitglied der Oberklasse avanciert. Und Chinesen lieben Luxus.“

Auto-Prof. Ferdinand Dudenhöffer hat wie so oft einen Ratschlag für die deutschen Autokonzerne parat und bezieht sich dabei auf das Model S, das sich besser verkaufe als viele Modelle der Premiumhersteller – auch in nicht subventionierten Märkten.
bizzenergytoday.com

Zeit-Icon-100„Das Tesla Model S ist die neuzeitliche Interpretation des American Way of Drive.“

Für Christoph M. Schwarzer steht nach ausgedehnter Testfahrt auf der Langstrecke fest: Der Vorzeige-Stromer fühlt sich auf amerikanischen Highways und Interstates wohler als auf der deutschen Autobahn. Allein Supercharger können das ändern, wenn sie nicht von Blockadehaltung und Bürokratie verhindert werden.
zeit.der

14.04.2014 - 08:15

Thomas Weber, Konrad Weßner.

thomas-weber„Wieso spricht keiner darüber, dass wir mit 30 Prozent weniger Benzin praktisch gleich schnell fahren? Wir können nicht dafür bestraft werden, dass wir jetzt einen starken, fahrbaren und sparsamen Motor haben. Es wäre ungerecht das Reglement zu ändern, nur weil Ferrari und Renault Probleme haben.“

Daimler-Forschungsvorstand Thomas Weber hat kein Verständnis für die Kritiker der neuen Formel-1-Antriebe. Der V8 sei ein Motor von gestern. Würde die Königsklasse dorthin zurückkehren, wären es „Oldtimer-Rennen“, so Weber.
auto-motor-und-sport.de

Konrad-Wessner„Die Wende zum Elektroauto wird nur funktionieren, wenn es gelingt, innovative Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen dazu zu bringen, mit dem Kauf Zeichen in Richtung Umweltorientierung und modernem Lebensstil zu setzen.“

Mit diesen Worten kommentiert Konrad Weßner, Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens Puls, die oben erwähnten Ergebnisse seiner Studie zu den Marktchancen von Elektrofahrzeugen.
absatzwirtschaft.de

24.03.2014 - 09:06

Thomas Weber, Alexander Dobrindt.

thomas-weber„Perfekt wäre es, wenn sich alle Autobauer mit Elektroautos im Portfolio und möglichst alle Energieversorger in Deutschland aktiv in das Joint Venture Hubject einbringen würden.“

Dieser Appell von Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber richtet sich ausdrücklich an Volkswagen. Ein herstellerübergreifendes Ladenetz hält Weber für einen starken Hebel und die „Standardisierung der Ladestationen“ für eine wichtige OEM-Aufgabe.
automobilwoche.de

Alexander-Dobrindt„Das amerikanische Unternehmen Tesla investiert vier Milliarden in eine Batteriefabrik. Das sind gute Anzeichen dafür, dass ein Markt entsteht.“

Verkehrsminister Alexander Dobrindt sieht die E-Mobilität weiter im Kommen. Monetären Kaufanreizen erteilt er allerdings weiterhin eine Absage. „Privilegien bei der Benutzung von Parkplätzen in Städten oder von Sonderfahrspuren“ sollten genügen.
„Auto Bild“ Ausgabe 12/2013 Seite 40

13.12.2013 - 09:13

Thomas Weber, Ingo Ramesohl.

thomas-weber„Elektromobilität wird es nie ohne Aufpreis gegenüber konventionellen Antrieben geben.“

Glaubt zumindest Daimlers Entwicklungsvorstand Thomas Weber und sieht bei der Aufpreisbereitschaft der Kunden reichlich schwarz, denn „selbst bei einem noch so guten Image“ sei „ein Kunde nur bedingt bereit, einen Aufpreis von 2.000 bis 3.000 Euro für ein Hybridfahrzeug zu zahlen“, so Weber.
sueddeutsche.de

Ingo-Ramesohl„Unser Bereich ist eines der interessantesten Gebiete, die Bosch zu bieten hat. Da sind noch Innovationssprünge möglich.“

Ingo Ramesohl, Leiter des Bosch-Produktbereichs für Elektrofahrzeug- und Hybridsysteme in Ludwigsburg, ist überzeugt, dass sich die Elektromobilität nicht mehr aufhalten lässt. Was für Bosch freilich nicht von Nachteil sein soll.
stuttgarter-zeitung.de

09.12.2013 - 09:05

Franz von Holzhausen, Thomas Weber.

Franz-von-Holzhausen„Der i3 ist mehr ein IKEA-Möbelstück als ein Designmöbelstück. Ich bin da nicht sicher, ob der i3 die Grundansprüche an die Marke erfüllt.

Den Geschmack von Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen haben die Kollegen aus Bayern offenbar nicht so recht getroffen. Er findet das Design des i3 „ein bisschen merkwürdig und unkonventionell“.
autobild.de

thomas-weber„Es muss Ladesäulen geben und Wasserstofftankstellen, aber auch Park-Konzepte oder Car-Sharing-Angebote. Wir können zwar Elektroautos entwickeln, aber wenn sie keiner kauft, wird es kaum möglich sein, das Ziel zu erreichen.“

Bleibt eine Ausweitung solcher Angebote und der Infrastruktur aus, könnte der Anteil der E-Antriebe im Jahr 2020 nach Meinung von Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber „im Extremfall so gering wie heute bleiben“.
handelsblatt.com

14.10.2013 - 08:16

Thomas Weber, Julian Weber.

thomas-weber„Wir sind global aufgestellt und werden die am Anfang begrenzten Mengen dorthin liefern, wo es für uns am attraktivsten ist.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber macht klar, dass die Entscheidung, die Elektro-B-Klasse zuerst in den USA anzubieten, maßgeblich mit der mangelnden finanziellen Förderung von Elektroautos hierzulande zusammenhängt. Von der neuen Bundesregierung fordert Weber bessere politische Rahmenbedingungen.
wiwo.de

Julian-Weber„Wir sind erst dann am Ziel, wenn sich Kunden wegen des Komforts und des Fahrspaßes für ein Elektroauto entscheiden.“

Julian Weber, Leiter Innovationsprojekte bei BMW, formuliert das Ziel, die Reichweite bis zum Jahr 2020 mindestens zu verdoppeln.
tt.com

25.09.2013 - 08:59

Daimler-Vorstand Thomas Weber im Interview.

video-teaser-weberDaimler-Vorstand Thomas Weber zieht im Video-Interview mit electrive.net ein positives IAA-Fazit: „Elektromobilität geht jetzt in die Serie“, sagt er – und freut sich, dass nun „auch Wettbewerber kommen“. Im Gespräch mit Peter Schwierz erläutert Weber, warum die B-Klasse electric drive keinen Range Extender bekommt und der Plug-in-Hybrid die ideale Lösung für die Zukunft großer Limousinen ist. Zudem kündigt der Daimler-Forschungsvorstand ein induktives Ladesystem als „komfortable Mercedes-Lösung“ an.
hier Video anschauen >>

24.09.2013 - 20:58

Video-Interview: Thomas Weber, Daimler, zur Elektromobilität.

CMS-PartnergrafikProf. Dr. Thomas Weber, im Daimler-Vorstand verantwortlich für die Konzernforschung und die Entwicklung von Mercedes-Benz, beurteilt im Interview mit dem Branchendienst electrive.net die Lage der Elektromobilität im Herbst 2013. Und die bewertet der Daimler-Manager ziemlich positiv: „Elektromobilität geht jetzt in die Serie“, sagt Thomas Weber auf dem Fachkongress Elektromobilität am Rande der IAA 2013 und zeigt sich froh, dass mit der Messe ein Zeichen der „Aufbruchstummung in den Markt geht“. Im Gespräch mit electrive.net-Chefredakteur Peter Schwierz erläutert Weber, warum die B-Klasse electric drive keinen Range Extender bekommt, und feiert den Plug-in-Hybrid als ideale Lösung für die Zukunft großer Limousinen. Zudem kündigt Thomas Weber ein induktives Ladesystem als „komfortable Mercedes-Lösung“ an.

Weiterführende Links:

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2016/11/28/thomas-weber-michael-steiner-oliver-krischer/
28.11.2016 08:29