Zweistelliges Umsatzminus: Teslas Autogeschäft schrumpft zusammen

Tesla hat ein mageres Jahr hinter sich. Die Auslieferungen gingen um neun Prozent auf rund 1,6 Millionen Fahrzeuge zurück. Erstmals überhaupt muss der Elektroautobauer auch Umsatzeinbußen verkraften. Und vor allem hat Tesla 2025 nur noch so viel Gewinn erwirtschaftet wie früher teils in einem einzigen Quartal.

Tesla model s model cybertruck model x model y supercharger min
Bild: Tesla

Für 2025 rief Tesla vor zwölf Monaten ein „zukunftsträchtiges Jahr“ aus – und ja, es sind punktuell erste elektrische Robotaxis in den USA in Betrieb gegangen. Doch für das Volumengeschäft von Tesla kam es dicke. CEO Elon Musk erwies dem Elektroautobauer mit seinem umstrittenen politischen Engagement einen Bärendienst. Die USA stellten Ende September die Steuergutschrift von 7.500 US-Dollar beim Kauf von Elektroautos ein, was den US-Markt durch die Bank schwächte. Und der einstige Hoffnungsträger Cybertruck zündete auch 2025 nicht, während Tesla im kompletten Jahr außer dem Juniper-Facelift des Model Y wenig Neuigkeiten im Gepäck hatte.

Dieser Mix aus hausgemachten Schwierigkeiten und externen Faktoren hat seine Spuren in Teslas Geschäftsbericht für das vierte Quartal und für das Gesamtjahr 2025 hinterlassen. Nach Bilderbuch-Jahresgewinnen von 12,6 und 15,0 Milliarden Dollar in 2022 und 2023 muss das Unternehmen nach einer ersten deutlichen Gewinndelle in 2024 (7,1 Milliarden Dollar, -53%) nun eine noch magerere Ausbeute hinnehmen: Unterm Strich blieb Tesla 2025 nur ein karger Jahres-Überschuss von 3,79 Milliarden Dollar. So viel, wie Tesla in seiner Erfolgsphase 2021 und 2022 teils in nur einem Quartal erwirtschaftet hat (etwa im Q4/2022 mit damals 3,69 Milliarden Dollar). Stellen muss sich Tesla dabei vor allem der Tatsache, dass sich der Gewinn binnen eines Jahres nochmals fast halbiert hat (-46% YoY).

Was ebenfalls aufhorchen lässt: Auch beim sonst stets verlässlichen Umsatz macht Tesla 2025 erstmals überhaupt Rückschritte. Die 94,83 Milliarden Dollar liegen unter dem 2024er (-3% YoY) und auch leicht unter dem 2023er Ergebnis. In der wichtigen Autosparte wird Teslas Schrumpfung noch deutlicher: Dort stehen für 2025 nur noch 69,53 Milliarden Dollar Umsatz in den Büchern, zehn Prozent weniger als 2024 – und der tiefste Wert seit drei Jahren. Die Gegenüberstellung zeigt: Dass der Gesamtumsatz bei Tesla nicht zweistellig abfällt, liegt nur an der Diversifikation des Unternehmens. Die Energie-Sparte (stationäre Speicherbatterien und Solardächer) kam im abgelaufenen Jahr auf 12,77 Milliarden Dollar Umsatz (+27 Prozent), der Bereich Service/sonstige auf 12,53 Milliarden Dollar, +19 Prozent). Nur hier wächst Tesla aktuell.

Q4-Gewinn rutscht unter die Milliarden-Marke

Blicken wir noch auf das vierte Quartal, in dem der Hersteller weltweit eher mäßige 418.227 Fahrzeug-Auslieferungen erzielte (-15,6% YoY). Der Umsatz aus dem Autogeschäft ging zwischen Oktober und Dezember analog um elf Prozent zurück auf 17,69 Milliarden Dollar. Dieser Wert fällt deutlich gegenüber dem dritten Quartal (21,21 Milliarden USD) ab. Kein Wunder: Griffen doch in den USA vermutlich noch viele Käufer vorzeitig zu Teslas, ehe die US-Steuergutschrift mit dem vierten Quartal auslief. Da sich der Effekt der anschließend ausbleibenden Verkäufe rein auf die E-Autos im Unternehmen beschränkt und Energie- und Servicesparte weiter zulegen konnten, geht es bei Teslas Q4-Gesamtumsatz „nur“ um drei Prozent hinunter – und zwar auf 24,9 Milliarden Dollar. Ein für das Unternehmen mäßiger, aber nicht unterirdischer Wert.

Wo es mehr schmerzt, ist eindeutig der Q4-Gewinn. Hier wird’s wieder neunstellig: Tesla muss mit 840 Millionen Dollar Vorlieb nehmen, ein Absturz um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr und mit Ausnahme des Krisen-Quartals 01/2025 der niedrigste Überschuss auf Quartalsebene seit Mitte 2021. Will man etwas Positives hervorheben, bietet sich der Blick auf die operativer Marge an, die sich zuletzt immerhin bei knapp 6 Prozent stabilisiert hat. Festzuhalten bleibt aber: Von Quartals-Überschüssen jenseits der 2 oder 3 Milliarden Dollar – wie in der Erfolgsphase der 2021er und 2022er Quartale – oder Margen im zweistelligen Bereich ist der US-Elektroautobauer aktuell meilenweit entfernt.

Dass das Jahr 2025 für Tesla kein einfaches war, davon zeugte Anfang des Monats schon der Blick auf den Absatz: Von dem Ziel, mittelfristig jedes Jahr 50 Prozent mehr Autos zu verkaufen, musste sich das Unternehmen schon lange verabschieden. 2025 verzeichnete Tesla nun aber schon das zweite Jahr in Folge einen Rückgang seiner Auslieferungszahlen. Während das Minus im Jahr 2024 noch gering ausfiel, war es 2025 nun um so deutlicher: Die Auslieferungen gingen um 9,1 Prozent auf rund 1,6 Millionen Fahrzeuge zurück. BYD – im internationalen Vergleich noch 2024 Teslas Hauptkontrahent um die weltweite BEV-Krone – ist 2025 weit enteilt. Daran zeigt sich exemplarisch, wie sehr der Wettbewerb durch neue Modelle in China und Europa anzieht. Und die USA? Dort setzt die Trump-Regierung alles daran, die Elektromobilität generell klein zu halten.

„Richtige Strategie, um Automarkt der Zukunft zu gewinnen“

Für Tesla eine schwierige Mélange, wobei sich die Unternehmensführung im Geschäftsbericht wenig selbstkritisch zeigt und sich auf dem richtigen Weg wähnt: „2025 haben wir die Modernisierung unserer Fahrzeugpalette mit der Einführung des neuen Model Y abgeschlossen, einschließlich weiterer Varianten. Wir sind überzeugt, dass ein optimiertes und effizientes Produktportfolio, mit einem kontinuierlichen Fokus auf hochwertige Merkmale wie große Reichweite, erstklassige Software und autonomes Fahren, die richtige Strategie ist, um den Automobilmarkt der Zukunft zu gewinnen.“

Zwar thematisiert Tesla kurz, dass die Autoverkäufe zurückgegangen sind, betont aber lieber die verbesserte Bruttomarge und gut laufende Geschäfte in der APAC-Region. Europa, wo es bekanntlich nicht gut lief, erwähnt Tesla in diesem Zusammenhang mit keiner Silbe. Auch nicht China. Stattdessen lenkt der Autobauer lieber den Blick auf kommende Ereignisse, etwa den für das erste Halbjahr 2026 vorgesehenen Hochlauf des E-Lkw Semi und des Cybercab. Auch den NextGen-Roadster holt Tesla wieder hervor und gibt an, dessen Produktion vorzubereiten.

Software, Roboter und KI werden raumgreifender

Interessant ist, was Tesla im Geschäftsbericht nicht mehr nennt: Allen voran gibt es kein Update mehr zu den Fortschritten in den einzelnen Fahrzeugwerken. Stattdessen räumt der Hersteller seinen anderen Business- und Entwicklungsfeldern mehr Platz im Bericht ein: KI, FSD-Software, Robotaxis, der Roboter Optimus, die Energiespeicher – es wird deutlich, dass es Tesla a) vermeidet, seine schlechten Zahlen aus dem Autogeschäft breitzutreten und b) tatsächlich immer weiter diversifiziert.

Entsprechend breit gefasst ist auch die Rubrik „Outlook“ am Ende des Geschäftsberichts: 2026 will Tesla demnach sechs neue Produktionslinien in den Bereichen Fahrzeug-, Roboter-, Energiespeicher- und Batterieherstellung in Betrieb nehmen. Und: „Gleichzeitig werden wir unsere bestehenden Produktionsstätten, Ladeinfrastrukturen und Servicezentren weiter ausbauen, um zukünftiges Wachstum zu unterstützen.“ Konkrete Prognosen zum Autoabsatz findet man bei Tesla dagegen schon länger nicht mehr.

Das Management gibt allenfalls an, sich auf die maximale Auslastung der bestehenden Werke konzentrieren zu wollen. Und fügt den bemerkenswerten Satz hinzu, dass die künftigen Auslieferungen nicht nur durch die Nachfrage und die Lieferkette determiniert sein werden, sondern auch durch „Zuteilungsentscheidungen zwischen dem Verkauf an Kunden und dem Einsatz in unserer eigenen Flotte“. Weiter ins Detail geht das Unternehmen an dieser Stelle nicht. Gut möglich, dass Tesla auf seine Robotaxi-Flotte anspielt, die dieses Jahr schnell wachsen soll. Nach Austin und der San Francisco Bay Area (dort noch mit Safety Driver an Bord) will Tesla noch im ersten Halbjahr Ableger in Dallas, Houston, Phoenix, Miami, Orlando, Tampa und Las Vegas gründen.

22 Kommentare

zu „Zweistelliges Umsatzminus: Teslas Autogeschäft schrumpft zusammen“
Branchenkenner
29.01.2026 um 00:37
Branchenkennern ist dies lange bekannt. Tesla wird nur durch externe Geschäftsfelder wie Batteriespeicher bzw. sekundäre Geschäftsfelder die mit dem Autogeschäft zusammenhängen wie CO2-Zertifikate vom Staat gestützt. Zusätzlich gab es sehr hohe Subventionen in den USA und China von denen Tesla in erheblichem Maße profitiert hat, außerdem gibt es Marktabschottung in den USA von denen ebenfalls Tesla erheblich profitiert. Außerdem noch politische Unterstützung auf Bundes und Landes-Ebene z.B. für Subventionen bei Forschung und Entwicklung, sowie bei Fabrikneubauten. Tesla zahlt außerdem aufgrund von Steuerabschreibungen und Verlustanrechnung von vielen Jahren zuvor kaum Steuern. Nimm all diese Sachen weg und Tesla würde Verluste schreiben und der Absatz dürfte nur noch bei 1 Million Fahrzeuge liegen. Tesla wird als Champion vom Staat und von Investoren auserkoren (Pick-a-Winner Strategie) und so lange durchgeschleppt bis die Zahlen endlich stimmen. Seit vielen vielen Jahren liefert Tesla nicht mehr ab.
Dominik Müller
29.01.2026 um 17:00
Sie kommen mir vor wie ein Sportreporter, der bei einem Fussballspiel dauernd aufs falsche Tor schaut....
Fabian
29.01.2026 um 07:53
Lol. Selbsternannte Branchenkenner beschwören seit zehn Jahren die Pleite von Tesla und haben sich stets geirrt – und zwar komplett. Teslas Diversifikation in Energiespeicher und Services ist keine “Stütze” – es ist strategisches Wachstum, mit +27% Energie und +19% Services 2025. Subventionen und Steuererleichterungen sind Branchenstandard für E-Autos (z.B. alle US-Hersteller profitierten vom 7.500$-Kredit bis Ende 2025). Ohne sie würden Konkurrenten wie BYD ebenso leiden. Tesla lieferte 1,6 Mio. Fahrzeuge trotz Gegenwind, nicht “gestützt”, sondern innovativ in FSD, Semi und Cybercab. “Nicht abliefern” ignoriert Milliarden-Gewinne und Marktführung.
Branchenkenner
03.02.2026 um 03:56
Tesla schreibt ohne die gigantischen staatliche Subventionen und Verkäufe von staatlich vergebenen CO2-Zertifikate (+ Marktabschottungen in den USA die Konkurrenz aus China und Europa vom Markt fernhält) negative Zahlen und das schon immer und bis heute
Branchenkenner
29.01.2026 um 12:29
3.8 Milliarden Gewinn - 2.1 Milliarden Geschenkt durch CO2-Zertifikate ergibt nur noch 1,7 Milliarden Gewinn. Nimm die Kauf-Subventionen, die bis Ende des Jahres in den USA galten und durch die Tesla seine Gewinnmargen aufbessern konnte, weg und man rutscht unter eine Milliarde. Nimm die Marktabschottung der USA weg wodurch es europäischen und insbesondere chinesischen Konkurrenten erschwert wird in den USA Fahrzeuge zu verkaufen, bzw. auch zu einem günstigen Preis zu verkaufen, dann würde von dem Gewinn nicht viel übrig bleiben. Wie sieht das erst aus wenn der Absatz von Tesla weiter zurückgeht? Wo sind die technischen Neuerungen? Das sind schwache Zahlen und schwache Produkte. Model X und Model S wurden eingestellt, der Cybertruck wird dann auch folgen. Aber mit Tesla setzen sich Anhänger oft nicht rational auseinander.
Optimus
29.01.2026 um 07:25
Toll das Du den vollen Durchblick hast! ROTFL!
Dixi K
29.01.2026 um 05:59
Tesla ist kein klassischer "Autobauer" wann kapieren die Leute es endlich. Model S und X wird eingestellt und dafür der Optimus in dem Werk gebaut. Robotaxi skaliert massiv die nächsten Quartale. 2026 wird phänomenal! 100GWh Solar, Tesla Semi und Cybercap kommen in großen Schritten.
Wilhelm
29.01.2026 um 12:02
"Cybercap" LOL Da weiß ja einer richtig Bescheid.
Markus
29.01.2026 um 07:52
Ja ja, träum weiter. Weder Optimus noch das Cybercab sind serienreif. Vielleicht kommt irgendwann mal der Tesla Semi, aber der wird sowieso noch 100 mal verschoben. Wenn Tesla nicht bald seine Modelle Grundlegen überarbeitet, können sie Ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Da aber kaum Innovationen mehr in die Fahrzeuge fließen, wird Tesla früher oder später restlos überholt sein.
Sascha
29.01.2026 um 07:47
Ich glaube das haben alle kapiert. jaja, was alles kommen soll, Tesla ist Ankündigungsweltmeister. Die verkaufen ja nicht weniger Autos, weil sie es so wollen. Die Verbraucher haben keine Lust mehr auf Elon, ich als Teslafahrer habe sehe das genauso. Sie schreibe davon was Tesla will, es zählt aber nur, was sie auch machen. Da sind wir wieder bei Ankündigungsweltmeister. Wachen sie mal lieber aus ihrer Blase auf, als anderen Leuten zu unterstellen, Dinge nicht zu kapieren. Sind Sie auch so ein Teslakultist?
Dixi K
29.01.2026 um 06:00
Tesla will 20 Milliarden allein in 2026 investieren. Aber klar, den geht es so schlecht und stehen kurz vor der Pleite. lol
NoFake
29.01.2026 um 07:40
Wie hier bereits richtig geschrieben, Tesla ist kein klassischer Blechbieger. Und in Anbetracht der Tesla-Hater, sind sie schon recht weit gekommen. Aber man kann es drehen und wenden wie man will, main-problem ist und bleibt der CEO, der einerseits durch seine wenig kognitiven und äußerst unnötigen "Politikarbeit" einen Anker in voller Fahrt geworfen hat und andererseits durch den Fokus auf das autonome Fahren das Tagesgeschäft, wie die Erweiterung der Produktpalette, völlig links liegen gelassen hat. Das muss ich als subjektiv meinerseits bezeichnen, aber hört man sich um, taucht immer und immer wieder die Frage nach einem kleineren Tesla auf. Da helfen auch nicht die abgespeckten Versionen, die gelinde gesagt auf sehr wenig Gegenliebe stoßen, seien diese selbst preislich attraktiv. Und Limousinen sind, auch wenn man SUV ablehnt, heutzutage leider kein deutlicher Stückzahlbringer mehr. Die Zukunft kann (muss aber nicht unbedingt) mit der Vision des CEO und dem Kundenvorlieben in Einklang stehen. Der gesamte Prozess ist höchst dynamisch und Veränderungen im Weltgeschehen können da noch Weichenstellungen umwerfen, die als gesetzt gelten und einen vorhersehbaren Verlauf der Zukunft verändern. Mit fortschreitender Zukunft ist die Basis nicht schlecht, jetzt vom SDV auf das kommende AIDV im Zug der Zeit mitzufahren. Tesla gerade jetzt abzuschreiben währe kongruent genauso töricht wie zu denken, dass das angeblich "große Ruzzland" der kleinen Ukraine weit überlegen ist und besiegen könnte. Wir reden hier im Grunde nur von Kurzzeitbetrachtungen, das Gesamtbild oder die Zulassungszahlen der Autoindustrie zeigt langfristig nach unten und die Frage ist berechtig was bleibt? Der Hersteller der sich diverfiziert oder der autonome Fahrzeuge oder gar beides bietet?
Sam
29.01.2026 um 13:18
Zumindest in der EU ist der Markt im letzten Jahr un fast 6% gewachsen. BEV um 51% auf nun 22.5% Marktanteil an Neuzulassungen.Total EU: 963.319 (+5,8%) BEV: 22,6% MarktanteilAbsolute EU-Zahlen (Dez 2025 vs Dez 2024): BEV: 217.898 (+51,0%) PHEV: 102.914 (+36,7%) (Verbrenner mit Lade-Stecker) Hybrid (inkl. Mild Hybrids): 324.799 (+5,8%) (Verbrenner ohne Lade-Stecker) Benzin: 216.492 (-19,2%) Diesel: 68.992 (-22,4%)Zulassungszahlen PKW in der EU 2025 (Quelle: ACEA = Verband Europäischer Automobilhersteller)
Wilhelm
29.01.2026 um 11:44
"Das Gesamtbild zeigt nach unten"? Ihnen ist wohl entgangen, dass alle E-Marken im Aufwärtstrend liegen, nur eine nicht? Der Anteil von E-Auto Zulassungen liegt erstmals über der von Verbrennern.
Manfred Stummer
29.01.2026 um 07:51
Erst wenn E. M. wieder in den "Normalmodus" zurückkehrt und sich von den extremen politischen Ansichten distanziert wird bei Tesla wieder Ruhe einkehren. Für diese Erkenntnis braucht es wohl kein Wirtschaftsstudium. Den Ruf von Tesla hat er jedenfalls langfristig beschädigt, eigentlich schade um den ehemals großen Pionier der E-Mobilität. Es zeigt sich, wieder einmal, wie nahe sich Genie und Wahnsinn sind .
Beat Kohler
29.01.2026 um 16:15
Hat Musk überhaupt einen in ihrem/meinen Sinn „Normmodus“? Ich bezeichne das ernsthafter als ernsthaft.
MWF
29.01.2026 um 08:29
Tesla transformiert in ein KI-Technologiekonzern.
erFahrer
29.01.2026 um 10:18
Beachtet man das ein autonomes Fahrzeug rund 10 PKWs ersetzt, sieht die Welt für Zweitwagen (aktuell oft elektrisch) und dann für jegliche Lenkradeinheiten dauerhaft düster aus. Sieht wohl auch Hyundai so und „flüchtet“ ebenfalls mit ihrem neuen Roboter. Auch AI ist Teil weshalb Garagen und Parkhäuser unrelevanter werden. Heute habe wir noch ein Handy in der Hand, morgen trägt und unser Roboter auf seinen Händen. ;-)
Sam
29.01.2026 um 13:19
Ach wär das schön. Ich teste schon mal bequeme Haltungen um mich vom Roboter auf Händen tragen zu lassen. Vielleicht zwei Roboter und eine Sänfte :-)
Emateur
29.01.2026 um 12:51
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das politische Geschehen einen Einfluss auf den Gewinn/Umsatz hat. Ich denke, dass die Konkurrenz deutlich stärker geworden ist. Manche Optimierungen von Tesla am M3 oder MY (wie dieses LIDA oder wie das heißt) kann ich nicht nachvollziehen. Des Weiteren glaube ich, dass viele glauben oder wissen, dass die Teslas nicht so lange halten, wie z.B. deutsche Autos. Aber vielleicht ist das auch nur noch Ruf und nicht Tatsache. Dann irre ich mich aber auch und wegen diesem Irrtum kaufe ich keinen Tesla.
pro E-Auto
29.01.2026 um 14:03
Es ist ja immer wieder amüsant die Kommentare der Musk Jünger zu lesen. Was der große Messias Elon verkündet wird bejubelt und die Realität ausgeblendet. Im Artikel ist ja gut beschrieben, dass die Absatzzahlen seit über 2 Jahren stagnieren bzw fallen (außer durch Mitnahmeeffekte in Q3 2025), während die gesamte E-Auto Branche in den letzten Jahren massive Zuwächse hat. Aber wenn man seine Religion hat, wird halt bedingungslos geglaubt.
Tommy
31.01.2026 um 09:38
Mir ist es ziemlich egal was irgend ein CEO politisch von sich gibt so lange dies nicht direkten Einfluss auf mein Umfeld hat. Die schlechten Zahlen beruhen eher darauf, dass es mittlerweile bessere Alternativen gibt. Ich habe vor 2 Jahren meinen Tesla M3 gegen einen BMW i4 M50 getauscht da der Autopilot im M3 dermaßen schlecht geworden ist. Durch den M3 Highland meiner Frau kann ich das aktuell gut vergleichen. Tesla braucht ein frisches Design, 800V und ein Autopilot auf höhe von aktuellen Mercedes, BMW und Audi Assistenten. Qualität, Fahrwerk/Komfort, Service und vor allem Effizient ist bei Tesla sehr gut. Auch die Lade-Infrastruktur und die APP begeistern mich noch immer. Zu mindestens im Punkt Assistent ist jedoch Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert