11.09.2019 - 13:24

E-Tretroller: Circ und Voi testen und expandieren

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Neues an der E-Tretroller-Front: Der Leihanbieter Circ hat ein Pilotprojekt in Berlin-Weißensee gestartet, um E-Tretroller auch in Berliner Außenbezirke zu bringen. Derweil kündigt die schwedische Verleihfirma Voi an, ihre Roller bis Ende des Jahres in 30 bis 35 deutschen Städten anzubieten.

Zunächst nach Berlin: Dort erweitert Circ sein Nutzungsgebiet in der Innenstadt um ein 5,5 Quadratkilometer großes „Inselareal“ in Weißensee. Neben der Tatsache, dass es sich dabei erstmals um einen Außenbezirk der Hauptstadt handelt, testet das Unternehmen in dem Gebiet künftig auch sogenanntes Hotspot-Parken, das Nutzer zum geordneten Abstellen der E-Tretroller rund um Bahnhöfe, an Tram-Haltestellen und an großen Straßenkreuzungen animieren soll. Die Idee: „Nutzer, die ihren Roller nach der Fahrt an festgelegten Plätzen abstellen, bekommen dafür als Belohnung eine Ermäßigung in Höhe von bis zu 50 Cent für ihre Fahrt“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung, die uns per E-Mail vorliegt. Durch diesen Anreiz sollen an Knotenpunkten möglichst viele E-Tretroller zur Verfügung stehen, ohne dass es einer manuellen Umverteilung bedarf.

Die Idee für die Weißenseer „Insellösung“ entwickelte Circ auf Initiative der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Dazu hat das Berliner Startup seinen Hauptstadt-Fuhrpark um 60 E-Tretroller erweitert. Das diese Woche gestartete Pilotprojekt ist auf zwei Monate angelegt und soll im November ausgewertet werden. Max Hüsch, Deutschland-Chef von Circ bezeichnet das Vorhaben als logische Konsequenz: Nachdem das Angebot in der Innenstadt sehr gut angenommen worden sei, gelte es im nächsten Schritt auch Stadtgebiete zu erschließen, in denen das Netz des öffentlichen Nahverkehrs weniger dicht ist. „Weißensee ist dafür ideal: Indem wir unser Geschäftsgebiet um eine kleine, abgeschlossene Insel erweitern, können wir hier testen, inwieweit die Berliner mit Circ tatsächlich von Zuhause zur nächstgelegenen Straßenbahnhaltestelle fahren und so für den gesamten Weg zur Arbeit das Auto stehen lassen.“

Erst vor wenigen Tagen hat Circ insgesamt 800 E-Tretroller in Bochum und Gelsenkirchen platziert. Die Berliner bezeichnen sich als einzigen Leihanbieter, der Stundenpakete anbietet: nämlich eine Stunde für 6 Euro, zwei Stunden für 9 Euro oder 24 Stunden für 20 Euro.

Unterdessen hat die schwedische Verleihfirma Voi gegenüber der „Wirtschaftswoche“ publik gemacht, ihre E-Tretroller bis Ende des Jahres in 30 bis 35 deutschen Städten aufstellen zu wollen und beim künftigen Betrieb auf eine Winterpause verzichten zu wollen. Im August 2018 in Schweden gestartet, ist Voi inzwischen in etlichen europäischen Ländern präsent. Bereits im Mai veröffentlichte das Startup ein Expansionspapier, das Aktivitäten in 150 Städten und Gemeinden umfasst und mit dem Roll-out einer Reihe verbesserter Elektro-Tretroller und E-Bikes verbunden ist. Ganz oben auf dem Expansionsprogramm stehen neben Deutschland auch Belgien, Polen und Italien steht kurz bevor.
wiwo.de, Infos per E-Mail

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Ein Kommentar zu “E-Tretroller: Circ und Voi testen und expandieren

  1. autarc

    Vorschläge ( an den Senat von einem Berliner Twizy-Fahrer )

    Die gesündeste Fortbewegung ist das Laufen, am besten 7 km täglich.
    Der Fußgänger und besonders Ältere ( Rollator,Rollstuhl ), die Schwächsten
    im Verkehr sollten wieder auf dem Fußweg frei und sicher laufen.

    So wie viele Radfahrer werden auch viele Rollerfahrer die Fußgänger
    nerven und gefährden, da hilft nur Regeln aufstellen und konsequent umsetzen.

    Vorschlag 1
    wer auf Fußweg erwischt wird kann ab dann 1 Monat laufen
    ( Rad oder Roller wird sofort für 1 Monat gegen Gebühr von 60,- € eingezogen )

    Vorschlag 2
    Wenn ich meinen Twizy in der Innenstadt parke kostet mich das für einen Tag
    je nach Zone 72,- € oder 24,- € , daher laufe ich oder nehme den ÖPNV.

    Auf der selben Fläche ( ausgemessen ) haben 5 ( Spaß ) Roller platz,
    also hier dann auch Parkgebühren, max 18,- € bzw. 6 ,- € pro Tag und Roller
    kassieren.

    Dasselbe sollte auch für alle im öffentlichen Raum abgestellten Fahrzeuge
    wie auch Fahrräder gelten
    ( Einführung Ident-Chip, hilft auch gegen Diebstahl )

    Vorschlag 3
    öffentliche Parkplatzfläche auf Klein / Mittelklasse, max 1,90 breite anpassen,
    wer ein dickes Auto braucht darf auf zwei Flächen parken und auch 2 x bezahlen

    autarc

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/09/11/e-tretroller-circ-und-voi-testen-und-expandieren/
11.09.2019 13:52