LichtBlick eröffnet zehnten HPC-Standort

Der Ladeanbieter LichtBlick hat den zehnten Standort seines Schnellladenetzes QuickCharge in Betrieb genommen. Der Ladepark befindet sich am Markant-Markt in Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) und umfasst sechs öffentlich zugängliche Schnellladepunkte.

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QuickCharge-Standort in Reinbek (Symbolbild)
Bild: LichtBlick

Diese Ladepunkte bieten eine Leistung von bis zu 300 kW, wie LichtBlick mitteilt. Über die Cariqa-App kann dort zu zeitvariablen Ladetarifen geladen werden. Laut LichtBlick ist so das Laden im QuickCharge-Netz ab 0,35 €/kWh möglich. Und: „Dienstwagenfahrer*innen können im Rahmen des Durchleitungsmodells zudem ihren Unternehmensstromtarif nutzen.“

Mit den sechs Ladepunkten am neuen Standort in Hagenow wächst das QuickCharge-Netz von LichtBlick auf insgesamt 46 DC-Ladepunkte. Lange Zeit war LichtBlick in der Elektromobilität ein reiner Roaming-Anbieter und hatte keine eigenen Ladepunkte betrieben. Anfang 2025 hat das Unternehmen aber den Bau eines eigenen Schnellladenetzes angekündigt, welches auch über das von LichtBlick favorisierte Durchleichtungsmodell die Mitnahme von Stromtarifen erlaubt. Aber: Den eigenen Stromanbieter von zu Hause einfach mitnehmen, ist mit diesem Modell nicht gemeint. Der Stromanbieter muss eine Belieferung für eine mobile Versorgung anbieten. Das soll für Stromlieferanten grundsätzlich einfach möglich sein, es handelt sich aber um einen Vertrag für eine mobile Marktlokation. Dieser ist grundsätzlich unabhängig von der Belieferung zu Hause.

Der erste QuickCharge-Standort ging im Oktober 2025 am Famila-Markt in Reinbek östlich bei Hamburg ans Netz, im Dezember folgte der erste Standort an einer Edeka-Filiale in Breklum im Landkreis Nordfriesland. Sämtliche QuickCharge-Ladepunkte werden auf Parkplätzen vor verschiedenen Famila-, Markant- und Edeka-Märkten in Norddeutschland gebaut und sollen schnelles Laden im Alltag während des Einkaufs ermöglichen.

Die nun erfolgte Eröffnung in Hagenow war eigentlich schon früher geplant. „Aufgrund der Witterungsbedingungen in den vergangenen Monaten kam es an einzelnen Standorten zu leichten Bauverzögerungen“, sagt Simon Schröder, Leiter Projektmanagement bei der LichtBlick eMobility. „Wir rechnen damit, dass unser Schnellladenetz innerhalb der nächsten drei Monate auf insgesamt 30 Ladeparks anwächst. Parallel dazu arbeiten wir intensiv daran, weitere Standorte zügig umzusetzen und E Mobilist*innen in Norddeutschland flächendeckend hochwertige Schnelllademöglichkeiten anzubieten.“

lichtblick.de

3 Kommentare

zu „LichtBlick eröffnet zehnten HPC-Standort“
Volker Jaschke
21.04.2026 um 14:27
Nirgendwo findet man auf der Homepage oder App die gültugen Ladetarife. Nicht gut.
Sebastian Ewert
22.04.2026 um 11:09
Lichtblick bietet für Privatkunden aufgrund von Betrugsfällen aktuell keine Ladekarte an, daher findet man dazu auch wenig auf der Homepage. Für QuickCharge gilt: - Adhoc 59ct/kWh 24/7 - Über cariqa mittags 45ct/kWh, sonntags beim Brötchen holen 35ct/kWh - Per Roaming zu den Tarifen des Anbieters - Geschäftskunden können den eigenen Stromtarif (auch dynamisch) mitbringen
Torsten
21.04.2026 um 14:44
"Über die Cariqa-App kann dort zu zeitvariablen Ladetarifen geladen werden. Laut LichtBlick ist so das Laden im QuickCharge-Netz ab 0,35 €/kWh möglich."

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