DKV launcht Ladekarte für Elektro-Trucks
Mit dem E-Lkw unterwegs zu laden, ist spontan ohne Weiteres möglich – vorausgesetzt man findet eine Lkw-taugliche Ladestation. DKV Mobility prescht nun mit einem Angebot vor, das das Filtern von gut 3.000 Lkw-tauglichen Ladern in Europa mit einer einheitlichen Abrechnung und „attraktiven Konditionen“ verbinden soll. Konkret hat DKV Mobility mit einer Reihe an CPOs bessere Preise verhandelt als sie regulär an den Ladestationen herrschen, wenn man dort direkt bezahlt. Noch nicht für alle der 3.000 Lader, aber für einen stetig wachsenden Teil, wie electrive auf Nachfrage erfahren hat. Genaue Preise nennt DKV nicht.
Mit dieser Abdeckung und diesem Ladenetzumfang ist die DKV Card +Charge Truck aktuell einzigartig. Auch Aral hat zwar eine Tank- und Ladekarte (von Aral Fleet Solutions), hier geht es aber vor allem um den Zugang zu den 25 speziell für Elektro-Lkw ausgestatteten Aral-Standorten im eigenen Netz.
Klar ist: Auch DKV Mobility launcht im Kern eine Tank- und Ladekarte, die eine einheitliche Abrechnung für Laden, Tanken, Waschen und weitere
Fahrzeugservices gewährt. Der Mehrwert liegt aber bewusst auf den günstigen Ladekonditionen: „Die Karte ergänzt das bestehende Produkt- und Dienstleistungsportfolio von DKV Mobility und ist Teil der Wachstumsstrategie […] im Bereich E-Mobilität. Ziel ist, den Kundinnen und Kunden den Umstieg auf alternative Antriebe so reibungslos wie möglich zu gestalten.“ Hintergrund sei, dass Flottenbetreiber bei der Transformation mit neuen Herausforderungen konfrontiert seien, „insbesondere beim Zugang zu geeigneter Ladeinfrastruktur, bei der Einsatzplanung sowie bei der Integration unterschiedlicher Abrechnungs- und Energiesysteme“.
Elementar ist dabei natürlich, dass Kartenbesitzer die Lkw-tauglichen Lader herausfiltern können. DKV Mobility gibt an, deshalb jede Lkw-Ladestation im eigenen Netzwerk anhand klar definierter Mindeststandards zu prüfen. Dazu gehören unter anderem eine Dachhöhe von mindestens vier Metern, eine Durchfahrtsbreite von mindestens 2,7 Metern sowie ausreichend Platz für
komfortables Manövrieren. Zudem müssen die Stationen für Fahrzeuge mit einer Länge von mindestens neun Metern geeignet sein. Auch bei der Ladeleistung achtet das Unternehmen auf ausreichend Power: An mehr als 80 Prozent der über 3.000 Standorte stehen Ladeleistungen von über 300 kW zur Verfügung.
An vielen der Lkw-tauglichen Stationen sollen Unternehmen zudem von den eingangs genannten Ladekonditionen profitieren. Die Preise pro Station, Ladezeit und verbrauchte Kilowattstunden seien transparent und in Echtzeit in der DKV Mobility App einsehbar, heißt es in einer uns per E-Mail vorliegenden Mitteilung. Darüber hinaus bietet die Karte Zugang zu weiteren Services an ausgewählten Standorten, darunter Reparatur, Reifenservice, Fahrzeugwäsche und Parken. Und: „Sollte kein Lkw-tauglicher Ladepunkt in der Nähe sein, haben Fahrer zudem Zugriff auf das gesamte Ladenetzwerk von DKV Mobility mit rund 1,2 Millionen Ladepunkten“, schreibt der Mobilitätsdienstleiter weiter.
Sven Mehringer, Managing Director bei DKV Mobility und verantwortlich für die Bereiche Energy & Vehicle Services, kommentiert: „Die Energieversorgung von Nutzfahrzeugen wird komplexer – mit mehr Antriebsformen, mehr Anbietern, mehr Abrechnungssystemen. Die DKV Card +Charge Truck gibt Flottenbetreibern eine Antwort darauf: eine Karte für alle Antriebe, alle Services, eine Abrechnung. Damit treiben wir unsere Entwicklung zur führenden integrierten Mobilitätsplattform aktiv voran.“
Tim Dambor, Director Product Management eMobility Roaming bei DKV Mobility, ergänzt: „Für Fahrer von Elektro-Lkw und Disponenten zählt vor allem Verlässlichkeit. Mit unserem verifizierten Netzwerk und der Echtzeit-Übersicht in der App wissen beide: Die nächste Station ist erreichbar, und das Fahrzeug kann dort auch wirklich laden.“ Die Karte sei ab sofort europaweit erhältlich.
Quelle: Infos per E-Mail





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