JLR & Chery machen China-Fabrik zu eMobility-Zentrum

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Jaguar Land Rover investiert im Rahmen seines Joint Ventures mit dem chinesischen Autobauer Chery sieben Mrd Yuan (knapp 900 Mio Euro), um den Standort Changshu, an dem derzeit 200.000 Verbrenner pro Jahr produziert werden, zu einem eMobility-Zentrum umzuwandeln.

Das Vorhaben umfasst neben einem Werk für elektrifizierte Antriebe und einer neuen Karosserie-Werkstatt auch die Errichtung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums und einer Teststrecke. Laut „Autocar“ ist erklärtes Ziel, die Fabrik in eine Forschungs- und Fertigungsstätte für alle zukünftigen Hybrid- und Elektroautos von JLR zu verwandeln. Gestemmt wird die Transformation von Chery Jaguar Land Rover Automotive, dem im November 2012 gegründeten Joint Venture von JLR und Chery.

Land Rover plant aktuell für das Jahr 2024 mit seinem ersten vollelektrischen Fahrzeug. Gerüchte, wonach Jaguar derweil zu einer reinen E-Auto-Marke umgewandelt werden soll, hatte der Mutterkonzern kürzlich dementiert, ließ aber wissen: „Unsere Zukunft ist elektrisch und wir haben bereits angekündigt, dass in nur zwei Jahren – ab 2020 – jedes neue Jaguar- und Land-Rover-Modell auch eine elektrische Option anbieten wird.“ Aber: „Wir haben nicht gesagt, dass es nur EVs sein werden.“ In der vorhersehbaren Zukunft würden neue Benzin- und Dieselfahrzeuge für viele Kunden immer noch die richtige Wahl darstellen. Auch würden sie für einen reibungslosen Übergang weiterhin benötigt, argumentiert Jaguar Land Rover.

Range Rover hat derweil vergangene Woche die zweite Generation des Kompakt-SUV Evoque vorgestellt und in diesem Zuge angekündigt, auch Varianten mit 48-Volt Mild-Hybrid anzubieten – und im Laufe von zwölf Monaten nach Einführung des überarbeiteten „kleinen“ Range Rovers auch eine Plug-in-Hybrid-Version.
autocar.co.uk, autonews.gasgoo.com

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