Ladepunkte bei 60 weiteren Filialen von Edeka Minden-Hannover

Edeka Minden-Hannover hat im vergangenen Jahr an 60 weiteren Standorten ihres Geschäftsgebietes die Ladesäulen-Infrastruktur ausgebaut. Damit betreibt die Edeka Minden-Hannover nun an insgesamt 204 Markt-Standorten eigene Ladesäulen.

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Symbolbild: Ladesäulen bei Edeka Pinneberg
Bild: Daniel Bönnighausen

Bei Edeka Minden-Hannover handelt es sich um eine von sieben Regionalgesellschaften innerhalb des Edeka-Verbunds. Auch wenn der Name auf eine Verbreitung in Ostwestfalen und Niedersachsen schließen lässt, reicht das Geschäftsgebiet tatsächlich von Ostfriesland über Bremen, Sachsen-Anhalt und Berlin bis zur deutsch-polnischen Grenze in Brandenburg. Im Unternehmensbericht 2024 werden insgesamt 1.466 Einzelhandelsstandorte aufgeführt. Bei 204 Filialen mit Ladepunkten können also an 14 Prozent der Standorte Elektrofahrzeuge während des Einkaufs geladen werden.

Edeka Minden-Hannover kündigt in der Mitteilung zudem an, die Ladeinfrastruktur 2026 „kontinuierlich an bestehenden Märkten und Neustandorten“ auszubauen – konkrete Ausbauziele werden aber nicht genannt. Bei diesem Ausbau setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben „vermehrt auf die schnellen DC-Ladepunkte bis 150 Kilowatt“, die auch mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben werden.

Im vergangenen Jahr wurden zudem an 15 Standorten Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen, womit deren Anzahl auf in Summe 126 PV-Anlagen steigt. „Für 2026 ist die Installation von 30 neuen PV-Anlagen an bestehenden und neuen Märkten geplant“, teilt die Edeka Minden-Hannover mit. „Zudem hat sie auf dem Dach des Logistikzentrums in Lauenau die größte Photovoltaik-Anlage auf einem Eigentumsobjekt der Edeka Minden-Hannover eingerichtet. Die Betriebsstätte in Lauenau ist damit in der Lage, insgesamt rund drei Millionen Kilowattstunden Ökostrom im Jahr zu produzieren.“ Die selbst erzeugte Energie wird aber nicht für die Ladestationen genutzt, sondern „fließt in die Kühlanlagen für Feinkost- und Tiefkühlwaren, die Flurförderfahrzeuge, die Kommissionier-Anlage sowie die Verwaltungsbereiche“.

Auch die eigene Lieferlogistik soll sauberer werden. Hier setzt die Edeka-Regionalgesellschaft aber nicht auf Batterie-elektrische Lkw, sondern auf solche mit Bio-LNG-Antrieb. An den Logistikstandorten werden daher Bio-LNG-Tankstellen errichtet.

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3 Kommentare

zu „Ladepunkte bei 60 weiteren Filialen von Edeka Minden-Hannover“
Nab
28.01.2026 um 12:16
Super Edeka. Bislang hat das Laden an euren Säulen gut funktioniert.Es wäre aber zukünftig super, wenn ihr bei mehreren Ladesäulen lieber nur eine mit CHAdeMO ausstattet und bei den anderen lieber zwei CCS-Stecker nehmt. So haben mehr Autofahrer die Möglichkeit schnell zu laden.
Walter Gutmann
28.01.2026 um 14:31
Wer benötigt heute noch CHAdeMO ?
TeeKay
28.01.2026 um 15:12
Viel Erfahrung scheinen sie aber noch nicht zu haben. Bei unserem Edeka wurden die 2 Säulen in die unbeleuchtete Ecke am Rand des Parkplatzes vor das Gebüsch gebaut. Ergebnis: Alle Kabel durchschnitten, bevor die Säulen überhaupt ans Netz angeschlossen waren. Der Mitarbeiter des beauftragten Dienstleisters sagte mir, dass sie das Problem der Kabelschäden kennen, dass es natürlich bessere Aufstellmöglichkeiten auf dem Parkplatz mit mehr Publikumsverkehr gegeben hätte, Edeka aber vorgäbe, wo die Säulen zu bauen seien. Seit Wochen stehen die Säulen jetzt mit den Kabelstümpfen herum.

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