03.04.2019 - 13:41

eMobility-Dashboard März: 6.616 reine Elektro-Pkw

Elektro-Neuzulassungen in Deutschland im März 2019 / Jeder dritte Stromer ist ein Tesla Model 3

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Genau 6.616 Elektro-Pkw wurden laut KBA im März in Deutschland neu zugelassen. Das waren 1.979 mehr als im Februar (4.637). Und nach unseren Aufzeichnungen ist das ein neuer Rekord. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte ein Plus von 74,5 Prozent erzielt werden. 

Darüber hinaus verzeichnete das KBA im März 17.737 Zulassungen für Hybrid-Pkw, womit diese ein Plus von 63,1 Prozent gegenüber März 2018 verzeichnen konnten. Darunter befanden sich 3.061 Plug-in-Hybride. Das PHEV-Segment legte um 1,4 Prozent zu.

Was die Anteile an den Neuzulassungen angeht, so kamen die reinen Elektro-Pkw auf 1,9 Prozent Marktanteil. Der Anteil der Hybrid-Fahrzeuge lag bei 5,1 Prozent. Schlusslicht sind mit 0,9 Prozent die Plug-in-Hybride.

Mit Blick auf das erste Quartal 2019 kamen von Januar bis März insgesamt 15.901 Elektro-Pkw neu auf die Straße. Hinzu gesellten sich 48.055 Hybrid-Pkw. Darunter befanden sich 7.382 Plug-in-Hybride. Zum Vergleich: Im Q1-2018 lag die Zahl der Neuzulassungen bei den Elektro-Pkw nur bei 9.102 Exemplaren. Die Hybrid-Pkw kamen auf 28.281 Neuzulassungen. Darunter befanden sich 8.447 Plug-in-Hybride.


Hinweis: Angaben zu PHEV-Neuzulassungen vor Januar 2013 liegen nicht vor.


Hinweis: Zahlen nach Antriebsarten erst ab Januar 2017.

Unter allen Marken zeichnete sich vor allem bei Tesla im März ein riesiges Plus ab – und zwar in Höhe von 453 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dieser dreistellige Zuwachs geht freilich auf das Model 3 zurück. Im ersten Quartal bleibt unter dem Strich ein Zuwachs von 439,9 Prozent gegenüber Vorjahr.

Mit Blick auf die Anzahl der Fahrzeuge kamen im März 2.367 Tesla-Stromer neu auf die Straße. Bei den BEV-Neuzulassungen in Deutschland kamen die Tesla-Stromer (über alle Modelle hinweg) im vergangenen Monat auf einen Marktanteil von rund 36 Prozent. Den Unterschied machte freilich das Model 3. Kein Wunder: Auch in Norwegen und anderen europäischen Ländern stürmt der Stromer aus Kalifornien die Neuzulassungscharts.

Hersteller Modell Anzahl
Tesla Model 3 2.224
Renault Zoe 1.136
BMW i3 708 (hinzu kommen 62 mit REX)
Audi e-tron 478
Smart Fortwo 371
Hyundai Kona Elektro 284
Nissan Leaf 227
Volkswagen e-Golf 219
Smart Forfour 132
Hyundai Ioniq Elektro 131
Jaguar I-Pace 106
Nissan e-NV200 93
Kia e-Niro 87
Tesla Model S 82
Tesla Model X 61
Volkswagen e-up! 59
Volkswagen e-Crafter 43
Kia Soul EV 33
Mini n.A. 33
Citroën C-Zero 10
Peugeot iOn 8
Opel Ampera-e 6
Citroën Jumper 1

Hinweis: Elektro-Pkw die vom Hersteller nicht eindeutig einem Modell zugeordnet und durch das KBA beim Hersteller unter „Sonstige“ aufgeführt wurden, befinden sich nicht in dieser Tabelle.

Genau 2.224 Tesla Model 3 wurden im vergangenen Monat neu zugelassen. Demnach ist der Stromer aus Kalifornien als das erfolgreichste Modell im vergangenen Monat hervorgegangen. Der Renault Zoe kommt erst mit deutlichem Abstand auf dem zweiten Rang mit 1.136 Neuzulassungen. Auf dem dritten Rang schaffte es der BMW i3 (708). Mit Blick auf das erste Quartal 2019 liegt auch hier das Tesla Model 3 vorne. Insgesamt 3.185 Exemplare brachten die Kalifornier davon hierzulande auf die Straße. Dabei wird das Modell erst seit etwa Mitte Februar im großen Stil ausgeliefert. Dahinter folgt der Renault Zoe mit 2.717 Neuzulassungen. Den dritten Rang nimmt der BMW i3 (1.981) ein.

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Hersteller* Januar Februar März Gesamt
Tesla 137 1.092 2.367 3.596
Renault 799 782 1.136 2.717
BMW 645 628 708 1.981
Volkswagen 822 346 321 1.489
Hyundai 494 542 415 1.451
Smart 409 369 503 1.281
Audi 407 155 478 1.040
Nissan 355 328 320 1.003
Kia 405 201 120 726
Jaguar 16 92 106 214
Peugeot 70 3 8 81
Mini 16 0 33 49
Opel 14 27 6 47
Mercedes-Benz 22 1 0 23
Citroën 5 5 10 20

* Ohne Rubrik „Sonstige“ der einzelnen Hersteller.

Derweil gab auch das BAFA seine Werte für die Kaufprämie bekannt: Genau 108.718 Anträge auf den Umweltbonus wurden bis zum Stichtag 31. März 2019 bei der zuständigen Behörde gestellt, davon 71.007 für rein Batterie-elektrische Autos, 37.657 für Plug-in-Hybride und 54 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Im März kamen 5.639 Anträge hinzu.
kba.de, kba.de (einzelne Modelle, Excel)

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3 Kommentare zu “eMobility-Dashboard März: 6.616 reine Elektro-Pkw

  1. StromSchleuder

    Da es viele Käufer gibt,die einfach deutsch kaufen, bin ich gespannt, was passiert, wenn der VW-Konzern mit seiner überarbeiteten eUP-Version auf den Markt kommt. Mit genannten 20 Tsd, minus dann 4 Tsd Prämie, kommen wir dann auf 16 Tsd für ein Fahrzeug mit einer 39 kWh Batterie. Da muss sich Renault warm anziehen.

  2. Jan Schultze-Melling

    Ich bezweifele, dass Volkswagen ein Fahrzeug bauen kann, dass nach staatlicher Förderung bei 16.000 Euro landen wird. Erst Recht nicht mit einem 39kwh Akku. Bei dieser Größenordnung wird der Preis NACH staatlicher Förderung wahrscheinlich eher bei 26.000 Euro liegen. Mindestens…

  3. Jürgen Starck

    Normalerweise wären in Q1 und Q2 auch ganz viele Kia e-Niros dabei. Dieses Modell käme vermutlich direkt hinter dem Model 3. Aber Kia verbreitet die Mär von der überraschend hohen Nachfrage….
    Es gab in Deutschland keinen Verkauf, deshalb kann die Nachfrage auch nicht größer als gedacht gewesen sein. Man wollte nicht auf die Kommunikationswirkung des ach so innovativen e-Niro verzichten und dachte sich deshalb einen Fake – Verkauf aus. Ca. 4 Wochen (Januar) wurden den Händlern und damit den Kunden blaue Bestellcodes (und damit anklickbar) mit exakten Produktionsdaten angeboten. Die Händler gossen diese Codes in hunderte Verträge mit genauen Lieferdaten in 2019. Im Februar wurden die Codes gelöscht und behauptet, die Nachfrage sei größer als erwartet. Geliefert wurden ausschließlich Vorführwagen und ca. 10 bis 20 Placebos von der Stange, also vorkonfigurierte Wagen, die den Eindruck erwecken sollten, der e-Niro sei an Kunden ausgeliefert worden.
    Man wusste in der KMD – Zentrale und bei Havas (der Agentur) mit Sicherheit schon 2018, dass man die im Januar abgeschlossenen Verträge brechen wird.
    Alles nur, weil der e-Niro das Markenimage stärkt.
    Das nennt man irreführende Werbung! Es handelt sich
    wohl um einen Verstoß gegen das UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb)!

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03.04.2019 13:41