06.05.2020 - 13:41

Twist Mobility: E-Sharingfokus auf kleine und mittlere Städte

Die EnBW hat zusammen mit der Berliner Bridgemaker GmbH das Startup Twist Mobility gegründet. Dabei handelt es sich um einen Anbieter für E-Fahrzeug-Sharing, der sich speziell an den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Städte und Gemeinden orientiert.

Die Initiatoren des neuen Unternehmens haben Sharing-Angebote im kleinstädtischen Raum als Angebotslücke identifiziert: „Die meisten etablierten Anbieter fokussieren sich ausschließlich auf die großen Städte und Metropolregionen. Angebote für Städte mit weniger als 100.000 Einwohnern oder noch kleiner gibt es kaum“, äußert Twist-Geschäftsführer Martin Cremer. Aber gerade in ländlichen Regionen sei ein breites Mobilitätsangebot mit entscheidend für die Attraktivität einer Gemeinde und die Lebensqualität.

Vor diesem Hintergrund stellt Twist Kommunen ein Komplettpaket zur Verfügung: Herzstück des Angebots ist eine stationsbasierte Flotte aus Elektroautos und -rollern, die auf festen, reservierten Stellplätzen zu finden sind und dort auch gleichzeitig geladen werden. Daneben kümmert sich der Anbieter auch um die Authentifizierung der Nutzer, die Abrechnung sowie um die Bereitstellung, Wartung, Reinigung und Reparatur der Fahrzeuge. Optional bietet EnBW zudem Ladeinfrastruktur-Lösungen an. Aktuell bestehen die von Twist bereitgestellten E-Auto-Flotten ausschließlich aus dem Modell Renault Zoe Z.E. 50. In Zukunft sollen jedoch auch andere Elektrofahrzeuge zum Zug kommen.

Pilot-Stadt für die erste Twist-Flotte ist ab Ende Mai die südwestlich von Ulm gelegene Stadt Ehingen. Zum Start werden dort zwei Renault Zoe platziert, die später um Elektroroller ergänzt werden sollen. Nutzer können die Fahrzeuge minuten-, stunden- oder tageweise buchen. Die Registrierung, Führerscheinvalidierung sowie der Bezahlvorgang erfolgen per App. Zum Aufladen unterwegs ist jedes Elektroauto zudem mit einer EnBW mobility+ Ladekarte ausgestattet.

Auf der Webseite des Angebots ist folgende Preisstaffel zu finden: Das Ausleihen der E-Autos ist für sechs Euro pro Stunde bzw. 45 Euro pro Tag möglich. Darin sind 200 Freikilometer enthalten, jeder weitere Kilometer kostet 16 Cent. Die E-Roller gibt’s für 10 Cent pro Minute oder 25 Euro pro Tag – bei unlimitierten Freikilometern. Wer das Angebot erstmals nutzt, muss eine einmalige Anmeldegebühr von zehn Euro zahlen, für die der Anbieter im Gegenzug 60 Freiminuten spendiert.

Kleine, stationsbasierte Sharing-Angebote werden derweil in Städten unterschiedlicher Größe durchaus auch von anderen Akteuren forciert. So schnürt etwa Smartlab seit Ende vergangenen Jahres Pakete, um seinen über 200 Stadtwerke-Partnern bei Ladenetz.de zu helfen, unkompliziert Carsharing-Angebote zu starten.
enbw.com

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