TE Connectivity übernimmt Lade-Inlets von Phoenix Contact
Die Transaktion stärke die Fähigkeit von TE, zentrale globale Automobilkunden zu bedienen, und unterstützt die langfristigen Wachstumsziele des Unternehmens, wie die Schweizer mit Sitz in Schaffhausen mitteilen. Die Vereinbarung unterstreiche zudem das Engagement von TE, „seine kommerzielle Präsenz in wichtigen Märkten weiter auszubauen und Kunden in Europa und darüber hinaus eine wettbewerbsfähige Auswahl zu bieten“.
Wichtig: Es geht bei der Übernahme nicht um die komplette Phoenix Contact E-Mobility GmbH, sondern nur um das Geschäft mit den Lade-Inlets, also den Ladebuchsen, die in den Fahrzeugen verbaut werden. Die Ladekabel und Ladestecker (an den Kabeln) bleiben bei Phoenix Contact. Die E-Mobility-Tochter will nicht mehr die Fahrzeughersteller beliefern und hat seinen Rückzug aus dem Automotive-Sektor angekündigt. Der Käufer TE sieht sich mit der Übernahme „gut positioniert, das Umsatzwachstum zu beschleunigen und die Kontinuität der Belieferung für zentrale OEM-Programme in einer sich weiterentwickelnden Branche sicherzustellen“. Die finanziellen Bedingungen und Konditionen der Transaktion wurden aber nicht bekannt gegeben.
„Diese Vereinbarung unterstützt unseren Fokus, fortschrittliche Konnektivitätslösungen bereitzustellen, die für Fahrzeugplattformen der nächsten Generation essenziell sind“, sagt Jean-Michel Renaudie, President TE Automotive. „Sie stärkt unsere Fähigkeit, unsere Kernkunden mit Kontinuität zu unterstützen, und festigt unsere Position in Europa.“
TE erwartet, dass die übernommenen Assets im Geschäftsjahr 2026 zum Umsatz des Unternehmens beitragen werden – mit zusätzlichen Effekten in den kommenden Jahren. „Die notwendigen Technologien und Kompetenzen wird TE durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Engineering- und Commercial-Teams integrieren, gemeinsam mit der Phoenix Contact E-Mobility GmbH sowie den Kundenteams“, heißt es in der Mitteilung. „Ziel ist ein nahtloser Übergang und die Fortführung bestehender Programme.“
Phoenix Contact hatte im Januar 2025 erstmals einen Stellenabbau bei der E-Mobility-Tochter angekündigt und sich gleichzeitig zum ersten Mal in der Firmengeschichte für externe Investoren geöffnet. Die Suche nach einem Investor in die Phoenix Contact E-Mobility GmbH blieb aber ohne Ergebnis – bis jetzt das Geschäft mit den Lade-Inlets an TU Connectivity verkauft wurde.
Mit dem Deal mit TE Connectivity will sich die Phoenix Contact E-Mobility nach eigenen angaben auf die Zukunftsfelder ausrichten, die den strategischen Kern der Phoenix-Contact-Gruppe bilden. Der Rückzug aus dem Pkw-Segment soll demnach bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
„Der Ausstieg aus dem Automotive-OEM-Geschäft ist eine strategische Entscheidung, die auf einer fundierten Bewertung der globalen Marktvolatilität, des Investitionsbedarfs und der Skalierbarkeitsherausforderungen im Pkw-Bereich basiert“, erklärt Andreas Rau, CEO der Phoenix Contact E-Mobility Holding SE. „Gleichzeitig ermöglicht uns dieser Schritt, unser strategisches Profil zu schärfen und uns gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden auf die Wachstumsfelder zu konzentrieren, in denen wir nachhaltig Werte schaffen können.“
Quelle: Info per E-Mail, phoenixcontact.com





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