2nd Life: Madrider EMT-Busdepot erhält Pufferspeicher aus Alt-Akkus

Irizar, EMT Madrid und Iberdrola kooperieren bei der 2nd-Life-Nutzung von ausgedienten Batterien aus Elektrobussen. In einem Projekt im Betriebszentrum der EMT in Fuencarral, einem Stadtteil von Madrid, kommen die Alt-Akkus in einem stationären Speicher zum Einsatz.

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Bild: Iberdrola

Den spanischen Unternehmen schwebt vor, den Speicher mit den ausgedienten Busbatterien als Energiepuffer für das Bus-Ladesystem im EMT-Depot zu nutzen. Dazu wird der stationäre Stromspeicher in das Smart-Charging-System des Betriebshofs integriert. Aufgabe der Gesamtlösung sei es, Lastspitzen zu reduzieren, Kosten zu optimieren und die Lebensdauer von Batterien sinnvoll zu verlängern. Die Alt-Batterien stammen dabei aus Elektrobussen von Irizar. Diese Akkus bieten zwar nicht mehr genügend Kapazität für die Fahrzeuge, eignen sich aber weiterhin für stationäre Anwendungen.

Der Speicher ist dabei in einem Container untergebracht und hat eine maximale Energiekapazität von 1 MWh und eine Lade- und Entladeleistung von bis zu 500 kW. Er ist mit Batterien aus drei Irizar-Elektrobussen bestückt und in die bestehende Lademanagementplattform von EMT integriert, die täglich die Ladevorgänge der Elektrobusflotte in Fuencarral koordiniert.

Was die Arbeitsteilung der drei Partner angeht, hat Energiekonzern Iberdrola zusammen mit EMT Madrid an der technischen Spezifikation und der Validierung des Prototyps im Feld gearbeitet. Irizar entwarf und entwickelte den Speichercontainer und lieferte die Alt-Akkus zu. Das Potenzial ist groß: EMT Madrid verfügt derzeit über 452 Elektrobusse und 410 Ladestationen (250 Pantographen- und 160 Steckerladegeräte), die auf die Betriebszentren in Carabanchel, Fuencarral, Entrevías und Sanchinarro verteilt sind.

irizar-emobility.com, iberdrolaespana.com, emtmadrid.es, x.com (beide Spanisch)

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