09.10.2018

Bosch testet E-Transporter-Sharing an Toom-Baumärkten

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Bosch steigt nach dem E-Roller-Sharing seiner Tochter Coup nun auch ins Sharing von E-Transportern ein. Ab Dezember will Bosch an Toom-Baumärkten StreetScooter zur Miete anbieten. Apropos StreetScooter: Heute ist offenbar offizieller Start der Serienfertigung des XL-Modells bei Ford.

Der von Bosch initiierte Einsatz von E-Transportern ist zunächst auf einen Testlauf beschränkt. Geplant ist anfänglich jeweils ein Fahrzeug an Baumärkten in Freiburg, Berlin, Frankfurt, Leipzig und Troisdorf bei Köln zur Verfügung zu stellen.

An diesen Märkten stehen bereits Ladesäulen bereit. Kommt der neue Leihservice bei den Nutzern an, plant der Konzern eine Expansion des Sharing-Dienstes gemeinsam mit weiteren Partnern. Denkbar sei die Ausweitung des Angebots auf weitere Toom-Märkte, aber auch auf andere Möbelhäuser, Super- oder Elektromärkte.

„Das Teilen von elektrischen Transportern hat großes Wachstumspotenzial“, ist Dr. Rainer Kallenbach, Boschs Vorstandsvorsitzender für den Geschäftsbereich Connected Mobility Solutions überzeugt. Das Angebot soll mit wenigen Klicks auf dem Smartphone in Anspruch genommen werden können. Die Rückgabe erfolgt an derselben Station, an der die Kunden das Fahrzeug abholen. Gezahlt wird per Stundenpauschale, in der Kilometer und Strom enthalten sind. Das sei häufig günstiger als die Anmietung eines klassischen Mietwagens. Zudem sei der gesamte Prozess der Anmietung und Rückgabe komplett digital und funktioniere ohne lästigen Papierkram, so Bosch.

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Kooperationspartner Toom gehört zur Rewe-Gruppe und ist mit mehr als 330 Märkten einer der führenden Anbieter in der deutschen Baumarktbranche. Zu StreetScooter hat Bosch allein schon wegen der Zulieferung seiner Antriebskomponenten einen direkten Draht.

Interessant in diesem Zusammenhang: Heute laufen in Köln Medienberichten zufolge die Bänder für die Serienfertigung des StreetScooter Work XL bei Ford an. 180 Mitarbeiter sind dort beschäftigt, die Jahresproduktion soll 3.500 Stück erreichen. Mit einem Ladevolumen von knapp 20 Kubikmetern ist der XL wesentlich größer als die zwei bisher von der Post in Eigenregie produzierten Modelle. Die ersten 1.000 Work XL sollen noch in diesem Jahr ihren Dienst bei der Deutschen Post antreten. Technische Daten zu dem auf dem Ford Transit basierenden Modell gibt’s hier.
heise.de, bosch-presse.de, wiwo.de (Work XL)




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