Rumänien: Rompetrol baut Schnellladenetz für E-Autos und E-Lkw
Zu den genauen Standorten macht das Unternehmen ebenso wenig Angaben wie zum Hardware-Lieferanten. Rompetrol teilt lediglich mit, dass 13 der geplanten Ladestationen für schwere Elektro-Lkw vorgesehen sind. Diese Schnelllader sollen jeweils eine Ladeleistung von bis zu 350 kW bieten und über je einen Ladepunkt verfügen.
Hinzu kommen 17 weitere Schnellladestationen mit Ladeleistungen zwischen 150 und 300 kW, die von Elektroautos und leichten E-Nutzfahrzeugen genutzt werden können. Wie viele Ladepunkte jede dieser Stationen konkret erhält, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Insgesamt rechnet Rompetrol bei den 30 geplanten Ladestationen mit 45 Ladepunkten. Da die 13 Lkw-Lader jeweils nur einen Ladepunkt bieten sollen, dürften sich die übrigen 32 Ladepunkte auf die 17 Schnellladestationen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verteilen.
Umgesetzt wird das Vorhaben von Rompetrol Financial Group, Rompetrol Downstream SRL und KMG Rompetrol Development SRL, die alle zur KMG International Group gehören. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 8,2 Millionen Euro. Davon sollen 2,01 Millionen Euro von der Europäischen Union im Rahmen der „Connecting Europe Facility“ (CEF) beigesteuert werden. Der Projektzeitraum ist mit 30 Monaten angegeben und soll am 11. Dezember 2027 enden.
Für KMG International ist es bereits die zweite aus EU-Mitteln kofinanzierte Investition im Bereich Elektromobilität. Rompetrol betont, dass das neue Projekt nicht nur auf Pkw, sondern ausdrücklich auch auf leichte und schwere Nutzfahrzeuge ausgerichtet ist. Damit reagiert das Unternehmen auf die erwartete Nachfrage nach Ladeinfrastruktur entlang wichtiger Fernverkehrsrouten im rumänischen TEN-V-Netz.





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