Pfalzwerke bauen Schnelllader an 40 Obi-Filialen

Die Pfalzwerke und die Baumarktkette Obi forcieren den Ausbau von Schnellladeinfrastruktur für Elektroautos. 40 gemeinsame Standorte sind aktuell in Planung, 15 davon bereits in Betrieb oder in der Umsetzung.

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Bild: Pfalzwerke

Der erste Schnelllade-Standort aus der Partnerschaft ist bereits eine Weile in Betrieb, konkret seit Juli 2023 an der Filiale in Leipzig-Probstheida. Die Pfalzwerke, eigentlich im Kern in der namensgebenden Region als Energieversorger aktiv, hat die Elektromobilität als strategisches Geschäftsfeld erkannt und ist bereits deutschlandweit nach eigenen Angaben unter den Top Acht der Ladepark-Betreiber.

In der aktuellen Partnerschaft mit Obi sollen nach derzeitigem Stand 40 Ladeparks mit durchschnittlich sechs Ladepunkten entstehen. „Kurz- und mittelfristig“ könnten 96 Obi-Standorte in Deutschland mit Schnellladeinfrastruktur ausgestattet werden, wie es in der Mitteilung heißt. Dabei gibt es jedoch die Herausforderung, dass Obi nur ein Teil der Standorte selbst gehört, der Rest ist gemietet. Leipzig-Probstheida ist etwa so ein Mietobjekt, der erste Pfalzwerke-Ladepark an einer Obi-eigenen Filiale wurde im Dezember 2023 in Freiburg-Nord eröffnet. „Die schnelle und unkomplizierte Umsetzung seitens der Pfalzwerke schätzen wir sehr“, so Daniel Köhn, Principal Expansion Real Estate, über die Partnerschaft.

Die Pfalzwerke übernehmen dabei nicht nur den Betrieb der Ladeinfrastruktur, sondern bieten bereits ab der Planung und dem Bau alles aus einer Hand an. „Obi und Pfalzwerke verbinden gemeinsame Ziele: Wir wollen Schnellladeinfrastruktur dort errichten, wo die Menschen im Alltag unterwegs sind. Warum die Zeit nicht doppelt nutzen und beim Einkaufen im Baumarkt schnell und bequem das Auto aufladen? Damit schaffen wir mehr Flexibilität, flächendeckende Verfügbarkeit und letztendlich Vertrauen für den Umstieg zur E-Mobilität“, sagt Florian Dommel, Bereichsleiter E-Mobility Pfalzwerke.

Die Ladeparks auf den Parkplätzen der Baumärkte sind jeweils so angelegt, dass sie auch außerhalb der Laden-Öffnungszeiten genutzt werden können. Geladen werden kann etwa mit der Pfalzwerke-Ladekarte oder auch über die gängigen Roaming-Anbieter – zu den jeweiligen Konditionen.

Aber nicht nur die Obi-Filialen werden von den Pflazwerken elektrifiziert, sondern auch andere Standorte des Unternehmens. So gibt es jetzt auch am „Store Support Center“ von Obi, einem Zentralstandort in Wermelskirchen, Ladestationen für die E-Autos von Mitarbeitenden und Gästen.

Die Pfalzwerke arbeiten beim Aufbau von Schnellladeinfrastruktur auch eigenständig, aber auch viel mit Partnerschaften. So gibt es etwa Kooperationen mit Hornbach, Pflanzen Kölle und Decathlon, um nur einige Beispiele zu nennen.

Quelle: Info per E-Mail

3 Kommentare

zu „Pfalzwerke bauen Schnelllader an 40 Obi-Filialen“
Ben C.
07.06.2024 um 10:33
"Die Ladeparks auf den Parkplätzen der Baumärkte sind jeweils so angelegt, dass sie auch außerhalb der Laden-Öffnungszeiten genutzt werden können."Was im Falle meines örtlichen Obi schon mal Quatsch ist. Die machen 50m vorher ne Schranke runter, du kommst nach Ladenschluss also nicht mal in die Nähe der Lader.
Baburske
07.06.2024 um 11:48
Genau der richtige Ansatz. Alles unter dem Motto ,,Steht er, dann läd er". Das gleiche machen die Pfalzwerke auch bei den Globus Märkten.
IchfahreTesla
07.06.2024 um 18:31
Na klar, 79 Cent pro KW/H !!! Da lade ich nach dem Einkauf lieber zuhause. PS: Jeder Supercharger ist günstiger.

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