Shell Recharge baut mehrere Schnelllader in Hessen

Der Ladeanbieter Shell Recharge baut sein Schnellladenetz an mehreren hessischen Standorten aus. Dabei handelt es sich überwiegend um Schnelllader an Shell-eigenen Tankstellen – aber nicht nur.

Shell recharge ladestation charging station
Symbolbild einer Shell-Recharge-Ladestation
Bild: Shell

Der erste neue Shell-Ladestandort an einer Tankstelle befindet sich in Neu-Isenburg im Landkreis Offenbach. Auf dem Gelände der Tankstelle an der B44 hat die Ladeinfrastruktur-Tochter des Mineralölkonzerns sechs Ladepunkte mit bis zu 300 kW errichtet – also drei Säulen mit jeweils zwei Ladepunkten.

An der Tankstelle in der Strahlenberger Straße 118 an der B43 in Offenbach wurde die selbe Konstellation aufgebaut – sechs Schnellladepunkte mit bis zu 300 kW verteilt auf drei Ladesäulen. In der Tankstelle in Hattersheim am Main in der Mainstraße 40 (Main-Taunus-Kreis) sind jetzt zwei Ladesäulen in Betrieb, dort gibt es also vier Ladepunkte mit bis zu 300 kW Leistung.

Eine Besonderheit ist die neue Schnelllade-Anlage in der Hainbuchenstraße 1 in Kassel-Baunatal: Die vier Ladepunkte von Shell Recharge mit bis zu 150 kW Leistung befinden sich nicht auf dem Gelände einer Tankstelle, sonder auf dem Parkplatz des dortigen Penny-Marktes. Die Kooperation mit der Rewe Group, zu der Penny gehört, geht auf das Jahr 2021 zurück.

„Unser Ziel ist es, das Laden so einfach und zuverlässig wie möglich zu gestalten – genau dort, wo Menschen ohnehin unterwegs sind“, sagt Florian Glattes, Leiter des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das sind eben nicht nur Tankstellen, sondern auch Standorte im Einzelhandel.

Shell Recharge betreibt nach eigenen Angaben derzeit rund 1.800 Schnellladepunkte in Deutschland. In Hessen sind es derzeit 112 Shell-Schnelllader an 30 Standorten, wie der Mineralölkonzern mitteilt. „Shell plant, dieses Netz weiter auszubauen – insbesondere an Tankstellen und außerdem in Kooperation mit Partnern wie Penny“, heißt es in dem Schreiben.

shell.de

4 Kommentare

zu „Shell Recharge baut mehrere Schnelllader in Hessen“
Bär (NL)
21.11.2025 um 16:51
Angesichts ihrer Tarife werde ich wohl weiterhin bei EnBW laden. Wenn ich in Deutschland Urlaub mache, nutze ich immer ein EnBW-Abonnement und kann so an vielen Orten zu günstigen Preisen laden. Shell sollte sich das mal genauer ansehen.
Andreas Schmidt
22.11.2025 um 09:10
Bei Shell Recharge kann man bei 5,99 € Grundgebühr im Monat für 44 Ct/kWh laden.
Falk Wussow
23.11.2025 um 06:06
Das stimmt so nicht, da sich der 25%-Rabatt auf die dynamischen Preise (56-65 Cent) bezieht. Es könnten also auch gern 49 Cent sein. Allerdings nur bis 400 kWh im Monat. Alles darüber kostet den Normalpreis. Immerhin wird einem durch das Abo die Transaktionsgebühr von 35 Cent erlassen.Wirklich günstig ist das nicht, da - wie schon erwähnt - das größte EnBW-Paket ab Dezember 11,99 EUR im Monat kostet und dann zahlt man 39 Cent pro kWh.
DeTroy
24.11.2025 um 09:13
In den letzten 12 Monaten ist eine Shell Recharge Schnelllader in Gemünden am Main (Unterfranken) ist mehr außer betrieb als funktionsfähig - Shell soll vielleicht die bestehende Schnellader funktionstüchtig machen bevor sie weitere bauen.

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