05.03.2020 - 12:14

Europaweites Netzwerk aus Batteriezellen-Pilotlinien

Unter Leitung der TU Braunschweig haben acht Konsortialpartner aus Industrie und Wissenschaft den Grundstein für ein europaweites Netzwerk aus Pilotlinien gelegt, die sich mit der Forschung und Entwicklung rund um die Produktion moderner Lithium-basierter Batteriezellen beschäftigen.

Durch die Schaffung des Netzwerks LiPLANET, kurz für „Li-Ion Pilot Lines Network“, soll die industrielle Serienfertigung moderner Batterietechnologien beschleunigt werden. Die Europäische Kommission fördert das Projekt für zwei Jahre. Im Rahmen des Programms Horizon 2020 stellt sie zwei Millionen Euro zur Verfügung.

„Der Zeitpunkt für unsere Aktivitäten ist gut gewählt“, sagt Professor Arno Kwade, Leiter des Instituts für Partikeltechnik an der TU Braunschweig und LiPLANET-Projektleiter. Die europäische Batteriezellproduktion habe gerade erst begonnen, sich im Wettbewerb mit der asiatischen Konkurrenz zu positionieren. „Unsere europäische Industrie benötigt eine starke Forschung und Entwicklung, die durch das Netzwerk signifikant verbunden und gestärkt wird.“ Solch ein grenzübergreifendes Netzwerk für Batterie-Pilotlinien, das alle wichtigen Akteure vereint, sei weltweit einzigartig.

Im Zuge des Projekts sollen u.a. eine Austauschplattform für Wissen und Daten als Basis für die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und Pilotlinien geschaffen und Standards zur Qualifikation von Pilotlinien entwickelt werden. Außerdem haben die Partner vor, eine Roadmap zu entwerfen, um die Implementierung einer industriellen Serienfertigung von Batteriezellen in Europa zu unterstützen.

Apropos Partner: Zum Kernkonsortium des Projekts gehören EIC InnoEnergy, EMIRI, das AIT Austrian Institute of Technology, CEA Liten, CIDETEC Energy Storage, ABEE – Avesta Battery Engineering und VDI/VDE Innovation & Technik. Die Leitung hat die TU Braunschweig inne. Am Standort Braunschweig ist bekanntlich die Battery LabFactory Braunschweig (BLB) mit enger Verbindung zum Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) angesiedelt. An der BLB sind wiederum acht Institute der TU Braunschweig sowie jeweils ein Institut der Leibniz Universität Hannover, der TU Clausthal und der Physikalisch-Technische Bundesanstalt.
tu-braunschweig.de

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