05.11.2019 - 12:07

BMW will über 4.000 Ladepunkte bauen

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Die BMW Group will bis 2021 über 4.100 Ladepunkte für elektrifizierte Autos an ihren deutschen Standorten installieren. Sie sind in erster Linie für die Mitarbeiter gedacht, rund die Hälfte der Ladepunkte soll aber auch öffentlich zugänglich sein.

Geplant sind überwiegend AC-Lader mit einer Leistung von 11 kW, es sollen aber auch DC-Ladesäulen mit einer Leistung von 50 kW installiert werden. „Eine gute Ladeinfrastruktur ist neben der Reichweite und den wettbewerbsfähigen Kosten eine der elementaren Voraussetzungen für die Akzeptanz und das Wachstum von Elektromobilität“, sagt Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich laut der Mitteilung. Deshalb investiere BMW „konsequent in den Ausbau der Ladeinfrastruktur an den deutschen Standorten“.

Der Großteil der Ladepunkte soll im Großteil München entstehen, aber auch an den Standorten Berlin, Leipzig, Regensburg, Landshut, Wackersdorf und Dingolfing. Ob die öffentlich zugänglichen Ladepunkte ausschließlich auf BMW-Geländen oder auch in der Stadt entstehen sollen, nennt der Konzern in der Mitteilung nicht.

Das Laden selbst soll über den BMW-eigenen Dienst „Charge Now“ gesteuert und abgerechnet werden – das ermögliche den Nutzern „eine durchgängige, einfache und uneingeschränkte Nutzung mit völliger Kostentransparenz“. Aktuell bietet „Charge Now“ zwei Tarife, abgerechnet wird hier allerdings noch nach Minuten. Für das Laden am Arbeitsplatz ist das mitunter nur bedingt attraktiv, wenn der Akku deutlich vor Feierabend vollständig geladen ist.

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung kurz nach dem Autogipfel im Kanzleramt, bei dem sich die Industrie zum Aufbau von 15.000 Ladepunkten bis 2022 verpflichtet hat, scheint ein Bekenntnis von BMW zu diesen Zielen zu sein. Bislang hatte noch der Volkswagen-Konzern genaue Zahlen für die Pläne auf seinen Mitarbeiter-Parkplätzen genannt. Bis 2025 sollen 4.000 Ladepunkte an zehn deutschen VW-Werken entstehen, auch vornehmlich AC-Lader mit 11 kW. Die ersten Ladepunkte am Komponentenwerk Braunschweig und am Nutzfahrzeugwerk Hannover sind bereits in Betrieb.
bmwgroup.com, chargenow.com

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7 Kommentare zu “BMW will über 4.000 Ladepunkte bauen

  1. Kieler

    Was will denn BMW mit Ladepunkten?
    Hat denn noch keiner dem BMW Management erklärt, dass man Verbrenner nicht laden kann? 😉

    Statt ein paar Ladesäulen zu versprechen, hätten die mal lieber rechtzeitig in die Entwicklung investieren sollen.
    So wie sich BMW derzeit äußert und bei dem was man von denen sieht, gibt es den Konzern in 5 Jahren nicht mehr. Traurig, wie ich finde, aber nahzu unabwendbar.

    • PHEV+PV

      Moin Kieler,

      danke für den Beitrag,

      Rendite machen Verbrenner!

      und wenn die Rendite bei E Autos nicht stimmt …

      Herr Seibert schreibt ja von recht umfangreichen Verhandlungen.

      Die Presse konzentriert sich auf Prämien und Ladepunkte. Das ist schon das was die Menschen interessiert.

      Jedoch sollte die „Förderung“ die Mehrkosten gegenüber einem Verbrenner ausgleichen
      und für betuchte Kunden, die Fahrzeuge teurer als 40 k brauchen, sollte diese ganz wegfallen. Aber
      Rendite machen Verbrenner!

      Wer schreibt denn die Förderrichtlinien?

      Und 5.000 Ladepunkte (vermutlich AC) brauchen wir auch nicht,
      wenn dagegen fürs erste an jedem BMW Autohaus
      ein DC Schnelllader stehen würde, gäbe es eine brauchbare und zielführende und flächendeckende Ladeinfrastruktur.
      Die könnte man ja mit steigendem Bedarf prima ausbauen. Und

      Als echten Anreiz könnte dem Kunden
      dann der BMW Strompreis als Preis für den getankten Strom angeboten werden.

      Na ob das mit dem Rendite Ansatz einhergeht.

      Oh Kieler , ich muss los, die Quartalszahlen von BMW kommen gerade rein.

      Beste Grüße
      Frank

  2. Stefan Balz

    Liebe Firma BMW, solche Spielzeuge „überwiegend AC-Lader mit einer Leistung von 11 kW“ braucht im Jahr 2019 kein Mensch mehr. Schaut doch einfach mal bei Tesla oder bei Ionity vorbei wie das Heute geht…

    • Michael Loepthien

      Selbstverständlich braucht es AC-Lader mit 11 kW der Mitarbeiter Arbeitet ja i.d.R. >6h und damit kann er bequem mit 5 (~55kW wie ein Schnelllader) anderen während der Arbeitszeit sein Auto laden.

    • SHausSTA

      Die Ladesäulen werden überwiegend auf Mitarbeiterparkplätzen installiert. Dort parkt man in der Regel mindestens 7 Stunden, so dass 11 kW mehr als ausreichend sind.

  3. eCar-Fan & TESLA-Fahrer

    Neulich bei einem BMW-Händler auf dem Land:

    11 kW – Ladestation, mit Roaming zu starten. Denke alles gut – von wegen! Die New Motion-App zeigt mir an, dass das Aufladen meines TESLA Model 3 von 10 auf 80% sage und schreibe 83,- € kosten soll!

    So bringt man (BMW) die Elektromobilität nicht zum laufen. Aber vermutlich ist dies auch nur ein weiterer Beleg dafür, dass dies in diesem Hause ganz offensichtlich gar nicht gewollt ist!

    Bin dann gleich weiter gefahren, öffentliche Station gesucht und gefunden. Gleiche Ladung 26,- €.

    Mal sehen, was die jetzt geplanten Stationen im Bereich der Öffentlichkeit für den E-Auto-Fahrer kosten werden

    • Simon Saag

      Ich glaube, in dem Fall ist das Problem eher NewMotion mit den Mondpreisen als der BMW-Händler. NewMotion oder Shell Recharge, wie es jetzt ja eigentlich heißt, hat zwar ne super Abdeckung, lohnt sich aber leider nur an sehr wenigen Säulen. Ich hätte mit meinem i3 auch schon 56 Euro für eine Ladung zahlen sollen…

      Bei dem BMW-Händler bei mir in der Nähe kann ich mit Maingau für 35ct/kWh laden, was ich in Ordnung finde. Da liege ich je nach geladener Menge zwischen 6 und 8 Euro – bei einem Model 3 natürlich mit dem größeren Akku etwas mehr.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/11/05/bmw-will-ueber-4-000-ladepunkte-bauen/
05.11.2019 12:09