EIB unterstützt Eleport beim Aufbau von 250 neuen HPC-Ladeparks
Das 2016 gegründete Unternehmen betreibt derzeit mehr als 400 Standorte mit über 800 Ladepunkten – etwa die Hälfte sind DC-Ladepunkte – in sechs europäischen Ländern. Mit dem nun geplanten Aufbau von über 250 neuen Ladeparks will Eleport sein Schnellladenetz deutlich ausbauen und zugleich mit Tschechien und der Slowakei in zwei weitere europäische Märkte expandieren.
Die über 250 Ladeparks sollen an wichtigen Einkaufs- und Gewerbezentren neben den beiden bereits genannten Ländern auch in Kroatien, Estland, Lettland, Litauen, Polen und in Slowenien entstehen. Jeder Standort soll bis zu zwölf Schnellladepunkte mit jeweils einer Ladeleistung von bis zu 400 kW bieten. Zur genauen Verteilung auf die einzelnen Länder äußert sich der estnische Ladestationsbetreiber aber nicht.
„Durch den Bau von Schnelllade-Hubs mit mehreren Anschlüssen an alltäglichen Orten wie Einkaufszentren und Fachmarktzentren machen wir das Laden, das ganz nebenbei abläuft, ohne zusätzliche Wartezeiten oder zusätzliche Stopps“, sagt Jakub Miler, CEO von Eleport. Abgeschlossen sein soll das Vorhaben bis 2028.
Ganz ohne finanzielle Unterstützung findet die Umsetzung aber nicht statt. Für den geplanten Ladeinfrastruktur-Ausbau in den acht Ländern in Zentral- und Osteuropa erhält Eleport von der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein Darlehen in Höhe von 35 Millionen Euro. Die Finanzierung ist Teil des InvestEU-Programms, das strategische Investitionen in nachhaltige Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit und die grüne Transformation der EU fördern soll. Ziel des Programms ist es auch, zwischen 2021 und 2027 zusätzliche Investitionen in Höhe von mehr als 372 Milliarden Euro anzustoßen.
„Dieser EIB-Kredit ist ein wichtiger Schritt zum Ausbau einer zuverlässigen und hochwertigen Ladeinfrastruktur in Mittel- und Osteuropa“, so Miler. „Der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur ist unerlässlich, um den Wandel hin zur Elektromobilität zu beschleunigen und die Emissionen des Straßenverkehrs zu reduzieren“, äußert sich EIB-Vizepräsident Karl Nehammer. „Dieses Projekt zeigt, wie wir schnell wachsenden Unternehmen, die eine wirkungsvolle und nachhaltige Infrastruktur realisieren, innovative und langfristige Finanzierungen bereitstellen können.





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