18.11.2020 - 12:42

Manz erhält Folgeauftrag von TE Connectivity

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Der Maschinenbauer Manz hat vom Automobilzulieferer TE Connectivity einen Folgeauftrag mit einem Gesamtvolumen im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten. Dabei geht es um eine zweite Montagelinie.

Nachdem TE Connectivity 2018 die erste vollintegrierte Montagelinie zur automatisieren Herstellung von Zellkontaktiersystemen bestellt hatte, folgt nun ein Auftrag zur Lieferung einer zweiten Montagelinie. Wie Manz nun mitteilt, soll der Auftrag in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 „umsatz- und ergebniswirksam“ sein.

Jedes Batteriemodul verfügt über ein eigenes Zellkontaktiersystem, damit werden die einzelnen Zellen innerhalb des Moduls miteinander verbunden. Neben der Stromabnahme übernimmt das System auch verschiedene Sensorfunktionen für das Batteriemanagement, etwa die Messung von Spannung oder Temperatur.

Bereits im Oktober hatten die beiden Unternehmen eine entsprechende Absichtserklärung verkündet, nun wurde der Auftrag verbindlich geschlossen. „Der Auftrag reiht sich ein in eine Reihe positiver Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität, von denen wir in unseren Segmenten Electronics und Energy Storage profitieren“, sagt Manz-CEO Martin Drasch. „Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Montageautomatisierung und Batterieproduktion sind wir sehr gut positioniert für weiteres Wachstum im Zuge der weltweiten Mobilitätswende.“

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Der Manz-Chef verweist dabei auch auf die „zahlreichen Auftragseingänge“ der vergangenen Monate. Im Oktober hatte zum Beispiel das slowakische Unternehmen InoBat Auto Produktionsanlagen zum Aufbau einer Pilotlinie für gestapelte Lithium-Ionen-Pouchzellen bei Manz bestellt. InoBat Auto plant nahe der Hauptstadt Bratislava wie berichtet eine Batteriezellen-Produktionslinie mit einer jährlichen Kapazität von 100 MWh. Bis 2024 ist anschließend der schrittweise Ausbau der Produktionskapazitäten auf 10 GWh geplant.

Drasch verspricht sich auch „signifikante Wachstumsimpulse“ von der Vergabe der IPCEI-Förderprojekte. Im Rahman dieser Förderung wollen mehrere EU-Staaten eine Batteriezellenproduktion und die entsprechende Wertschöpfungskette in Europa ausbauen. In Deutschland werden unter anderem die BASF-Kathodenmaterialfabrik in Schwarzheide, die Batteriezellen-Pilotproduktion von BMW in Parsdorf, die Batterizellfabrik von PSA/Opel in Kaiserslautern sowie das Unternehmen Varta gefördert.
manz.com

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18.11.2020 12:20