05.05.2021 - 13:16

eMobility update: Bestellstart Kia EV6, BMW und Ford wollen Feststoffakkus, Wallbox-Förderung erhöht

Herzlich willkommen zum „eMobility Update“. Das sind die neuesten Nachrichten aus der Welt der Elektromobilität: Kia nimmt Bestellungen für EV6 an ++ BMW und Ford investieren in Feststoff-Akkus ++ Wallbox-Förderung erneut aufgestockt ++ Tesla-Start in Grünheide doch früher? ++ Kulmbach öffnet Tiefgarage nun doch für Elektroautos ++

#1 – Bestellstart für Kia EV6

Der Kia EV6 kann ab sofort in Europa nun auch bei den Händlern vor Ort konfiguriert und bestellt werden. Aber Interessenten müssen sich wie schon beim e-Niro auf lange Lieferzeiten einstellen: Denn in der damit abgeschlossenen Reservierungsphase hat Kia in Europa bereits 7.300 Reservierungen für das neue Elektroauto eingesammelt. Insgesamt haben sich übrigens 33.000 Interessenten für den EV6 registriert. 7.300 von ihnen haben besagte Reservierung abgeschlossen – was laut Kia dem Dreifachen des ursprünglich für 2021 geplanten Verkaufsvolumens entspricht. Denn die Produktion des EV6 beginnt erst Mitte dieses Jahres.

#2 – BMW und Ford wollen Feststoff-Akkus

BMW und Ford investieren weiter in Feststoff-Akkus. Beide Autohersteller haben sich zusammen mit Volta Energy Technologies an einer Investitionsrunde des US-Feststoffbatterie-Spezialisten Solid Power beteiligt. Diese umfasst ein Gesamtvolumen von 130 Millionen US-Dollar. BMW und Ford haben nach eigenen Angaben damit auch bestehende, gemeinsame Entwicklungspartnerschaften mit Solid Power erweitert. Damit wollen sich die Hersteller entsprechende Feststoffbatterien für künftige Elektroauto-Generationen sichern. BMW arbeitet bereits seit 2017 mit Solid Power zusammen, Ford seit 2019. Die neue Serie-B-Finanzierung soll es Solid Power ermöglichen, „vollständige und vollwertige Automotive-Batterien zu produzieren“.

#3 – Wallbox-Förderung erneut erhöht

Das Bundesverkehrsministerium hat das Fördervolumen für private Wallboxen zum dritten Mal aufgestockt. Mit der erneuten Erhöhung umfasst das Budget nun 500 Millionen Euro. Geplant waren eigentlich nur 200. Der Grund für die insgesamt dritte Erhöhung liegt auf der Hand: Das Interesse ist weiterhin groß. Allerdings scheint sich das Tempo nun etwas verlangsamt zu haben: Denn zwischen der ersten Erhöhung auf 300 Millionen Euro und der zweiten auf 400 Millionen Euro lagen im Februar 2021 nur zwei Wochen. Jetzt sind immerhin 9,5 Wochen vergangen. Bislang sind nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums rund 385.000 Anträge für rund 470.000 Ladepunkte eingegangen.

#4 – Tesla-Fabrik doch nicht verspätet?

Nach Berichten über eine sechsmonatige Verzögerungen des Produktionsbeginns in der im Bau befindlichen Tesla-Gigafactory in Grünheide hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach diese Angaben nun in Frage gestellt. Der Minister geht davon aus, dass bereits deutlich früher das erste Model Y in der Fabrik gebaut werden kann. „Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie jemand eine Verzögerung von sechs Monaten annehmen kann“, sagte Steinbach gegenüber einem US-Portal. „Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, erwarte ich noch immer einen Produktionsstart im Spätsommer oder Frühherbst.“, so Steinbach weiter. Anfang der Woche hatte die „Automobilwoche“ unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, dass Elon Musk dem Grünheide-Team „ein halbes Jahr mehr Zeit“ gegeben habe.

#5 – Kulmbach: Doch E-Autos in Tiefgaragen

Im Februar hatte die Stadt Kulmbach eine Tiefgarage für Elektro- und Hybridautos gesperrt – nachdem dort ein Verbrenner-Auto in Brand geraten war. Die Meldung hat für Schlagzeilen und Aufregung gesorgt – auch bei uns. Nun folgt erfreulicherweise die Aufhebung des Verbots. Wie die Stadt mitteilt, dürfen Elektro- und Hybridautos ab sofort wieder in die betreffende Tiefgarage Stadtmitte sowie in das Parkhaus Basteigasse einfahren. Die Stadt habe für potentielle Brandunfälle fünf Löschdecken und ein Bergefahrzeug für den Fall eines Fahrzeugbrands beschafft. Von den Löschdecken verspricht sich Kulmbach, dass die Ausbreitung des Feuers auf nebenstehende Fahrzeuge effizient und in sehr kurzer Zeit verhindert werden kann. Gelöscht wird eine eventuell brennende Batterie damit zwar nicht, man schaffe durch ihren Einsatz aber Umstände, die einen Abtransport ermöglichen.

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