Dornbirn stellt Busverkehr fast komplett um
Damit gehört Dornbirn im österreichweiten Vergleich zu den Städten mit dem höchsten Anteil an E-Bussen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Zum Einsatz kommen dabei Mercedes-Benz eCitaro und MAN Lion’s City E, wie auf Pressebildern zu erkennen ist. Auf die Größen der konfigurierten Batteriepacks geht die Stadt in der Mitteilung nicht genauer ein, hält aber fest: „Die Batterien sind so ausgelegt, dass sie für einen ganzen Betriebstag ausreichen. Das macht den Betrieb einfach planbar und sorgt dafür, dass die Busse tagsüber durchgehend im Einsatz sein können.“
Das heißt auch: Geladen werden die Busse nur über Nacht im Depot, Schnelllade-Lösungen entlang der Strecke sind nicht nötig. Der gesamte Strombedarf, den die Stadt mit rund 1,5 GWh beziffert, soll aus Vorarlberger Ökostrom gedeckt werden. „Dadurch entstehen im laufenden Betrieb praktisch keine direkten Emissionen. Die Wertschöpfung bleibt in der Region, und die Energieversorgung ist deutlich unabhängiger von internationalen Märkten“, heißt es in der Mitteilung. „Gerade in Zeiten stark schwankender Energiepreise zeigt sich dieser Vorteil immer stärker.“ Da zugleich auch rund 450.000 Liter Diesel pro Jahr eingespart werden, vermeidet die Stadt auch 1.200 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr sowie Stickoxide, Feinstaub und Lärm.
„Der Stadtbus ist für viele Dornbirnerinnen und Dornbirner ein wichtiger Teil des Alltags. Mit den neuen Elektrofahrzeugen verbessern wir das Angebot, senken Emissionen und machen uns unabhängiger von fossilen Energieträgern“, sagt Bürgermeister Markus Fäßler. Und Stadtrat Johannes Zangerl ergänzt: „Die Umstellung zeigt, dass klimafreundliche Mobilität im Alltag funktioniert. Die Busse sind zuverlässig im Einsatz, bieten mehr Komfort und passen gut zu den Anforderungen in einer wachsenden Stadt.“





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