Stellantis schreibt 22,2 Mrd. Euro im E-Auto-Geschäft ab

Stellantis nimmt umfangreiche Abschreibungen von rund 22,2 Milliarden Euro vor, zum großen Teil auf sein Geschäft mit Elektroautos. Laut der neuen Strategie von CEO Antonio Filosa will das Unternehmen zum „Leuchtturm der Wahlfreiheit“ werden – und mehr Verbrenner und Hybride anbieten.

Stellantis antonio filosa collage
CEO Antonio Filosa
Bilder: Stellantis / Montage: electrive

Stellantis-CEO Antonio Filosa hatte bereits seit seinem Amtsantritt im Juni 2025 daran gearbeitet, die ambitionierten Elektroziele von Vorgänger Carlos Tavares zurückzuschrauben. Im Zuge dessen strich er beispielsweise die Pläne für Produkte, die aus Sicht des Unternehmens keine rentable Größe erreichen können, einschließlich der zuvor geplanten Elektroversion des Pickup-Trucks Ram 1500. Die Kundennachfrage und die veränderte US-Regulierung gebe solche Fahrzeuge nicht her – gemeint dürfte hier u.a. das Auslaufen der US-Steuergutschrift von 7.500 US-Dollar zum 30. September 2025 sein sowie die gelockerten Abgasregeln für Verbrenner der Trump-Regierung.

Als Konsequenz richtet Stellantis nun sein Geschäftsmodell neu aus und will im Mai einen neuen Strategieplan bekanntgeben. Schon jetzt ist klar: Bei der Elektromobilität will sich Stellantis künftig ausschließlich an der Kundennachfrage orientieren – und trennt sich in einem separaten Schritt auch von seiner Beteiligung am Batterie-Joint-Venture NextStar Energy mit LG Energy Solution.

Ansonsten will der Konzern mit seinen 14 Marken wie Chrysler, Dodge, Fiat, Opel, Peugeot oder RAM zum „Leuchtturm der  Wahlfreiheit“ werden, insbesondere „für jene Kunden, deren Lebensstil und berufliche Anforderungen die wachsende Palette an Hybrid- und modernen Verbrennungsmotorfahrzeugen des Unternehmens zur idealen Lösung machen“, so Stellantis.

Tempo der Energiewende überschätzt

In Vorbereitung darauf nimmt Stellantis nun Wertberichtungen in Höhe von rund 22,2 Milliarden Euro vor.  CEO Antonio Filosa sagt dazu: „Die heute bekannt gegebenen Kosten spiegeln größtenteils die Überschätzung des Tempos der Energiewende wider, die uns von den realen Bedürfnissen, Möglichkeiten und Wünschen vieler Autokäufer entfernt hat. Sie spiegeln auch die Auswirkungen einer zuvor mangelhaften operativen Umsetzung wider, deren Folgen unser neues Team nun schrittweise angeht.“

Der Gesamtbetrag von 22,2 Milliarden Euro setzt sich zusammen aus 14,7 Milliarden Euro im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Produktpläne auf die Kundenpräferenzen und neue Emissionsvorschriften in den USA, was im Wesentlichen auf deutlich gesunkene Erwartungen an BEV-Produkte zurückzuführen ist. In diesen 14,7 Milliarden Euro sind wiederum Abschreibungen auf stornierte Produkte in Höhe von 2,9 Milliarden Euro sowie Wertminderungen von Plattformen in Höhe von 6,0 Milliarden Euro enthalten, hauptsächlich aufgrund deutlich reduzierter Volumen- und Rentabilitätserwartungen. Inklusive sind zudem voraussichtliche Barzahlungen in Höhe von rund 5,8 Milliarden Euro über die nächsten vier Jahre, die sich sowohl auf stornierte Produkte als auch auf andere laufende BEV-Produkte beziehen, deren Absatzvolumen nun voraussichtlich deutlich unter den bisherigen Prognosen liegen wird.

Lieferkette für Elektroautos betroffen

Weiterhin geht es noch um 2,1 Milliarden Euro im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der Lieferkette für Elektrofahrzeuge, darunter Barzahlungen in Höhe von insgesamt rund 0,7 Milliarden Euro, die voraussichtlich in den nächsten vier Jahren fällig werden und mit Maßnahmen zur Rationalisierung der Batterieproduktionskapazitäten zusammenhängen.

Die restlichen 5,4 Milliarden Euro entstehen durch sonstige Änderungen im Geschäftsbetrieb des Unternehmens. Darunter 4,1 Milliarden Euro aufgrund einer Änderung der Schätzung für die vertragliche Gewährleistungsrückstellung sowie sonstige Aufwendungen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro, darunter Umstrukturierungsaufwendungen, die hauptsächlich mit den bereits angekündigten Personalreduzierungen im erweiterten Europa zusammenhängen.

Kursrutsch an der Börse

Die Bekanntgabe der Abschreibungen sorgte für einen Schock an der Börse: Die Stellantis-Aktie fiel um 25 Prozent, nachdem sie schon zuvor unter Druck gewesen war. Seit Jahresanfang 2025 ist die Aktie 50 Prozent im Minus. Aktuell wird der Konzern an der Börse nur noch mit 17,5 Milliarden Euro bewertet.

Die deutlich negative Reaktion der Anleger liegt auch darin begründet, dass Stellantis für die zweite Jahreshälfte 2025 nun einen Verlust irgendwo zwischen 19 und 21 Milliarden Euro ausweisen werden muss. Zugleich hat Stellantis angekündigt für 2025 daher keine Dividende ausschütten zu können.

Stellantis folgt mit seiner Neuausrichtung inklusive hoher Abschreibungen auf das E-Auto-Geschäft dem Beispiel von Ford und General Motors: So hatte Ford im Dezember Abschreibungen in Höhe von 19,5 Milliarden US-Dollar v.a. wegen der Neuausrichtung des E-Auto-Geschäfts angekündigt. Und General Motors kündigte im Januar eine Abschreibung von 6 Milliarden US-Dollar an – nicht einmal drei Monate, nachdem GM im Oktober 1,6 Milliarden US-Dollar bereits abgeschrieben hatte, vor allem wegen einer gedämpften Nachfrageerwartung für Elektroautos nach Ende der E-Auto-Förderung in den USA.

stellantis.com, manager-magazin.de

31 Kommentare

zu „Stellantis schreibt 22,2 Mrd. Euro im E-Auto-Geschäft ab“
sepulnation
06.02.2026 um 16:37
Marktwirtschaftlich mag das alles Sinn und überlegt sein (bzw. klingen), aber von dieser Entscheidung werden halt andere profitieren (wie Renault und Marken, die verstärkt auf BEV setzten), sowie werden sie so kaum EU Vorgaben einhalten können, also Strafzahlungen... gut, dass ich nie in Stellantis investiert habe. ;-)
Branchenkenner
07.02.2026 um 05:12
Warum sollte Renault davon profitieren? Es geht um Marktangebot in Nordamerika, Renault spielt dort keine Rolle
Tim N.
06.02.2026 um 16:59
Ich vermute, da hat es vorher gemeinschaftlich ziemlich viel kreative Buchführung gegeben. Denn bisher sind ja noch kaum Modelle entwickelt und Fabriken errichtet worden.Wir kennen das Prinzip aber aus Deutschland. Da schmeißt man auch gerne zehn oder fünfzehn Jahre Produktentwicklung in die Mülltonne, damit man sich einen "Erfolgsbonus" für "Verlustminimierung" auszahlen kann.Es versteht halt kaum ein westlicher BWLer mehr, dass komplexe Technologie-Entwicklung zwanzig Jahre bis zum break-even braucht, und dass jedes verschenkte Jahr und jede(r) verlorene Mitarbeit(in) die Kosten exponentiell in die Höhe treibt.
blue
06.02.2026 um 16:45
Ein weiterer der sich an Trump anbiedert....ekelhaft was dort abgeht. Ob meta, Musk oder GM. Big Oil für den Untergang.Uns hat Stellantis einmal verprellt. Kein Support für den AMI. Citroen hat uns hängen lassen. 2022. Mussten damals 400km reisen, obwohl ein Konzernposten 2000m entfernt die Ware vertickt. Eine Erfahrung fürs Leben. RIP Stellantis.
Natalie
06.02.2026 um 16:51
Ich denke hier werden auch viele Abschreibungen für Modelle versteckt, die den E-Fahrzeugen der Mitbewerber nicht ebenbürtig waren. So etwas schiebt man gerne mal auf die Politiker, anstatt dass eigene Missmanagement einzugestehen.
NoFake
09.02.2026 um 07:51
Danke, hätte man nicht besser in Kürze so beschreiben können. Technisch unüberzeugende bescheidene BEV, die wegen der Multiplattform-Strategie sich von vornherein nicht vernünftig wirtschaftlich darstellen lassen in Einklang mit immensen Konvolut an absoluter Beliebigkeit grenzenden Modellen. Da haben die Verantwortlichen nie ihre Hausaufgaben richtig gemacht. Und genau dann muss das BEV, oder dessen angeblich schneller Markthochlauf als Schuldigen ausgemacht werden. Wer fossile Energieträger lobbyiert, muss sich über den eigenen Verfall nicht wundern; schon überhaupt nicht wenn man den Niedergang noch durch Rückschritt verlangsamen möchte.
Jörg
06.02.2026 um 17:28
„spiegeln größtenteils die Überschätzung des Tempos der Energiewende wider, die uns von den realen Bedürfnissen, Möglichkeiten und Wünschen vieler Autokäufer entfernt hat„ - Ach, ist das so? Wo genau hat man sich denn von den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden entfernt? Und wie genau ist dabei die „Überschätzung des Tempos der Energiewende“ schuld?
Branchenkenner
07.02.2026 um 05:18
Kunden wünschen sich deutlich mehr Reichweite bei E-Autos, insbesondere bei schlechten Witterungsbedingungen wie Regen und Winter. Außerdem sollte die Ladegeschwindigkeit niemals länger als 20 Minuten dauern, besser wären sogar 15 Minuten. Und preislich müssen E-Autos günstiger werden. Bisher kombiniert eigentlich kein einziges E-Auto diese Eigenschaften, insbesondere nicht auf westlichen Märkten.
Jörg
08.02.2026 um 00:57
Also hat man das Tempo unterschätzt und nicht überschätzt
Sepp Mayr
06.02.2026 um 19:16
Stellantis ist beim BEV auch weit hinten, bin viele Jahre Stellantis Verbrenner gefahren, aber seit BEV musste ich die Marke wechseln, da liefert Stellantis nichts was brauchbar ist.
Jörg
07.02.2026 um 19:18
Das wird der eigentliche Grund sein, die müssen die Kosten für Fahrzeugplatformen abschreiben, weil keine Aussicht auf gewinnbringenden Verkauf dieser Fahrzeuge besteht. Aber nicht weil die Energiewende zu langsam voran schreitet, sondern weil die Fahrzeuge technisch nicht konkurenzfähig sind.
Steff
08.02.2026 um 08:02
Korrekt, ich fahre derzeitauch so eine Gurke.
Atze67
06.02.2026 um 21:09
Nun, meine BEV Entscheidung für ein Zweitwagen ist somit hinfällig. Ich kaufe nix von Trump Arschkriechern, denn diese Entscheidung ist von Nord Amerika erzwungen. Es gibt genug Alternativen auf dem Markt.
Christian
06.02.2026 um 22:04
Lieber Herr Antonio FilosaDie Vielfalt im Stellantis Konzern und die Einmischung von Frankreich und Italien ist nicht zielführend. Ihr habt richtig schlechte E-Autos, also schaut, dass ihr mehr Reichweite und schnelleres Nachladen ermöglicht, und vereinfacht die Modelle und die Plattformen radikal. Nutzt die Vorteile der E-Plattform, also Akku idealerweise ohne Module als Fahrzeugboden (Cell-to-pack-to-open-body) verwenden. Der Gewinn mit den E-Autos kommt mit der Skalierung, aber die Skalierung gelingt nur, wenn man auch gute E-Autos hat, die sich verkaufen. Schaut bei der Konkurrenz ab, wie man mit Retro-Charm (Renault) punkten kann, oder wie man mit einer guten Elektronikarchitektur und wenigen zentralen Hochleistungsrechner (BMW, Tesla) viele Steuergeräte, die langsam über ein Bus-System kommunizieren, ablöst.Jetzt wieder auf Verbrenner zu setzen, wird wohl nicht mal kurzfristig helfen. Denn mit VW, Cupra und Skoda steht kommt starke Konkurrenz bei den Kleinwagen und Kompakten. Und wenn die Chinesen erst mal in (Ost-)Europa produzieren, dann wird die Luft noch dünner.In Zukunft müsst ihr weniger Autobauer sein, und mehr Software-Unternehmen, Batterie- und Elektronikhersteller. Steht das im Mai nicht in eurem Strategieplan, dann wird von Stellantis in 10 Jahren nichts mehr übrig sein.
Branchenkenner
07.02.2026 um 14:39
Naja, schlecht sind die E-Autos nur bedingt, die Plattformen an sich sind schon okay, Stellantis hat den Sprung auf 800V verpasst, aber die Stellantis-Plattform für die großen Modelle würde das ja theoretisch sogar ermöglichen. Der Peugeot e-208 soll ja 2026 neu aufgelegt werden auf der STLA Small Plattform. Dadurch wird der Peugeot e-208 eines der besten Kleinwagen der Welt. Stellantis kann es also eigentlich.
Phil Osovi
08.02.2026 um 10:07
Solange sich nicht in der Praxis zeigt, dass der neue Peugeot e-208 einer der besten Kleinwagen der Welt ist, bleibt die Aussage Marketinggeschrei. So wie momentan alle Fahrzeuge von Stellantis mehr Schein als Sein sind.
Birne
07.02.2026 um 08:56
Sehe ich genauso, nur es wird keine 10 Jahre mehr dauern… am Ende wird der schuldige bei der Politik gesucht und Populisten freuen sich
Gregor
07.02.2026 um 08:00
Dem aktuellen Management geht es immer um die nächsten Quartale. Und die Stellantis Modelle sind schon von ihrer Basis her (kleiner Akku, miese Ladezeit) massiv schlecht. Das was in Nord Amerika von Stellantis gebaut, ist auch nochmal eine lächerliche Nummer für sich.
Stephan K.
10.02.2026 um 10:17
Auch ich finde, dass die Akkus nicht zu klein sind. Die Motoren sind aber ineffizient bei hohen Geschwindigkeiten - das kostet Reichweite. Und die On-Board-Charger haben einen wirklich schlechten Ruf. Mit nun fünf Jahren Erfahrung mit einem Corsa-e kann ich zudem sagen, dass die Assistenzsysteme wie Verkehrszeichenerkennung, Spurhaltung oder selbst die Wischautomatik einfach schlecht sind. Die App ist eine Katastrophe und die UVP-Preisgestaltung einfach nur 'mutig'. Loben möchte ich das Design der Fahrzeuge, meine Highlights sind der Jeep Avenger und der Innenraum des Fiat 600e.
Branchenkenner
07.02.2026 um 14:50
Akkus sind nicht klein, im Gegenteil, Stellantis nutzt mit die größten Akkus in den jeweiligen Klassen. Peugeot e-208 wird z.B. wohl zwischen 60kWh-66kWh bekommen, der e-3008 bzw. Opel Grandland haben bis zu 96kWh netto. Der Jeep Wagoneer S hat 100-101kWh netto. Das sind große Akkus. Die Ladezeiten werden mit der neuen Generation besser. Das ist alles in Ordnung aber sehr gut sind die technischen Daten trotzdem nicht, das stimmt natürlich.
Alexander
09.02.2026 um 09:21
Die Akkus sind nicht klein, das stimmt. Aber der Stromverbrauch ist eben nicht konkurrenzfähig. Und (wg. Akkugröße) hoher Preis gepaart mit geringer Reichweite ist halt nicht gerade ein Kaufargument. Das alles immer besser wird, sagen alle Hersteller, deshalb ist das auch kein Argument für Stellantis. Sagt zwar kein "Branchenkenner", dafür aber ein Noch-Stellantis-Fahrer.
Martin Seiler
07.02.2026 um 18:48
Einige Konzerne müssen kaputt gewirtschaftet werden, damit es anderen besser geht. So ist der Lauf der Welt.
Efahrer
08.02.2026 um 08:26
Stellantis: Lasst uns mal bitte die schlechtestmöglichen E-Autos bauen, wie wir können!Auch Stellantis: Hm irgendwie will keiner E- Autos, wir haben es euch ja gesagt! Lass mal lieber wieder Verbrenner bauen.
Tim N.
08.02.2026 um 21:12
Wieder nach ungefähr zehn Jahren Investitionen erfolgreich eine Zukunftstechnologie im Milliardenwert in Europa "abgeschrieben". Wie oft wurde das zuletzt in Europa schon gemacht? Drei- oder viermal? Oder noch öfter?Menschen mit IHK- oder MINT-Abschluss, die von ihrer Arbeit leben wollen oder müssen, sollten sich wohl besser endgültig aus Europa verabschieden, anstatt hier Teil der "Insolvenzmasse" zu werden.
nobrett
08.02.2026 um 21:16
Ich denke auch, in 10 Jahren wird Stellantis Geschichte sein. Tut mir irgendwie leid um die Firma Opel. Obwohl: Dann sichert sich vermutlich ein anderer Hersteller den Namen.
David W
09.02.2026 um 06:59
Der schlechte Ruf bezüglich Qualität, Service und Reparierbarkeit eilt Stellantis Fahrzeugen leider voraus. Das war schon beim Verbrenner ein Problem (Zahnriemen der im Öl läuft...) und wenn man sich ein wenig zu den e-Fahrzeugen informiert wird es nicht besser, Beispiel OBC. Aus diesem Grund habe ich mich für eine andere Marke entschieden, obwohl mir die Autos optisch eigentlich gut gefallen. Sowas spricht sich halt rum und ist dann auch nicht mehr so einfach aus der Welt zu schaffen, vollkommen egal ob Verbrenner oder EV. Stellantis müsste m.E. massiv an diesem Thema arbeiten. Und das die App fürs Vorwärmen etc. seit Jahren nicht stabil läuft ist verdeutlicht ebenfalls die nicht-Wertschätzung der Kunden.
Ulrich Setzermann
09.02.2026 um 09:26
Kann ich bestätigen. Die App für den Leap T03 ist eine Katastrophe und die Verbindung funktioniert selten. Es entsteht der Eindruck, dass man hier nicht mit dem Herzen bei der Sache ist und die Kundenbedürfnisse nicht wirklich ernst nimmt.
WH
13.02.2026 um 09:22
Ich denke nicht das es Unfähigkeit ist, das die App nicht geht, das ist Absicht. (Wenn es oft nicht geht (egal warum) kauft der Kunde wieder Verbrenner, so deren Kalkül).
Ulrich Setzermann
09.02.2026 um 09:25
Es dürfte auch an den Fahrzeugen liegen. Hatte einen Fiat 500e - typisches Autobauer Auto mit Start Knopf und wenig Neues. Jetzt einen Leap T03 als Zweitwagen. Auch eher so Durchschnitt. Auf dem Papier ganz gut, aber in der Praxis läßt sowohl die Software zu wünschen übrig, als auch die schlechten Sitze, vom Design mal ganz abgesehen. Ich habe den Eindruck, dass man hier noch lange nicht richtig bei der Sache ist. Das machen andere deutlich besser.
Wolfgang Speckardt
09.02.2026 um 11:42
Durch ein sensationelles Geschäftsleasingangebot wurde ich nach mehr als 30 Jahren wieder zum Opelfahrer. Nach nun 2 Monaten kann ich sagen, dass mein Opel Grandland E GS ein richtig gutes Auto ist. Unter dem Strich wirklich besser als mein IONIQ 5 in vergleichbarer Ausstattung. Etwa 10 Kleinigkeiten, die mich beim IONIQ 5 stören kann der Opel deutlich besser. Und er hat eine viel bessere Reichweite und kostet tatsächlich weniger als die Hälfte pro Monat. Für mich ist er das meist unterschätzte Auto welches man für einen vernünftigen Preis leasen kann.Opel scheint mit seinen spanischen Führungskräften leider kein Glück zu haben. Wer erinnert sich noch an Ignazio Lopez, der Opel und seine Zulieferer vollkommen abgewirtschaftet hat? Das war in den 1990er Jahren. Damals habe ich mich von der Marke verabschiedet. Heute bin ich sehr angenehm überrascht, wie gut das heutige Spitzenmodell von Opel wieder gelungen ist. Schade, denn der jetzt eingeschlagene Weg führt Opel auf das falsche Gleis nach Nirgendwo.
Egon_meier
10.02.2026 um 11:31
Ioniq bzw Hyundai/Kia ist auch wirklich kein Maßstab. Das Design mag einigen noch gefallen aber nach iccu- und 12v- und den ganzen anderen -debakeln ist es nur noch Schande.Es ist eben schaden, wenn man aus der VW-Hater-Blase nicht heraus will. Dann muss man eben Stellantis oder BYD oder auch MG hübsch finden.

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