17.08.2021 - 10:41

ACM gewinnt Magna als Entwicklungspartner

Die ACM Adaptive City Mobility GmbH peilt offenbar die Massenproduktion des ACM City One für das Jahr 2024 an. Das in München ansässige Unternehmen und der Auftragsfertiger Magna haben einem Bericht zufolge eine Absichtserklärung unterzeichnet, den City One gemeinsam zur Serienreife zu entwickeln.

++ Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Sie finden die neuen Infos ganz unten. ++

ACM-Gründer und Vorstandschef Paul Leibold will den City One erstmals auf der IAA-Messe präsentierten, berichtet das „Handelsblatt“. Um mit dem Fahrzeug aus der Entwicklungsphase zu kommen, habe das Unternehmen eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die Testfahrzeuge sollen 2023 produziert werden, die Serienproduktion spätestens Anfang 2024 in Werken in Asien starten.

Einen Ausblick auf die Serienversion des unter Förderung des Bundes entstandenen modularen Elektrofahrzeugs und des dazugehörigen Ökosystems veröffentlichte ACM wie berichtet im Juni. Gleichzeitig gab das Unternehmen Kooperationen mit der Porsche-Tochter MHP sowie dem Ex-Automobilmanager Karl-Thomas Neumann bekannt.

Derzeit befinde sich das Unternehmen dem „Handelsblatt“-Bericht zufolge in einer neuen Finanzierungsrunde. ACM sei in Gesprächen mit mehreren strategischen Investoren, auch aus dem arabischen und dem asiatischen Raum. Leibold zufolge sei das Interesse sehr groß.

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Der City One ist das Resultat einer rund sechs Jahre währenden Entwicklungsarbeit – zunächst im Projekt Adaptive City Mobility 2 (ACM) aus dem Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität“, inzwischen in Regie der ACM GmbH. Der Stromer eignet sich laut Leibold vor allem für Ride-Hailing- und Shared-Mobility-Flotten – und zwar in Kombination mit einer B2B-Poolsharing-Plattform, die die Fahrzeugauslastung optimieren und die Energieversorgung rund um die Uhr sicherstellen soll. Für die Entwicklung der digitalen Plattform holte ACM die Porsche-Tochter MHP ins Boot.

Die im Juni vorgestellte neue Version des City One positioniert ACM in einer Nische – nämlich in jener für kleine, leichte und daher einfache und bezahlbare City E-Vehicle, die aufgrund ihres geringen Gewichtes mit Niedervolt betrieben werden können. Mit seinem modularen Aufbau lässt sich der 3,6 Meter kurze und bis zu 110 km/h schnelle ACM City One mit wenigen Handgriffen vom Pkw zum Transporter verwandeln, um entweder bis zu vier Passagiere oder Lasten mit einem Ladevolumen von bis zu 1.450 Litern zu transportieren. Ein Batteriewechselsystem in Kombination mit intelligentem Home Charging sollen vielseitige Einsatzmöglichkeiten des Stromers ermöglichen.

Update 19.08.2021: Wenige Tage nach dem „Handelsblatt“-Bericht hat ACM offiziell bestätigt, dass man Magna als Entwicklungspartner gewonnen hat. Ob Magna als Auftragsfertiger auch an der Serienproduktion des City One beteiligt sein wird, ist noch nicht bestätigt. Die aktuelle Vereinbarung betrifft die Serienentwicklung des Fahrzeugs.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels wurde Magna als Produktionspartner und nicht als Serienentwicklungspartner bezeichnet. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.
handelsblatt.com, automotiveworld.com (Update)

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17.08.2021 10:00