27.04.2019 - 14:32

BYD plant Bau seines vierten E-Auto-Werks in Changzhou

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BYD erweitert seine Produktionskapazitäten für Elektroautos in China massiv. Mit der Regierung der Stadt Changzhou hat der Hersteller nun eine Vereinbarung zum Bau seines vierten Pkw-Werks erzielt, das Kapazitäten für 400.000 E-Autos jährlich bieten soll.

Die Investitionskosten werden sich voraussichtlich umgerechnet auf rund 1,5 Milliarden Dollar belaufen. Zum Zeitplan ist noch nichts bekannt. Spruchreif ist dagegen, dass BYD auch bestehende Werke in seinem Heimmarkt ausbaut: So soll die jährliche Produktionskapazität der Fabrik in Xi’an von 100.000 auf 400.000 und die des Werks Changsha von 100.000 auf 300.000 E-Autos erweitert werden.

Im Bau befindet sich zudem eine bereits im vergangenen Jahr von BYD angekündigte Batteriefabrik in der chinesischen Stadt Chongqing mit einer avisierten Jahreskapazität von 20 GWh. Unter ihrem Dach sollen Zellen und Batteriesysteme gleichermaßen produziert werden. Der Spatenstich erfolgte Ende Februar und der erste Bauabschnitt soll schon innerhalb eines Jahres fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Bereits Ende August wurde bekannt, dass BYD in der Fabrik auch Entwicklungsdienstleistungen für Dritte realisieren will.

Insgesamt strebt BYD an, seine Batterieproduktion einem 2018 erschienenen Bloomberg-Bericht zufolge auf 48 GWh im laufenden Jahr und 60 GWh im Jahr 2020 zu steigern. Dabei liebäugelt BYD auch mit dem Bau von Batteriefabriken in Europa und den USA. In Europa prüft das Unternehmen mögliche Standorte in Großbritannien und Deutschland. Darüber hinaus erwägt der chinesische Elektroauto-Hersteller, sein Batteriegeschäft separat an die Börse zu bringen.

BYD legt seine Gesamtproduktionskapazität für Elektroautos nicht offen, hat aber „Nikkei“ zufolge im vergangenen Jahr rund 250.000 Exemplare verkauft. Damit kontrolliert der Konzern rund ein Fünftel des chinesischen Elektrofahrzeugmarkts.
asia.nikkei.com (Paywall)

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