07.05.2018 - 16:39

Japan-Bündnis soll Feststoff-Akkus weiterentwickeln

zellen-batterie-symbolbild

In Japan hat sich laut dem Wirtschaftsblatt „Nikkei“ ein Firmenkonsortium mit der Regierung zusammengeschlossen, um Festkörperbatterien für künftige Elektrofahrzeuge voranzubringen. 

Das Bündnis, an dem u.a. Toyota, Nissan, Honda, Panasonic und GS Yuasa beteiligt sind, startet in diesem Monat zusammen mit dem Forschungszentrum Libtec ein entsprechendes Projekt, das von der japanischen Regierung mit 16 Mrd Yen (14 Mio Dollar) unterstützt wird.

Die Halbleiter-Batterietechnologie habe das Potential, in Zukunft ein Batteriesystem anzubieten, das im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batteriezellen eine höhere elektrische Reichweite bei erhöhter Sicherheit und Leistung bieten könnte.

Toyotas Solid-State-Batterie-Technologie soll als die fortschrittlichste weltweit gelten. Zuletzt hatte der Entwicklungschef Kiyotaka Ise im Oktober noch mitgeteilt, die Erforschung im eigenen Haus behalten zu wollen. Im Dezember folgte die Nachricht, dass auch Honda an der Feststoff-Batterie forscht. Und auch die Hersteller-Allianz Renault, Nissan und Mitsubishi arbeitet an Elektroautos mit Festkörperbatterie.

Nun soll die Bündelung der Kompetenzen der einzelnen Mitglieder innerhalb des Konsortiums eine Kommerzialisierung der Batterietechnologie vorantreiben. Zudem sei das Ziel, leistungsstarke Feststoff-Akkus für E-Fahrzeuge zu entwickeln, die bis 2025 Reichweiten von 550 km und 2030 bis 800 km ermöglichen.
nikkei.com

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