VW Nutzfahrzeuge fährt Vorserienproduktion des autonomen ID. Buzz AD hoch

Im VW-Werk Hannover hat nun der Hochlauf der Vorserienproduktion des vollautonomen ID. Buzz ID begonnen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten 500 Fahrzeuge für Projekte in Europa und den USA hergestellt werden. Die Serienproduktion des ID. Buzz AD soll 2027 starten.

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Bild: Moia

Dass Volkwagen Nutzfahrzeuge und die VW-Tochter Moia an einer autonomen Version des Elektro-Bullis ID. Buzz arbeiten, der als Robotaxi oder Roboshuttle eingesetzt werden kann, ist schon länger bekannt. Im Juni 2025 gab das Unternehmen dann bekannt, dass der ID. Buzz AD nun serienreif ist, wobei „AD“ für Autonomous Driving steht.

Das Fahrzeug soll bekanntermaßen als erstes im ALIKE-Projekt in Hamburg sowie beim Ride-Hailing-Anbieter Uber in Los Angeles zum Einsatz kommen, wobei Uber auch bereits plant, Tausende dieser Fahrzeuge in weiteren US-Städten anzubieten. Und auch die BVG in Berlin testet bereits einige seriennahe Prototypen des Modells.

Entsprechend groß denkt VW auch in der Fertigung des ID. Buzz AD und will dafür sorgen, dass schon bald hohe Stückzahlen in Serie gefertigt werden können. Mit dem Hochlauf der Vorserienproduktion hat nun die Industrialisierung des Produkts begonnen. Laut VW Nutzfahrzeuge wird damit erstmals in Europa ein Roboshuttle mit Technologie des israelischen Partners Mobileye in hoher Skalierung gefertigt.

Im Jahresverlauf soll die Vorserienproduktion im VW-Werk Hannover auf rund 500 Fahrzeuge hochgefahren werden. Die selbstfahrenden Fahrzeuge durchlaufen dabei zunächst die gleichen Produktionsabschnitte wie alle nicht-autonomen ID. Buzz-Modelle. Jedoch ist eine zusätzliche Fertigungsschleife für die autonomen Modelle vorgesehen, in der spezifische Komponenten wie das kombinierten Dachmoduls mit Kameras, Radar- und Lidareinheiten sowie der Hochleistungsrechner auf der Beifahrerseite eingebaut werden.

Am Ende dieser Fertigungsschleife werden die Sensoren kalibriert und das jeweilige Fahrzeug in Betrieb genommen. 2027 soll dann die reguläre Serienfertigung starten, mit der es VWN möglich ist, bei Bedarf große Stückzahlen vollautonomer Fahrzeuge für den Weltmarkt zu fertigen.

Die VW-Tochter Moia bietet den ID. Buzz AD als „Turnkey Solution“ an: Die Gesamtlösung umfasst die Fahrzeuge, autonome Fahrsysteme, softwarebasierte Flottensteuerung und Betreiber-Services für autonome Mobilitätsdienste in Städten. Dabei fährt der ID. Buzz AD auf SAE-Level 4, kann also vollautonom in definierten Betriebsgebieten fahren. Er kann als Shuttle-Fahrzeug, im Linienverkehr, als Robotaxi für einzelne Fahrgäste oder auch – wie im ALIKE-Projekt in Hamburg geplant – fürs Ride-Pooling eingesetzt werden. Hierbei werden per App getätigte Buchungen verschiedener Gäste in eine Richtung gebündelt, die sich dann das Fahrzeug teilen – eine Art Anruf-Sammeltaxi 2.0 ohne Fahrer also.

Quelle: Pressemitteilung per E-Mail, linkedin.com

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