07.06.2021 - 11:58

eLoaded liefert Lade-Lösung für ADAC Opel e-Rally Cup

Beim neuen ADAC Opel e-Rally Cup wird mobile Schnellladeinfrastruktur von eLoaded zum Einsatz kommen. Den nötigen Ladestrom will Opel dem öffentlichen Mittel- oder Niederspannungsnetz beziehen und so auf Generatoren zur Stromerzeugung verzichten.

Die Herausforderung ist in diesem Fall, dass die Service Parks bei Rallye-Veranstaltungen teilweise an Orten ohne direkte Starkstrom-Anbindung gelegen sind – etwa auf einer Wiese. Da Opel angibt, dass Generatoren „in der Philosophie des ADAC Opel e-Rally Cup keinen Platz“ hätten, musste eine Lösung mobile Lösung mit Netzanbindung gefunden werden.

In einem Auswahlverfahren hat sich Opel für die Lösung von eLoaded aus Neusäß nahe Augsburg entschieden. Die eigentliche Auftragsvergabe liegt aber wohl schon ein paar Wochen zurück: Als eLoaded seinerseits die Ladelösung Anfang März vorgestellt hatte, gab das Unternehmen bereits an, noch in diesem Jahr „eine große europäische Rennveranstaltung“ auszurüsten.

Die Energie wird dabei vom öffentlichen Mittel- oder Niederspannungsnetz eingespeist und über ein sogenanntes DCBus-System an die Ladeeinheiten verteilt. Geladen werden kann mit bis zu 500 Ampere in einem Leistungsbereich von 200 bis 980 Volt.

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Die Ladestationen sind dabei nicht an einen festen Aufbau, etwa einen Lkw-Auflieger gebunden. Sie können frei im Feld und voneinander unabhängig platziert werden. Für Opel war offenbar noch ein anderer Punkt wichtig: „Anders als bei batteriebasierten Ladesystemen wird vollständig auf gefährliche Stoffe verzichtet, womit auch entsprechende Transportbeschränkungen entfallen“, heißt es in der Mitteilung der Rüsselsheimer.

Bei der für den Rallye-Einsatz angepassten eLoaded-System werden 18 Ladepunkte (also einer pro Service-Zelt) mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt aufgebaut – der Mittelstrom wird durch einen eigens für den Rallye-Einsatz adaptierten Transformator mit DCSource geleitet und verteilt. Pro Ladepunkt ergibt sich so eine Ladeleistung von bis zu 140 kW, wobei der Corsa-e Rally wie das Serienauto mit maximal 100 kW laden kann.

„Die Auswahl einer für die Bedürfnisse des ADAC Opel e-Rally Cup passenden Ladeinfrastruktur war ein aufwändiger Prozess, der entsprechend viel Zeit in Anspruch genommen hat“, sagt Opel-Motorsport-Direktor Jörg Schrott. „Einige Lösungen, die zunächst vielversprechend erschienen, zeigten in der Praxis Schwächen. Die mobile Ladeinfrastruktur von eLoaded ist klar das beste Konzept.“
opel.com

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