20.09.2018 - 13:44

Carsharing-JV von BMW und Daimler wird in Berlin ansässig

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Nachdem BMW und Daimler Ende März die Bündelung ihrer Carsharing-Ableger DriveNow und Car2go verkündet hatten, nimmt die Fusion nun Form an. Die Autobauer teilen u.a. mit, dass ihr geplantes Gemeinschaftsunternehmen seinen Sitz in Berlin haben wird.

Außerdem haben BMW und Daimler bei der EU-Kommission inzwischen einen Antrag auf Freigabe zur Zusammenlegung eingereicht. Das Joint Venture soll die bestehenden Angebote für On-Demand Mobilität in den Bereichen CarSharing (Car2Go, DriveNow), Ride-Hailing (Mytaxi, Chauffeur Privé, Clever Taxi, Beat), Parken (ParkNow, Parkmobile), Laden von E-Fahrzeugen (ChargeNow, Digital Charging Solutions) und Multimodalität (Moovel, ReachNow) bündeln und weiter ausbauen.

Den beiden in Deutschlands Süden ansässigen Partnern zufolge war es eine bewusste Entscheidung, den Sitz des 50:50-Joint Ventures in Berlin einzurichten. Es soll als Mobilitätsanbieter ausdrücklich außerhalb der etablierten Konzernstrukturen Fuß fassen. „Unsere Vision ist es, gemeinsam einen global bedeutenden Player für nahtlos und intelligent vernetzte Mobilitätsdienstleistungen zu schaffen. Berlin als Kreativitätshub und Innovationsschmiede ist genau der richtige Standort für unser Vorhaben“, kommentiert Daimler-Chef Dieter Zetsche. „Mit unserem geplanten Ökosystem zielen wir genau auf die Anforderungen der urbanen Mobilität von morgen: intelligent, nahtlos vernetzt und auf einen Fingertipp verfügbar“, ergänzt BMW-Chef Harald Krüger.

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Car2Go und DriveNow haben in Summe 20.000 Fahrzeuge in 31 internationalen Metropolen. Mehr als vier Millionen Kunden nutzen diese CarSharing-Angebote bereits, heißt es in einer Mitteilung. Ebenfalls bereits etabliert: die Ride-Hailing-Dienste mytaxi, Chauffeur Privé, Clever Taxi (alle Europa) und Beat (Südamerika). Die Dienste verfügen nach Angaben von BMW und Daimler bereits heute über 15,9 Millionen Kunden und mehr als 170.000 Fahrer. Der Elektro-Anteil innerhalb der Flotten, so sah es die bisherige Planung vor, soll künftig deutlich wachsen.

Letztlich bleibt die Wirtschaftlichkeit von Carsharing-Angeboten noch immer eine Herausforderung. Speziell das Free-Floating-Prinzip stellt die Anbieter vor Probleme. So hatte im vergangenen Oktober Car2go im Raum Stuttgart das Geschäftsgebiet verkleinert. Gegenüber internationalen Wettbewerbern wie Uber aus den USA oder Didi aus China hilft letztlich wohl nur Größe. Da kann das nun in die Wege geleitete Joint Venture der Premium-Konzerne helfen.
daimler.com, bmwgroup.com

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