21.01.2022 - 12:38

Redwood startet bald mit Kupferfolien-Produktion

Das von Ex-Tesla-CTO JB Straubel gegründete Unternehmen Redwood Materials will noch im ersten Halbjahr 2022 seine Anlage für die Produktion von Anoden-Kupferfolien im Tahoe Reno Industrial Center in Nevada in Betrieb nehmen und mit der Auslieferung an Kunden beginnen.

Dass Redwood in Kürze mit der Produktion solcher Folien aus Recyclingmaterial beginnen wird, hatte sich bereits abgezeichnet. Anfang des Monats hatte Panasonic auf der CES angekündigt, dass man noch im ersten Halbjahr Kupferfolien von Redwood in der Anoden-Produktion in der zusammen mit Tesla betriebenen Gigafactory 1 in Nevada einsetzen wolle.

Redwood Materials hatte im vergangenen Jahr eine Erweiterung seines Geschäftsbereichs über das reine Batterierecycling hinaus angekündigt, auch die Produktion von Anodenfolien. Bisher war aber der Standort dieser Anlage nicht bekannt, laut der Ankündigung vom September sollte das bis Anfang 2022 geschehen. Nach dem Bekanntwerden des Panasonic-Deals überrascht auch der Standort nicht: Die Gigafactory 1 befindet sich ebenfalls im Tahoe Reno Industrial Center, also in unmittelbarer Nähe.

Wie Redwood mitteilt, soll die Kupferfolienproduktion in den nächsten Jahren auf 100 GWh gesteigert werden – genug für mehr als eine Million Elektrofahrzeuge. In Nevada wird das Unternehmen nicht nur die Anodenfolien herstellen: Der Standort wird auch den hydrometallurgischen Recyclingbetrieb von Redwood beherbergen, der es dem Unternehmen ermöglicht, Kupfer aus recycelten Batterien in einem geschlossenen Kreislauf direkt in die Kupferfolienproduktion einzuspeisen.

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Mit der US-Produktion von Anodenfolien will Redwood auch die Nachhaltigkeit des Produkts erhöhen, nicht nur durch das Recycling. Die überwiegende Mehrheit der Anodenfolien wird derzeit in Asien hergestellt – mit entsprechend langen Transportwegen in die USA oder nach Europa. „Durch die Lokalisierung von Kupferfolie in den USA machen wir dieses Produkt nachhaltiger und senken gleichzeitig die Kosten und Risiken in der Lieferkette“, so das Unternehmen. „Allein durch die Lokalisierung dieses Produkts wird Redwood jedes Jahr mehr als 5.500 Tonnen CO2 einsparen.“

Redwood Materials wurde 2017 vom damaligen Tesla-CTO JB Straubel gegründet, seit seinem Ausscheiden bei Tesla kümmert sich Straubel in Vollzeit um das Recycling-Startup. Inzwischen hat das Unternehmen nicht nur mehrere hundert Millionen Dollar von Investoren eingesammelt, sondern auch zahlreiche Kooperationen geschlossen – etwa mit dem Batteriezellhersteller Envision AESC oder Ford, um Produktionsabfälle aus der Zellherstellung des Joint Ventures BlueOvalSK aufzuarbeiten.
redwoodmaterials.com

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