Honda bringt China-Stromer e:NS2 auch nach Thailand und Japan
Zunächst nach Thailand: Der japanische Automobilhersteller Honda nimmt in Thailand ab sofort Reservierungen für den e:N2 entgegen und plant die offizielle Markteinführung auf der Bangkok International Motor Show 2026 am 23. März. Die Preise für den Elektro-Crossover mit kantiger Optik beginnen bei rund 1,4 Millionen Baht (ca. 38.000 Euro), die Auslieferungen sollen am 30. April losgehen.
Der e:N2 gehört mit Maßen von 4,78 x 1.84 x 1,57 Metern bei einem Radstand von 2,73 Metern zur Mittelklasse. Die Bodenfreiheit beträgt vergleichsweise niedrige 14,2 Zentimeter. Honda bringt den e:N2 in Thailand in einer einzigen Variante auf den Markt: mit einem Frontmotor, der 150 kW (150 PS) und 310 Nm Drehmoment leistet, sowie einem 68,8-kWh-Akku. Diese Konfiguration ermöglicht eine Reichweite von 530 Kilometern gemäß NEFZ-Zyklus.
Serienmäßig an Bord wird der e:N2 unter anderem folgende Features haben: 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine sensorgesteuerte Heckklappe, mehrfach elektrisch verstellbare Vordersitze, ein Head-up-Display mit 11,5-Zoll-Projektionsfläche, ein 9,4-Zoll-Digitalinstrumentencluster, ein 12,8-Zoll-Touchscreen-Infotainmentsystem, ein kabelloses Smartphone-Ladegerät und ein Bose-Soundsystem. Im Bereich Sicherheit bestätigt Honda die Ausstattung mit u.a. Totwinkel-Assistent, Parksensoren vorn und hinten, Querverkehrswarner und 360°-Kamerasystem.
Schauen wir weiter nach Japan: Auch hier soll ein Ableger aus China bei der heimischen Kundschaft punkten. In Japan nimmt Honda ab dem 19. März Vorbestellungen für den Insight genannten Stromer entgegen und bringt das Modell im späten Frühjahr auf den Markt. Das Unternehmen gibt dasselbe Drehmoment wie beim e:N2 an (310 Nm) sowie eine WLTC-Reichweite von über 500 km an. Dies deutet darauf hin, dass der Insight ebenfalls mit Frontantrieb und einem Motor ausgestattet sein wird.
Im Gegensatz zum e:N2 verfügt der Insight aber über einen komplett schwarzen Innenraum, die Ausstattung ist wiederum weitgehend identisch. Honda bestätigt unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine sensorgesteuerte Heckklappe, die mehrfach verstellbaren Vordersitze und auch eine identische Cockpit-Ausstattung.
Einem Bericht von Nikkei zufolge wird der Insight das erste in China produzierte Elektrofahrzeug einer japanischen Marke sein, das in Japan auf den Markt kommt. Honda hat inzwischen bestätigt, zunächst 3.000 Einheiten nach Japan zu importieren. Kunihiro Koike, Chefingenieur des Modells, erklärte, es sei schwierig, die Nachfrage auf dem japanischen Markt für Elektrofahrzeuge im aktuellen Umfeld vorherzusagen. Seine Aussagen lassen den Schluss zu, dass der Insight für Honda als Übergangslösung dienen könnte, bis das Unternehmen im nächsten Jahr die globalen Modelle der 0er-Serie einführt.
Dongfeng-Honda, eines der beiden Automobil-Joint-Ventures des japanischen Automobilherstellers in China, produziert den e:NS2 für den chinesischen Markt übrigens in Wuhan in der Provinz Hubei. Auch die beiden umbenannten Versionen e:N2 und Insight für Thailand und Japan werden bei dem China-Joint-Venture vom Band laufen.
asia.nikkei.com
Dieser Artikel von Sagar Parikh erschien zuerst in der internationalen Ausgabe von electrive.





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