25.10.2019 - 10:40

Byton startet Vorserienproduktion des M-Byte

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Die chinesische Elektroauto-Marke Byton hat in ihrem Werk in Nanjing jetzt die Produktion der Vorserie ihres ersten Modells M-Byte gestartet, für das dem Hersteller bisher weltweit 50.000 Reservierungen vorliegen.

Laut der Mitteilung soll der M-Byte zu einem Einstiegspreis von 45.000 Euro exklusive Mehrwertsteuer und möglicher staatlicher Förderungen angeboten werden. Dieses Modell hat einen 200 kW starken Heckmotor und eine 72 kWh große Batterie (360 Kilometer Reichweite nach WLTP). Den Preis für das Allradmodell (300 kW, 95 kWh, 435 Kilometer) nennt Byton in der Mitteilung noch nicht.

Mit den jetzt teils noch in Handarbeit gefertigten Vorserienmodelle werden letzte Tests gemacht und die Produktion in Nanjing langsam hochgefahren. Die ersten Serienmodelle sollen Mitte 2020 an chinesische Kunden ausgeliefert werden. Ende 2020 will man dann auch Vorbestellungen aus Europa und Nordamerika annehmen, um dort Mitte 2021 mit den Auslieferungen zu starten.

Hierfür stellt Byton gerade schon die Weichen: In allen relevanten EU-Märkten werden aktuell Konzepte entwickelt und Verhandlungen mit den jeweils potenziellen Retail- und After-Sales-Partnern geführt. So wurden laut Byton vor wenigen Tagen bereits verschiedene Absichtserklärungen über eine strategische Zusammenarbeit unterschrieben – zum Beispiel mit Hedin Automotive in Schweden, der französischen BYmyCAR-Gruppe, Salvador Caetano aus Portugal und Modern Driving aus der Schweiz.

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„Wir haben auf der IAA Frankfurt und in den folgenden Wochen ein sehr positives Feedback auf den M-Byte erhalten“, sagt CEO und Gründer Daniel Kirchert. „Gleichzeitig werden wir auch durch die starke Entwicklung auf den verschiedenen europäischen Märkten in Richtung Elektrifizierung in unserem Konzept bestätigt. Diesen Schwung merken wir deutlich in den aktuellen Gesprächen mit Retail- und After-Sales-Partnern.“

Dabei plant Byton ein „hybrides Vertriebs- und Servicemodell“, dass zum einen über die eigenen Online-Kanäle der Webseite und App direkt über Byton abgewickelt werden soll, aber „offline“ mit Handelspartnern. „Der Kunde entscheidet und wählt seine Vertriebskanäle selbst aus“, sagt CCO Andreas Schaaf. „Je nach Markt wird es unterschiedlich viele Byton Places geben, welche in urbaner Lage die Marke und unsere Produkte erlebbar machen lassen. Diese Partner werden ihre eigene Infrastruktur und ihr eigenes Personal nutzen.“ Auch wenn der Kunde bei einem Handelspartner kauft, soll immer Byton der direkte Vertragspartner sein.

Bei den europäischen Märkten sind laut Schaaf Deutschland, die Benelux-Länder, aber auch Frankreich, die Schweiz und Großbritannien wichtig. Hier werde es „auf jeden Fall einen gestaffelten Roll-Out“ geben. Der mit Abstand wichtigste Markt wird aber Norwegen sein. Laut Schaaf liegen alleine aus dem skandinavischen Land bereits 14.000 Reservierungen vor.
Quelle: Info per E-Mail

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25.10.2019 10:26