97 Prozent der Juli-Neuzulassungen in Norwegen sind E-Autos

9.291 Elektroautos wurden im Juli in Norwegen neu zugelassen. Sie kamen auf einen Rekord-Marktanteil von 97,2 Prozent. Im Modellranking lag im Juli einmal mehr das Tesla Model Y auf Platz 1.

Bild: Tesla

Extrem hohe Elektroauto-Marktanteile sind in Norwegen längst zur Gewohnheit geworden, schließlich lag im Zeitraum Januar bis Juli 2025 der Elektroanteil an den Neuzulassungen bei 94,1 Prozent. Doch in keinem Monat bisher waren sie so hoch wie im Juli: 9.291 Elektroautos bei 9.563 Neuwagen insgesamt bedeuten mit 97,2 Prozent einen neuen Bestwert. Zum Vergleich: Im Juli 2024 waren es noch 91,9 Prozent.

Das heißt natürlich auch: Nur noch 272 Neuzulassungen hatten keinen rein elektrischen Antrieb an Bord – offiziell sind die 9.291 Neuzulassungen „emissionsfreie“ Fahrzeuge. Da in Norwegen die Brennstoffzellenautos aber keine Rolle spielen, handelt es sich praktisch nur um Batterie-elektrische Autos. Zu den Elektroautos kamen im Juli noch 101 Plug-in-Hybride, 60 Vollhybirde, 86 neue Dieselautos und 25 reine Benziner. Die Hybride (PHEV und HEV) kamen somit auf 1,7 Prozent Marktanteil, die Diesel auf 0,9 Prozent und die Benziner auf 0,3 Prozent der Neuzulassungen.

Im laufenden Jahr sieht die Verteilung recht ähnlich aus, die Hybride schneiden da aber noch etwas besser ab. Sie haben in den ersten sieben Monaten von 2025 4,3 Prozent (nach 10,7 Prozent im Vorjahreszeitraum) ausgemacht, die Diesel 1,3 Prozent (2024: 2,7 %) und die Benziner bei 0,4 Prozent (2024: 1,0 %). Die reinen Elektroautos haben mit 94,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (85,6 %) nochmals deutlich zugelegt.

Traditionell ist der Juli in dem reinen Import-Markt Norwegen ein eher ruhiger Monat. In diesem Jahr lagen die Neuzulassungen aber 48 Prozent über dem Vorjahr – was vor allem an den E-Auto-Neuzulassungen lag. Øyvind Solberg Thorsen vom norwegischen Straßenverkehrsinformationsrat (OFV) weist aber darauf hin, dass viele im Juli zugelassenen Pkw schon länger bestellt waren, aber nun erst ausgeliefert wurden. Insgesamt spürt der norwegische Automarkt eine Erholung und die Effekte von zahlreichen Rabattaktionen der Hersteller.

Im Juli sind die Neuzulassungen auch spürbar gleichmäßiger verteilt als etwa im Juni. Damals hat das Tesla Model Y mit 25 Prozent Marktanteil und über 5.000 Neuzulassungen dominiert. Auch im Juli liegt der in Grünheide gebaute Tesla vorne, allerdings nur mit 715 Neuzulassungen oder 7,5 Prozent Marktanteil. Es folgen der Skoda Enyaq (574), der VW ID.4 (408) und der BYD Sealion 7 (380). Da es der Ford Explorer zum ersten Mal in die Top Ten geschafft hat, basieren zusammen mit den VW-Modellen ID.3 und ID.7 die Hälfte der Modelle auf dem MEB.

ofv.no, ofv.no (beide auf Norwegisch)

30 Kommentare

zu „97 Prozent der Juli-Neuzulassungen in Norwegen sind E-Autos“
Reinhold
01.08.2025 um 18:41
Super für Norwegen.... In Deutschland trauen sich nur wenige... sie fürchten die Rache der Bundesregierung. Rache = Steuern, Steuern Netzentgelde, staatliche Umlagen,... und vieles mehr
Andrei
06.08.2025 um 08:07
Ja, Norwegen hat eine extrem hohe BEV-Quote in den Neuzulassungen erreicht. Aber in absoluten Zahlen gesehen ist Norwegen ein sehr kleiner Markt. Im gleichen Zeitraum wurden in Deutschland über 48.000 BEVs neu zugelassen. Das sind ca. 5x so viele im vermeintlich zurückhaltenden Deutschland wie im progressiven Norwegen.
Gunnar
02.08.2025 um 07:50
die Rache der Bundesregierung? Was is denn das für ein schräger Kommentar? Und auch ziemlich haltlos und entbehrt jeder Grundlage. In Deutschland werden deswegen so wenig E-Autos verkauft, weil hier jahrelang das E-Auto schlecht geredet wurde durch die Verbrennerlobby. Es existieren immer noch eine ganze Menge Falschaussagen, die schon längst wiederlegt wurden.
Michael
04.08.2025 um 11:26
Richtig... Aber: Die CDU/CSU zählt zur verbrennerlobby
Thomas Jordan
02.08.2025 um 11:33
In Norwegen werden auf nicht-elektrische Fahrzeuge so hohe Steuern auf den Kaufpreis aufgeschlagen, dass sonst zu teure Batteriefahrzeuge im Vergleich günstiger sind.
Aztasu
02.08.2025 um 21:34
In Norwegen werden auf Fahrzeuge unter 500k NOK, ca. €42k keine Mehrwertsteuer erhoben was einfach 25% des Preises ausmacht
Aztasu
03.08.2025 um 11:00
Natürlich nur bei reinen E-Autos. Man macht Verbrenner also nicht wirklich teurer sondern E-Autos günstiger
Erri Alset
04.08.2025 um 07:28
Du hat vergessen gegen Tesla zu bashen!!! Gehts dir nicht gut? Ich mach mir Sorgen!
VW-ID-FanBoy
04.08.2025 um 18:53
Genau -100% was für ein neutraler Beitrag vom China Auto "FanBoy" und Nr. One Tesla Hater hier :DMal keine schlechten Tag gehabt?Als ich letztens das REAL Test Video von den Chinesen gehen habe, in dem durch die Bank weg alle vom guten Aztasu Tesla Hater hier und auf anderen Plattform so hoch gelobten Marken so dermaßen schlecht abschnitten das das Video nur durch eine Leak veröffentlich werden konnte, musste ich auch schmunzeln.Aber ja Tesla ist ja so technisch veraltet :D Aztasu hat einfach so viel Erfahrung, diese Tests müssen FAKE NEWS sein.
J. Paulus
02.08.2025 um 16:00
Die Norweger haben ein Ziel und alle helfen mit, dieses zu erreichen, während unsere Automobil Industrie sich im Kreis zu Tode fährt. Jüngstes Beispiel Porsche kündigt ein neues SUV für 2028 an. Wenn die Chinesen ihre Elektro Flotte bei uns rein drücken, wird es laufen wie mit der jetzt fast toten PV Industrie. Wenn dann auch 85 % Marktanteil wie in der PV Industrie erreicht werden, ist unsere Auto Industrie genauso tot. Dummheit wird bestraft!
Allister
02.08.2025 um 16:16
In Norwegen ist Strom rund zwei Drittel billiger als in Deutschland. In Deutschland kann die Schnellladesäule schon mal teuer kommen, als eine Tankfüllung Benzin. In Norwegen wird keine Mehrwertsteuer auf bev erhoben. In Deutschland ist selbst die im Vergleich mickrige Förderung weggefallen. Und vielleicht das wichtigste, Norweger sind im Schnitt (!) mehr als doppelt so vermögend wie Deutsche.
Robert
02.08.2025 um 17:05
Hat schon einmal jemand darüber nachgedacht, dass der Strom in Norwegen fast nichts kostet? Eben deshalb werden in Norwegen auch so viele Rechenzentren gebaut. Wasserkraft kostet dort nahezu nichts. In Deutschland jedoch ist es so, dass man mit Benzin oder Diesel billiger fährt, als mit Strom. Soll man etwa ein Stromkabel von seiner Mietwohung im 5 Stock nach unten auf den Parkplatz der Straße verlegen? Die Menschen werden in Deutschland von den Energiekonzernen abgezockt.Kann doch jeder selbst ausrechnen, was es kostet, wenn ein E-Auto 18 kWh Strom auf 100 Km braucht. 80 Cent pro kWh an Schnellladestationen - dann muss ja ziemlich bescheuert sein, sich ein E-Auto in Deutschland zu kaufen. Würde der deutsche Autofahrer nur 5 Cent pro Kilowattstunde zahlen müssen, wären die Verkaufszahlen für E-Autos in Deutschland auch bei 97 %.
Robert S.
04.08.2025 um 11:27
Wer sein e-Auto immer zu 80ct/kWh lädt, macht etwas falsch. Hier mal eine interaktive Karte Deutschlands, wo das ad-hoc Laden (also ohne Abo und/oder Verträge mit Anbietern) unterhalb 50 cz/kWh möglich ist: https://www.google.com/maps/d/u/0/viewer?mid=1L-gatZq7W4lZzdrfLLAK3AVUoc8lKNo&ll=50.916147451952334%2C10.009222699999984&z=6&entry=yt
Micha
04.08.2025 um 10:30
Niemand, wirklich niemand muss für 80ct/kWh laden. Das sind Fantasiepreise für Ad-Hoc oder Roaming, die höchstens von Dienstwagenfahrern genutzt oder Leuten, denen das egal ist, weil sie eh nur alle Jubeljahre mal auswärts laden.
Berti
04.08.2025 um 09:46
Genau, 80% der Deutschen wohnen im 5. Stock.
Klaus
04.08.2025 um 08:36
Lieber Robert,genau solche Kommentare, wie der Ihre sind mit verantwortlich für die in Deutschland sehr zögerliche BEV Verbreitung!Sicherlich sind die Ladestrompreise insgesamt eher zu hoch und der Markt der Ladeanbieter noch ziemlich "raubritterhaft". Vergleichbar mit den Mobilfunktarifen in der Anfangsphase.Die von Ihnen angeführten 80ct /kWh stellen einen vermeidbaren Spitzenwert dar Da können Sie den deutlich höheren Spritpreis an AB-Tankstellen dagegensetzen und es paßt wieder. Also reine negative Stimmungsmache, die Sie verbreiten.Mit minimalem Aufwand wären Sie immer in der Lage, für max ~ 50ct zu laden. Einfach positiv denken, ein wenig Augen auf und losfahren. Es gibt keine Ausrede!
Hans
04.08.2025 um 13:13
Bei allem hate: Wo er recht hat, hat er recht. Wäre der Strompreis bei 5ct. wären die Zulassungszahlen für E-Autos auch bei 97%. So ist es einfach. Und kann ja sein, dass man gerade noch so günstiger fährt, wenn man ein sparsames Auto hat und ein Abo bei Tesla oder Ionity. Aber eben auch nur dann. Gibt genug Konstellationen, wo es schon ganz schön knapp wird. Ich bin Unternehmer, mit Dienstagenförderung und Sonderabschreibung dieses Jahr kann ich mir das schon ganz gut schönrechnen. Und ich mach das auch, weil ich einfach Bock auf Elektro hab. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Rechnung ganz schön knapp wird und für private meist gar nicht aufgeht. Und nein, es wohnt nicht jeder im 5. Stock, aber es reicht in der Stadt ja auch die Mietwohnung im Erdgeschoss um nicht laden zu können. Bei mir vor dem Fenster gibt es nicht einmal Parkplätze, ich könnte auch das Kabel nicht aus dem 5. Stock hängen. Es bleibt dabei, solange der Strom so teuer ist, kann es sich nicht durchsetzen. Wir bräuchten jetzt 100% E-Autos in der Zulassung, damit in 20 Jahren kaum noch Verbrenner auf der Straße sind. Stattdessen haben wir immer noch 80% neue Verbrenner die dazu kommen, und das ist eine Katastrophe. Meinetwegen muss der Strom heftig mit Steuergeld subventioniert werden, mir egal. Aber wird nur mit günstigem Strom klappen. Oder mit Öl, Gas und Benzin, was irre teuer ist + C02 Preise. Aber wir gut das funktioniert sehen wir ja seit Jahren.
Andre
02.08.2025 um 20:56
Die Norweger zahlen auch erheblich weniger pro kWh und der Sprit ist teurer wie in Deutschland, dann regelt sich der Markt von alleine. Wir haben auch eine erhebliche bessre Ladeinfrastukur dort erlebt. .
one.second
03.08.2025 um 00:47
Wow, so wenige Kommentare hier und trotzdem gleich zwei Mal die Falschbehauptung, Strom wäre in D pro Kilometer teurer als Diesel oder Benzin. Das ist einfach nicht wahr.
Frank
04.08.2025 um 08:42
Generell es zu behaupten ist natürlich Quatsch. Aber wenn die Bedingungen ungünstig sind, kann das wirklich so passieren. Ich habe beide Antriebsvarianten zu Hause. In der Anfangszeit hatte ich keine Wallbox und eigene PV-Anlage. Mein Fabia braucht 6.5l/100Km macht bei 1,73€/l --> 11,25€/100Km. Bekannte haben einen mehr als 20 Jahre alten Saugdiesel aus dem gleichen Konzern mit 4,5l/100Km mit 1,68€/l --> 7,56€/100Km. Ich war schon einmal gezwungen als Adhoc Lader für meinen Tesla 0,79€/KW mit 16,8KW/100Km also 13,27€/100Km zu bezahlen. Es sind also nicht unbedingt Falschbehauptungen. Jetzt fahre ich für unter 1€/100Km mit selbst erzeugtem Strom aus meiner PV-Anlage mit 5,5ct/KW. Also wenn die Umstände es mir nicht gestatten, die hohen Mehrkosten eines E-Autos durch deutlich niedrige Energiekosten wieder "Reinzufahren", dann hätte ich mir auch kein E-Auto zugelegt. Ein weiteres K.O.-Kriterium wäre auch ein Komfortproblem. Wenn ich auf Fremdladen angewiesen bin, möchte ich dann nicht noch einmal nachts raus, um das Fahrzeug von der Ladesäule wegzufahren und mir noch einen Parkplatz zu suchen. E-Auto macht dann keinen Spaß mehr. Für mich gibt es nichts besseres als E-Auto fahren, aber das gilt nicht für alle und die Menschen stimmen in Ihrer jeweiligen Situation mit dem Geldbeutel ab.
Andreas
04.08.2025 um 08:03
Da muss ich one.second aber definitiv Recht geben. Einzig und alleine, wenn an einem DC-Charger geladen wird, ist der Preis pro 100km (und auch nur die Energiekosten) etwa gleich zu Benzin. Alle anderen Ladevorgänge an AC-Ladestationen sind billiger. Und auch die Nebenkosten sind beim Elektro billiger, oder nicht vorhanden (keine KFZ-Steuer, kaum Service, ...).
Matthias
03.08.2025 um 16:07
Wie immer: hier sind eigentlich nur noch die restlichen % interessant die keine reinen BEV sind: welche Marken und Modelle sind das, und gibt es dafür Alternativen als BEV oder nicht? Günstige Kleinwagen wie Suzuki Swift, Geländewagen, der eine oder andere 12-Zylinder-Bolide?
Frank
04.08.2025 um 10:18
Oberklasse: Lucid Motors, AIR Grand Touring o. Sapphire ? Gelände: F150 Lightning ? (zumindest geländefähiger) Günstiger Kleinwagen: da sieht es sehr schlecht aus. Weiß die EU durch Protektionismus zu verhindern., was sie ja selbst anderen Wirtschaftsräumen gerne mal auch vorwirft. Also nicht schüchtern sein. Umstieg auf BEVs. Ich habe es nicht bereut. Seit 2019 M3P zu 1€/100KM (selbsterzeugter PV-Strom), Steuererlass für 20 Jahre, THG Quote jedes Jahr, bis heute nichts für den Service bei Tesla bezahlt (ungelogen). für Profiltiefenfeststellung und Wischwaschwasser nachfüllen muss man nicht Luft- und Raumfahrt- technik studiert haben. Das gilt auch für den Innenraumfilter. So kann der Mehrkostenanteil beim Erwerb wieder "reingeholt" werden, bei Fahrleistungen die wirklich Spaß machen. (Vmax und a) Letzter Batteriecheck bei einem 6 Jahre alten Akku = 90%. Die Degradations- Kurve ist vom Typ her eine Wurzelfunktion, d.h. der Abbau wird eher langsamer sich fortsetzen. Bei entsprechender Fürsorge sollte der Akku 15 Jahre locker halten.
Gregor
03.08.2025 um 18:19
Norweger tun,was für ihre Nation gut ist. Deutsche können nur jammern, Ausreden suchen und andere die Schuld geben. :(
Andre RF
11.08.2025 um 12:34
Denkt man auch nur als Außenstehender, hier gibt es auch Tafeln und Reich sind auch nur die wenigsten, der Normalbürger hat auch einen Arsch voll Schulden, klar der Strom ist billig, der Rest eben nicht und eine Regierung denkt nur kurz vor der Wahl ans Volk, so wie jetzt wo sie sich alle wieder mit versprechen überbieten.
Michael
04.08.2025 um 09:01
Norwegens Reichtum basiert auf Öl und Gasförderung und deren Verkauf . Dazu gibts dort keine Massenmigration in die Sozialsysteme , keine teursten Zufalls Energien , keine Massenabwanderung der Industrie .
Berti
04.08.2025 um 13:29
Den Norwegern ist zum einen bewußt, dass sie sowohl bei Öl- und gas als auch beim Strom nicht von anderen Ländern ( und Despoten) abhängig sind. Aber Öl und Gas sind endlich. Also irgendwann sind sie gezwungen etwas zu ändern. Diejenigen, die hier zu lange warten, werden dann die steigenden Preise zu spüren bekommen und müssen dann nochmals investieren (Ist wie Miete oder Eigenheim. Wer nur Miete zahlt, lebt jetzt vermeintlich günstiger. Langfristig aber nicht, da durch Verknappung des Wohnraums die Mieten steigen. Erst wenn er sich entscheidet, aus diesem Karusell auszusteigen und zu investieren, kommt er raus)
Juliane
06.08.2025 um 18:55
Mieten vs. Eigenheim ist viel komplexer und vielfältiger als nur "Eigenheim ist langfristig günstiger". Bitte nicht immer wieder die Märchen der Banken, Sparkassen und Kreditgeber wiederholen. Mieten kann Sie günstiger kommen, wenn Sie Ihr Geld am Finanzmarkt für sich arbeiten lassen, und Ihre Nettogewinne weit über dem hypothetischen Wertzuwachs einer Immobilie liegen. Wenn Sie Ihr Vermögen in Immobilien setzen, ist es gleichzeitig "totes" (= gebundenes) Kapital. Zudem ist Wohnraum nicht knapp, sondern ungleich über die Regionen verteilt.
Martin
04.08.2025 um 12:03
Sehe ich auch so. Norwegen nutzt seine Ressourcen und legt die Erträge klug an, z.B. in seinem Staatsfond. In Deutschland haben wir völlig andere Voraussetzungen und erheblich größere Herausforderungen. Was die E-Mobilität angeht, bleibt von dem erkennbaren politischen Willen der Ampel-Regierung wohl nicht viel übrig. Ein Kippen des Verbrennerverbots ist absehbar und damit einhergehend vermutlich auch ein reduziertes Engagement in Forschung und Entwicklung, vor allem in Sachen Batterie. Man kann nur hoffen, dass es nicht so krass wie in den USA kommen wird. China wird diese Fehlentwicklung zu nutzen wissen, es hat im Gegensatz zur EU eine langfristige Strategie, die es konsequent anwendet. Wenn ich mir die Anmerkung erlauben darf: Gäbe es hier den festen politischen Willen zur Unterstützung der E-Mobilität, würde man mit einem BAB-Tempolimit den Verbrennern einen wichtigen Wettbewerbsvorteil entziehen: dem unbekümmerten Schnellfahren. Und das, ohne den Haushalt zu belasten.
Reinhold
29.08.2025 um 11:49
Toll einfach toll.... komme gerade aus Norwegen mit meinem Model-S (18Kw/100km) Und ja es gibt kaum noch Tankstellen für Verbrenner, und die die es noch gibt haben für 2 Euro/ Litter nur noch 1 Sorte Benzin und 1 Sorte Diesel nicht die komischen Super plus ultras... Bei Tesla wars am günstigsten zu Laden... von umsonst bis fast nix gibt es alles Aufwachen ihr Deutschen brum brum päng päng AMG Fahrer, bald gibt's keinen Sprit mehr für eure Umweltverschmutzung dann müsst ihr zu Fuß gehen oder eben auch E-Autos fahren. AMG und co. RIP

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