EnBW nimmt 28 HPC-Ladepunkte an Berliner Bauhaus-Filialen in Betrieb

Die EnBW und Bauhaus haben im Rahmen ihrer deutschlandweiten Zusammenarbeit das Schnellladeangebot in Berlin um insgesamt 28 weitere HPC-Ladepunkte verdichtet. Die 14 neuen Ladesäulen verteilen sich auf fünf Bauhaus-Filialen in der Hauptstadt.

Bild: EnBW, Fotograf Endre Dulic

Damit erhöht die EnBW die Anzahl ihrer ultraschnellen Ladepunkte in Berlin um ein Drittel – bisher waren 56 HPC-Ladepunkte im Stadtgebiet in Betrieb betrieben. Mit den 28 Ladepunkten, die im Rahmen der 2021 geschlossenen Kooperation mit Bauhaus entstanden sind, sind es ab sofort 84 ultraschnelle Ladepunkte.

In Berlin stehen E-Autofahrer*innen jetzt an den beiden Bauhaus-Fachcentren am Kurfürstendamm 129A und in der Schnellerstraße 139 jeweils acht EnBW-Schnellladepunkte zur Verfügung – also jeweils vier Ladesäulen mit zwei Ladepunkten. An den drei weiteren Bauhaus-Filialen an den Freiheitswiesen 6, am Brunsbütteler Damm 144 und am Nahmitzer Damm 26 sind es jeweils vier HPC-Anschlüsse – verteilt auf zwei Säulen. Zu einer Überdachung der Ladesäulen macht die EnBW keine Angaben.

Übrigens: Die bereits seit Mai dieses Jahres geöffneten Hochleistungsladepunkte am Kurfürstendamm 129A werden laut der Mitteilung „sehr gut von Kund*innen angenommen“ – der Standort ist bereits jetzt unter den 50 meistgenutzten EnBW-Schnellladestandorten. Die weiteren Berliner Standorte sind erst in den vergangenen Wochen in Betrieb gegangen.

Bei den Säulen handelt es sich jeweils um den Alpitronic Hypercharger HYC300. Dieses Modell ermöglicht das Laden mit bis zu 300 kW, wenn nur einer der Ladepunkte belegt ist. Nutzen zwei Elektroautos gleichzeitig eine Säule, wird die verfügbare Ladeleistung in 75-kW-Schritten auf die beiden Ladepunkte verteilt.

Die EnBW rechnet vor, dass damit bereits ein 20-minütiger Einkauf bei Bauhaus ausreiche, „um je nach Fahrzeug bis zu 400 Kilometer Reichweite zu laden“. Da nur wenige Modelle das Maximum von 300 kW in der Praxis ausnutzen können, sind diese 400 Kilometer meist nicht erreichbar – dennoch kann in 20 Minuten deutlich mehr Energie nachgeladen werden, als für die durchschnittliche tägliche Fahrtstrecke benötigt wird.

Mit dem Angebot, während eines Einkaufes nachladen zu können (oder mit kurzer Wartezeit), will die EnBW diejenigen ansprechen, die keine Wallbox zuhause haben. „E-Autos laden im Alltag meist nebenbei, wo sie ohnehin stehen“, erklärt Volker Rimpler, Leiter Bau & Rollout E-Mobilität bei der EnBW. „Das verdeutlicht auch unsere Zusammenarbeit mit Bauhaus. Während Kund*innen dort einkaufen, lädt ihr Auto am Schnellladepunkt der EnBW vor der Tür auf. Die zusätzliche Fahrt zur Tankstelle entfällt.“

Sebastian Kny, Projektleiter Bau- und Planungsabteilung sowie verantwortlich für die Themen Ladeinfrastruktur und E-Mobilität bei Bauhaus ergänzt: „Nachhaltiges Handeln gehört zu den zentralen Zielen von Bauhaus. Dies gilt auch für den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur. Mit dem zusätzlichen Ladeangebot der EnBW können wir unsere Kund*innen ideal dabei unterstützen, die eigene Mobilität nachhaltiger zu gestalten und bieten gleichzeitig einen Mehrwert, der das individuelle Einkaufserlebnis weiter steigert.“

enbw.com

2 Kommentare

zu „EnBW nimmt 28 HPC-Ladepunkte an Berliner Bauhaus-Filialen in Betrieb“
Reiß, Günter
17.11.2023 um 20:34
Eine feine Sache mit den zusätzlichen EnBW Ladesäulen. Ich besitze eine EnBW Ladekarte und App, meine Frage wäre, wo kann ich damit laden, außer an EnBW Ladesäulen bzw.mit wem kooperiert EnBW ? Vielen Dank
Steffen Kosul
19.11.2023 um 10:28
Einfach auf der EnBW-Website (https://www.enbw.com/elektromobilitaet/unterwegs-laden) oder in der App nachschauen. Die EnBW spricht selbst von 500T Ladepunkte in ganz Europa, also fast überall. Man sollte sich wohl eher fragen: Wo kann man nicht mit der EnBW.Karte laden? Da fällt mir doch spontan nur Tesla-Supercharger ein.

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